Hallo Welt!

Nun ist es bald wieder soweit! Der nächste Urlaub beginnt bald, eine Kombination aus Kreuzfahrt und Wohnmobilreise wird das sein. Trotz des neuen Wohnmobils, haben wir genau noch dss Ziel jährlich eine Kreuzfahrt zu unternehmen. Erstens um unseren Status bei den Kreuzfahrtunternehmen zu erhalten und zweitens weil es uns einfach gefällt.

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Glücklicherweise konnten wir den Urlaub mit freien Tagen etwas verlängern. So geht es kommende Woche am Donnerstag nach der Arbeit los. Klar werden wir, wie gewohnt, in diesem Blog zeitnah berichten. Untersetzt mit sicherlich zahlreichen Bildern, wird dieser Blog in den kommenden Tagen mit Leben erfüllt. Viel Spaß beim Mitlesen!

Reiseplanungen

Eine fertige Reiseplanung hier anzubieten verbietet sich für uns mittlerweile. Der erste Ziel steht fest. Dies liegt, wie schon gesagt, daran, dass wir nach Feierabend losfahren. Das 2. Ziel steht genauso fest, dies ist Savona in Italien. Dort beginnt am Montag den 20.10. unsere Kurz Kreuzfahrt ins westliche Mittelmeer. Die Zwischenziele die wir während der 3 Tage ansteuern, sind frei. Dabei lassen wir uns von unserer Lust und Laune leiten, sicher auch von Dingen, die wir uns unterwegs ansehen wollen.

Am Comer See - ein möliches Ziel

Stellplatz Albisola/Italien

Die Dauer der Kreuzfahrt beläuft sich auf 3 Übernachtungen, d.h. wir können ab Donnerstag nochmals neue Ziele ansteuern. Eine Idee wäre ein Abstecher nach Südfrankreich, an die Cote Azur zu machen, ein anderer Gedanke die Toscana anzusteuern. Mal sehen zu was wir uns entschliessen.

Urlaubsvorbereitung

Am Wochenende vor unserem Urlaub haben wir endlich mal die Zeit genutzt, unsere Villa mal auf- und auszuräumen.Schwierig, nicht nur das wir nicht selbst unterwegs waren. Nein auch Dinge zu finden, die eigentlich nutzlos sind, bzw. Dinge zu finden die wirklich nicht gebraucht werden. Dies ist schwer, weil alles irgendwo seinen Sinn hat. Naja, einiges haben wir gefunden und aussortiert. Übrigens tut jeder gut daran, dies mal zu tun. Gerade in einem Wohnmobil, wo teilweise jedes Gramm wichtig erscheint, sollte dies ein Muß sein.

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Gut, wir haben es getan. Es war auch notwendig. Es gibt Dinge die man eigentlich nicht braucht, die aber dazu gehören. Oder anders gesagt, gut dass man sie nicht braucht. Trotzdem war dies für uns schon irgendwie Urlaub. Ob man das begründen kann, weis ich nicht. Für uns selbst ist alles, was mit unserer Villa zu tun hat, wie Urlaub.

Nun gehts los!

Langsam wird es Tradition, dass wir uns vor Beginn der Reise noch einen freien Tag schaffen. Das heißt natürlich auch, dass wir am Donnerstag nach Feierabend los fahren. Ein nahes Ziel mit max 200 km Entfernung von zu Hause ist dann das erste Ziel. So auch heute, wir stehen jetzt in Albertshofen auf einem unserer Lieblingsstellplätze. Gestern Abend gegen 19.00 Uhr angekommen, hatten wir einen netten Abend beim Axel im Anker. Leckeres Abendessen, nette Gespräche und vielleicht ein neues Urlaubsziel ist das Fazit des gestrigen Abends.
Leider regnete es die ganze Nacht, aber im Wohnmobil ist das ein willkommenes Schlafmittel. Jetzt machen wir ein ausgedehntes Frühstück, beobachten die vorbei fahrenden Schiffe auf dem Main und lassen uns einfach treiben. So soll Urlaub sein, so machen wir unseren Urlaub.

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In Vaduz

Angekommen! Nach 4 h Fahrt sind wir nun in Liechtenstein. Der Stellplatz für die eine Nacht ist ganz ok, zwar stehen wir an der Zufahrtstrasse von und zur Schweiz am Rheintalstadion. Dafür entschädigt der Blick in die andere Richtung, das fürstliche Schloß liegt genau in unserem Blickfeld. Auch nicht schlecht. Die Fahrt war ganz entspannend, unterwegs machte sich der Himmel auf und blendendes Wetter hatten wir.

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Vor Lindau sind wir von der Autobahn runter und dann weiter über die Landstrasse durch Österreich bis in die Schweiz gefahren. So konnten wir zumindest die Maut in Österreich sparen. Obendrein haben wir wieder neue Sichtweisen bekommen. Manu sagte, diesen Teil des Bodensees würde sie sich gern nochmal anschauen. Schaun mer mal!
Als wir dann auf der Autobahn in der Schweiz waren, war es bis Liechtenstein nicht mehr weit. Der Parkplatz war schnell gefunden, wir machten uns dann gleich auf den Weg ins Städtchen. Klein, verträumt, nett anzusehen aber alles Teuer! Das war uns allerdings vorher schon klar. Ein Eis und jeweils ein Getränk genehmigten wir uns, wir haben ja Urlaub!

