Costa Diadema -wir kommen!

Was als Gedanke in meinem Kopf geisterte, wurde schnell in die Tat umgesetzt. Wir wollen die neue Costa Diadema kennenlernen. Die Buchung erfolgte schnell und problemlos. Unsere Freunde Heike+Torsten sind ebenso dabei, wir erfüllen den beiden einen großen Wunsch.

Noch sind es 10 tage bis zur Reise, aber die ersten Vorbereitungen beginnen. Dazu gehört eben auch, das Anlegen eines weiteren Reiseblogs. Immer mal wieder rein schauen, es wird die nächsten Tage sicher mehr werden.

Nun ist Urlaub

So, die letzte Arbeitswoche haben wir nun auch hinter uns gebracht. Jetzt kann es endlich Urlaub werden. Aber auch das ist noch mit allerlei Tätigkeiten verbunden. Einige Besorgungen, Koffer packen und nicht zuletzt die Grundordnung wiederherstellen. Koffer packen ist schon seit 3 Tagen ein Thema, was nehme ich mit, was wird für Wetter, auf welche Kleidung habe ich Lust und und und ….! Aber das bin ich ja mittlerweile gewöhnt, heute kommt aber trotzdem was Neues. Jetzt muss der Koffer schon am frühen Nachmittag gepackt werden, was wir sonst immer erst Abends getan haben. Also immer wieder was Neues.
Thema Wetter. Heute habe ich das erste Mal das Wetterportal angesehen. Das sagt schon mal viel positives. Damit weiß ich, welche Kleidung benötigt wird. Also mein Koffer bleibt ein kleiner ….

Die Anreise

Entgegen unserer bisherigen Gewohnheit, haben wir unsere Anfahrt anders gestaltet. Früher sind wir gegen 01.00 Uhr losgefahren, mit der negativen Konsequenz, dass irgendwann die Müdigkeit uns übermannte. Diesmal wollten wir 4.00 Uhr losfahren, was uns mit wenigen Minuten später auch gelang. So hatten wir die erste Tiefschlafphase überwunden.
Bis Würzburg war ruhiger Verkehr, ab 3dem Auffahren auf die A 7 hatten wir teilweise schon erheblichen Verkehr. Die Dachboxen auf den Autos  zeigten uns, wohin deren Reise ging. Die Skigebiete hatten an diesem Tag wohl auch Urlauberwechsel. Zwischen Ulm und Memmingen war der Verkehr so stark, dass wir teilweise zähfliessenden Verkehr hatten.
Mein ungefährer Plan ging auf, etwa gegen 12.30 Uhr wollte ich Savona erreichen. 3 kleine Pausen, eine erste in Deutschland um Vignetten zu kaufen, eine weitere kurze in Österreich um zu tanken und eine letzte in Italien um den dortigen Kaffee zu genießen. Gegen 12.40 Uhr haben wir den Hafen erreicht um 12.50 Uhr waren wir auf dem Schiff. Alles wunderbar geklappt. Manu hatte ihre normalen Hektikzustände, Torsten+Heike waren dies ja nun gar nicht gewöhnt. Ich werde Manu in dieser Beziehung wohl nicht ändern. Aber wir hatten unseren Spaß dabei.

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An Bord oder wieder zu Hause?

Nachdem alles so problemlos bei der Einschiffung verlief, konten wir die Costa Diadema für uns einnehmen. Zunächst erst einmal was essen, dann ein erster Rundgang durch das Schiff. Zu Hause angekommen? Wenn man die bisherigen Costa Schiffe kennt,  kann man das nicht unbedingt sagen. Was aber die freundliche Art des Personals der Costa Crew angeht, da waren wir zu Hause.
Das Schiff sieht von der Bauart der Concordia Klasse sehr ähnlich. Aber im Inneren ist vieles Neu und anders gestaltet. Das Ganze muß man erstmal sacken lassen, sich zurecht finden. Hier nur einmal ein paar Beispiele von der Vielfalt der neuen Einrichtungen.