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Den Rest des Abends verbringen wir nun in der Villa, zum Essen zu gehen ist dies einfach zu teuer. Geniessen den Blick auf die Burg und vielleicht noch ein kleiner Spaziergang am Rhein entlang.

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Was für ein Tag!

WIr sind im Urlaub angekommen. Erster Beleg dafür, gestern erst gegen 0.30 uhr zu Bett gegangen heute morgen gegen 7.30 Uhr von alleine wach geworden. Ok, war auch so gewollt, denn der Tag sollte einige Erlebnisse bringen. Welche war vor her nicht zu sagen. Unser erstes Ziel war St. Moritz. Deshalb, weil wir diese Strecke in Richtung Italien noch nicht kannten, sowieso diesen Ort auch mal besuchen wollten und das Endziel des heutigen Tages auch auf diesem Weg lag. Nach dem Frühstück sind wir dann gegen 9.15 Uhr von Vaduz los gefahren. Die Sonne schien, es versprach ein herrlicher Tag zu werden. Bis Thusis war uns der Weg bekannt, dann ging es ab in Richtung St. Moritz. Von nun an nur noch bergan, wenige Strecken die gerade hin gingen, aber immer ein tolles Panorama. Manu wechselte ständig zwischen 3 Fotoapparaten, damit sie alles zu meiner Zufriedenheit einfangen konnte. Übrigens, die Bildersichtung wird erst später kommen, das wird jetzt einfach zuviel! Einen ersten Aufenbthalt machten wir an einem Stausee, etwa 20 km vor St. Moritz. Diese Herbststimmung, die strahlende Sonne, der blaue See, all das war phantatstisch anzusehen.

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Nach etwa 20 min Aufenthalt und das Erledigen einer Verpflichtung für diese Reise, ging es weiter. Über den Julier Pass ging es dann weiter in Richtung St. Moritz. Dort machten wir einen weiteren Aufenthalt. Klar solche Dinge müssen nun mal festgehalten werden. Der Weg dorthin war eine Traumfahrt. Ich, der sowieso gerne Auto fährt, habe bei solchen Fahrten immer irgendwie ein Glücksgefühl, eben so wie ich es sage einen ¨geistigen Orgasmus¨!

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Weiter ging es die restlichen Kilometer nach St. Moritz. Eine weiterhin phantastische Fahrt für die restlichen 16km. Was wir zunächst nicht sahen war das Hochtal, welches sich über die gesamte Strecke dann hinzog. Ein nicht endender See bzw. Mehrere die sich aneinanderreihen. Dir Vororte kündigten bereits St. Moritz an. Die Hotels nahmen zu, prachtvolle Häuser inmitten einer herrlichen Kulisse. Schön anzusehen, das Farbenspiel des Herbstes tat das übrige. Als ob das für unseren Urlaub so inzeniert wurde, oder wenn Engel reisen. Sucht es euch selber raus.
Klar, jetzt stand ein Riesenproblem vor uns, einen Parkplatz im Ort zu finden. Frech wie ich nun einmal bin, hatten wir das schnell geklärt, eine Baustelle ausgenutzt, 2 PKW Stellflächen belegt, unsere Villa stand in St. Moritz.

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Eine Stunde haben wir uns Zeit genommen, den Ort St. Moritz anzusehen. Was uns erwartete war schon klar, eine Menge Hotels, alle Markennamen im Ortskern und verwinkelte Gassen. Das wurde auch erfüllt, allerdings gab es noch mehr. Das Panorama um dieses Dorf, egal wohin man blickt ist schon phantastisch. Der See, dahinter die Bergwand, rund herum die Häuser all das paßt irgendwie zusammen. Wir kommen gerne wieder.

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Weitere Bilder werde ich in einem extra Menüpunkt zeigen. Es ist einfach zuviel, was wir da heute alles gesehen haben. Eigentlich müsste man diesen Bericht ja in mehrere Abschnitte teilen, aber all das ist am heutigen Tag passiert. Aber es ging noch weiter, wir haben heute die Alpen nochmal neu kennen gelernt. Eine andere Strecke, neue Sichtweisen, all das wäre ohne das Wohnmobil sicher nie passiert. Die nächsten Reisen zum Schiff werden auf jeden Fall länger, ausgeprägter und auf jeden Fall mit dem Wohnmobil.
Nach dem Besuch wollten wir unser Ziel Griante erreichen. Griante deshalb, weil wir da schon eine wunderbare Erfahrung gemacht hatten, eine Pizzeria wo alles so geschmeckt hat, wie man sich Italien vorstellt. Also weiter, der Maloja Paß war die weitere Strecke, bis zum Ziel zum Comer See. Jetzt haben wir dieses Hochtal gesehen, auf ca. 20 km ging es zwischen den Bergen, Gletschern entlang. Immer entlang von großen Seen, leicht bergan, so erreichten wir Maloja. Gar nicht richtig mitbekommen, dass wir den Paß erreichten, irgendwann sah ich es aber. Das war dann der Punkt wo wir unsere Mittagspause eingerichtet haben.