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Nachdem wir unsere Kabine beziehen konnten, habe ich die Gunst der Stunde genutzt, nochmals das Schiff zu verlassen. Ziel war, eine Gesamtaufnahme der Costa Diadema machen zu können. Da in Savona die Wege relativ klein sind, war dieses Unterfangen schnell erledigt. Das Wetter war prächtig, so sind einige gute Aufnahmen entstanden.

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Was uns auffiel, waren die nach außen gebauten Kabinen und Whirlpools. Diese gibt es an jeder Seite einige Male. Auch ist zu spüren, dass das Schiff ein ganzes Stück breiter geworden ist. Rundherum befindet sich auf dem Deck 5 ein kompletter Rundgang, der zum Sitzen, Baden usw. Genutzt werden kann.

Nach der obligatorischen Rettungsübung haben wir unseren Kurs in Richtung Marseille aufgenommen. Ruhige See und die untergehende Sonne liessen das Auslaufen zu einem Erlebnis werden. Bis zum Abendessen haben wir die Gelegenheit genutzt, uns noch etwas auszuruhen. Das Abendessen, wie immer gut und reichlich. Wir haben einen ruhigen Platz erwischt, mal sehen wie das Woche über weiter geht. Ein kurzer Abstecher an die Bar nach dem Abendessen, wo wir wieder einige bekannte Kellner trafen. Nun waren ja alle Shops offen, die Restaurants in Betrieb. Es gibt ein japanisches Restaurant, eine Pizzeria, das bekannte Clubrestaurant und ein absolutes Highlight, eine Eis- und Crepes Restaurant. Alles ansehen, die Auslagen bestaunen, das erfüllte den rest des Abends. Gegen 22.00 Uhr beendeten wir diesen, ich war auch dementsprechend müde!

Der Schiffsrundgang

Das was wir uns vorgenommen hatten, haben wir auch durchgeführt. Die intensive Besichtigung der Costa Diadema. Bisher dachte ich, dass es sich um eine Erweiterung der Concordia Klasse handelt. Dem ist aber nicht so, es ist eine völlige Neukonstruktion. Diese ist in unserer Sicht wirklich gelungen. Es gibt jetzt 2 Decks, die als öffentliche Bereiche nutzbar sind. Viele Bars, zahlreiche Sitzmöglichkeiten und ebensolche Restaurants sind auf diesen 2 Decks. Hier eine erste Ansicht mit einigen Bildern.

 

 

Sorry,

Mehrere Internetseiten gleichzeitig zu betreuen und das im Urlaub, das ist Stress. Ich werde auf jeden Fall die Berichterstattung weiterführen, allerdings fällt diese zunächst mal knapper aus.
Heute sind wir in Barcelona, der lang ersehnte Besuch im Fußballstadion des FC Barcelona stand an. Das ganze hat eine Vorgeschichte, diese begann vor 2 Jahren. Da waren wir ebenfalls mit Heike+Torsten unterwegs, schon da wollten wir ins Stadion. Eine einzelne Person hatte was dagegen, so blieb es bei der Besichtigung von aussen. Später einmal wurde das ausgewertet, für einen Sportfan war das damals die Höchststrafe. Nun gut, alles wird gut!
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Heute nun auf direktem Weg ins Stadion. Dabei haben wir gleich eine Taxifahrt mit anschliessender Sightseeingtour gebucht. Der Besuch im Stadion dauerte über 100 min, zum Schluss mussten wir uns beeilen. Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Rundgang so umfangreich sein würde. Zuschauertribüne war mir klar, das Pressezentrum, die Umkleidekabine der Gästemannschaft, bis an die Spielfläche heran, dann die Pressetribüne und zum Schluss noch ein Teil des weitläufigen Museums. Völlig erschlagen und fasziniert verliessen wir das Stadion, weiter ging es zur Sagrada Familia. An der „Unvollendeten“ wird kräftig gebaut, ein Ende soll 2026 sein. Ob dies gelingt bezweifeln selbst die Einheimischen. Hier hielten wir uns ca. 30 min auf, Bilder wurden gemacht und ein Rundgang um das Bauwerk. 2 weitere kleine Abstecher zu Gaudi’s berühmten Häusern und der Endpunkt war eine phantastische Tappasbar. Der Taxifahrer hat uns Barcelona gut nahe gebracht. Wir sind durch Ecken gekommen, wo wir bisher noch nicht waren. Seine Erläuterungen waren für uns auch sehr hilfreich. Die Visitenkarte werde ich mir auf jeden Fall aufheben.
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Das Essen in der Tappas Bar war wieder ein erstes Mal. Keiner von uns kannte es. Dementsprend haben wir uns angestelkt, aber der Kellner half uns sehr gut. So hatten wir ein wunderbares Mittag. Ich kann mir durchaus weitere Besuche in so einer Bar vorstellen. Shopping in Barcelona muss sein. Nicht wir hatten das Bedürfnis, aber das vorher schonbausgrmacht. Am Ende die Rambla, wo es immer wieder Spaß macht dort entlang zu schlendern. So beendeten wir diesen herrlichen Ausflug.
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Unser Platz,

Ja wir haben einen wunderbaren Platz auf diesem herrlichen Schiff für uns entdeckt. Auf Deck 5 bietet sich am Heck des Schiffes die Möglichkeit windgeschützt, das Rauschen des Meeres zu geniessen. Im Rücken eine Bar, so kann man leben. Überhaupt bietet dieses Schiff eine Menge Möglichkeiten zu verweilen. Bisher haben 3wir zu keinem Zeitpunkt, die Fülle der Passagiere bemerkt. Die zahlreichen Restaurants, wo auch zugezahlt werden muss, sind eine Ausweichmöglichkeit. Die markanten Rundbauten an der Seite des Schiffes, sind immer egegnüber von Restaurants angeordnet. Darin besteht für Raucher die Möglichkeit Wind- und Wetter geschützt, ihrem Laster nachzukommen. Ich finde dies als eine gute Variante für die Raucher.

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Aufenthalt in Mallorca

Für uns mittlerweile ein Ziel, welches wir immer wieder gern bereisen. Die Inselvielfalt ist bei einem Besuch von Soller gut zu erkennen. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, erneut diesen Ort bzw. Port de Soller zu besuchen. Als Verkehrsmittel haben wir den historischen Zug genommen, der uns in ca. 1h nach Soller brachte. Zunächst führt die Fahrt durch die Häuserreihen von Palma, geht über in ein angrenzendes Gewerbegebiet und dann weiter in Richtung Gebrige durch Olivenhaine und Felder. In Bonyula ein letzter Halt, dann gehts ins und durchs Tramuntana Gebirge. Mehrere kurze Tunnel und einer der ca. 5 min Fahrzeit lang ist. Auf der anderen Seite des Tunnels sahen wir die Stadt Soller im Talkessel liegen. Ein kurzer Fotoaufenthalt und wenige Minuten später erreichten wir den Ort Soller. Dort stiegen wir um in die ebenso historische Straßenbahn, die uns zum Port de Soller brachte. Dort angekommen flanierten wir an der Strandpromenade entlang, wo wir dann nochmal einkehrten. Schließlich nennt sich das Ganze Urlaub. Nach 1h Aufenthalt begaben wir uns auf den Rückweg. Ohne uns groß weiter aufzuhalten, beendeten wir den Ausflug und gingen an Bord.

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Neapel, einmal anders gesehen

Nach dem Seetag sind wir heute ganz gemütlich in Neapel angekommen. Erster Blick in unser Fenster sagt uns schlechtes Wetter. Hm, was nun? Eigentlich wollte ich nach Sorrent oder an die Amalfi Küste. Aber das was die Taxis hier verlangen, grenzt schon an Wucher. Sicher kann man mit Touristen viel verdienen, allerdings haben wir deren Angebot schlicht weg abgelehnt. Nun gut, die Sonne kam dann zum Vorschein. So sind wir ins Städtchen und haben was zum Einreiben für Manuela gekauft.

So richtig wollten wir anschließend nicht an Bord, deshalb sind wir noch ein wenig durch die Gassen von Neapel geschlendert. Was wir da sahen, man muß einfach einen Eindruck bekommen, wie die dortigen Lebensverhältnisse sind. Die Gassen sind ca. 5 m breit, rechts und links stehen dann mind. 5 geschossige Häuser. Das da Sonne zwischen die Häuserschluchten kommt, ist sehr unwahrscheinlich. Die Menschen sind von tiefen Glauben geprägt, überall hängen Madonnen, stehen Kerzen oder es sind Gebetstafeln vorhanden. Trotzdem herrscht hier ein munteres Leben. Überall fahren Scooter und Autos in den Gassen. Zahlreiche Shops, von Lebensmitteln angefangen, über Waren des täglichen Bedarfs bis zu Souvenirshops ist alles vorhanden. Einige Blicke konnten eir in die Wohnungen werfen, es ist ein einfaches Leben. Als Deutscher kann man sich das sicher nicht mehr vorstellen.

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Der Bordtag

Nach Palma de Mallorca geht es mit einem kompletten Seetag nach Neapel. Wir für uns geniessen diesen Seetag immer wieder aufs Neue. Man kann sich treiben lassen, kann Einrichtungen besuchen, für die sonst wenig Gelegenheit besteht und einfach das Leben an Bord geniessen. Das Wetter meinte es auch gut mit uns, schon der Blick über die Webcam am frühen Morgen, zeigte uns die Sonne. So ging es den Rest des Tages weiter. Man spürte, wie auch die anderen Gäste nach der Sonne an Deck warteten. So war die Sonnenseite bereits nach dem Frühstück gut belegt. Wir nutzten die Zeit zunächst, um unseren Schiffsrundgang zu vollenden. Ich habe zahlreiche Videoaufnahmen und Fotos von den Außenbereichen gemacht. Es wird sicher zu Hause eine schwierige und zeitaufwendige Nacharbeit werden.

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Heute hat auch der Kapitän eingeladen, am obligatorischen Costa Club Empfang konnten wir teilnehmen. Immer wieder eine schöne Tradition und Wertschätzung für die vielreisenden Gäste. Mittag haben wir in der Pizzeria eingenommen. Dazu möchte ich etwas weiter ausholen.

Scheinbar hat Costa hier auf diesem Schiff begonnen, ein anderes Konzept einzuführen. Es gibt mehrere Restaurants an Bord, die man extra buchen muss und es nur auf Vorbestellung möglich ist, diese zu besuchen. Das ist eben auch die Pizzeria, ein japanisches Restaurant mit Live Kochen am Platz, eine Wein Bar, das obligatorische Clubrestaurant und das Samsara Restaurant. Um all diese Restaurants besuchen zu können, gibt es extra ein Restaurant Package, welches mit 60 Euro pro Person zu Buche schlägt. Eigentlich ein faires Angebot, wenn man alle Preise zusammenrechnen würde. Auch die an Bord befindliche Brauerei ist ausgenommen von den All Inclusive Angeboten. Übrigens werden diese Restaurants sehr stark frequentiert, gerade das japanische Restaurant ist immer ausgebucht. Man kann dieser Kochshow von aussen gut zusehen, das was man da sieht lädt förmlich ein.

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Die normalen Restaurants sind wie bisher in 2 Sitzungen für die Gäste offen. Auf Deck 10 am hinteren Ende des Schiffes gibt es ein weiteres Restaurant, welches für das Abendessen genutzt werden kann. Hier allerdings gibt es keine festen Tischzeiten. Diejenigen die in diesem Restaurant essen, können in den Öffnungszeiten kommen wann sie wollen. Es gibt das gleiche Angebot, wie bei den anderen beiden Restaurants.

Im Costa Club wurden auch einige Bedingungen bzw. Angebote geändert. Dies allerdings zum Nachteil des Kunden. Ich denke dieser eingeschlagene Weg von Costa ist nicht unbedingt zu begrüssen. Man wird sehen, wie das bei Club Mitgliedern ankommt. Ansonsten bleibe ich dabei, ein neues Schiff mit sehr vielen schönen Annehmlichkeiten. Auch am heutigen Seetag spürt man die Massen wenig, es gibt genügend Rückzugmöglichkeiten, man kann alleine sein oder sich dem Treiben der Allgemeinheit anschliessen. Wir freuen uns auf weitere besuche auf diesem Schiff.