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Den Rest des Tages, das muss ein weiterer Bericht werden. Es gab noch viel weiteres zu berichten!

Nach Griante

Griante sollte das nächste Zwischenziel sein. Griante deshalb, da wir hier vor 20 Monaten gute Erfahrungen gemacht haben. Navi programmiert, los ging es für die letzten 105 km. Eine landschaftlich reizvolle Strecke, die zunächst in engen unendlich Serpentinen bergab führte. Ca. 40 km fuhren wir noch auf schweizer Seite, bis dann irgendwann die Grenze kam. Zwischendurch machten wir einige Fotos, da wenig Verkehr war konnte man auch mal zum fotografieren stehen bleiben. So wechselten wir uns mit einem Pärchen ab, die mit einem Audi hinter uns fuhren.

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Die Strecke war schon bemerkenswert. Später, als wir in Italien ankamen, wechselte die Strecke. Unendlich lange Ortschaften die sehr eng waren, lagen jetzt auf unserer Strecke. Teilweise so eng, dass wir wirklich abwarten mussten. Die Villa sollte ja heil bleiben! Das ganze ging dann auch am Comer See so weiter.

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Nach 40 km am Comer See entlang erreichten wir dann Griante. Nun kam das größte Problem, wo parken wir. Das was ich mir ausgerechnet hatte funktionierte gar nicht. Dieser Parkplatz war voll belegt. Klar, Samstag, bestes Wetter, da gab es freilich viele Ausflügler. Wir irrten hier sicher eine Stunde umher, bis wir feststellen mussten das es nicht funktioniert. Unterwegs sagte Manu schon, das wir einen Parkplatz oder Campingplatz anfahren sollten. Nur leider gab es dann keinen einzigen mehr. Zurück fahren machte wenig Sinn, also ging es in die folgende Richtung. Nur leider gab es dort auch keine Möglichkeit mehr, unsere Villa gescheit abzustellen. So erreichten wir Como. Keine Hinweisschilder auf einen Campingplatz, kein Internet, nix klappte. Nun machte ich den Vorschlag, unten am See weiterzufahren, schließlich war ein Parkplatz ausgeschildert. So fuhren wir diesem Platz entgegen. Die Gassen wurden immer enger, bis wir dann wirklich nur noch 15cm zwischen den Spiegeln Luft hatten. Gerade da kamen uns dann auch Fahrzeuge entgegen. In italienischer Gelassenheit haben wir dann alle gemeinsam die Situation entspannt. Fazit, es gab keine Parkmöglichkeit. Also wieder die Küstenstraße erreichen. Das gelang auch irgendwann, doch wohin? Internet angeschalten und in Como einen Campingplatz gesucht. Der war schnell gefunden, nach weiteren 20 min erreichten wir diesen. Teuer, altertümlich, aber was solls. Wir hatten dann beide keine Lust mehr noch weiter zu suchen. Es war ja eh nur eine Übernachtung geplant. Leider konnten wir so nicht in die herrliche Pizzeria, auf dem Platz gab es aber ein Ristorante. Dies suchten wir dann später auf. Genauso wie der Platz war, war diese Lokalität. Egal, wir haben es überstanden.

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Savona, wir kommen!

So eine entspannte Anreise nach Savona haben wir selten erlebt. Wenn ich dran denke, welchen Streß wir immer hatten bei der PKW Anreise, so ist das diesmal eine ruhige, gelassene und entspannte Anfahrt. Irgendwie haben wir uns eingepegelt, gegen 9.15 Uhr verliessen wir den Campingplatz in Como. Die Autobahn war schnell erreicht, ohne Navi fuhren wir Savona entgegen. Klar, die Strecke kennen wir, also gehts auch ohne. Nur wenn man nicht aufpaßt fährt man plötzlich in Richtung Bologna. Die Schuld muß ich auf mich nehmen, habe es aber schnell mitbekommen. Also doch wieder Navi an, der Rest war dann innerhalb von 2 h erledigt. Vor Savona sind wir nochmals nach Genua abgebogen, einen letzten Blick, vielleicht ein Foto von der Costa Concordia war das Ziel. Das haben wir auch erlebt, leider sind die Fotos nicht so richtig was geworden, es war einfach zu hektisch.
Zunächst mussten wir Maut bezahlen, was fast in einen Streit ausartete. Kreditkarte funktionierte nicht, Bargeld mit Scheinen funktionierte auch nicht, andere Kreditkarte genommen, das funktionierte. Wenig später fragte Manu wo sind die 20 Euro? Ich alles abgesucht, wohlgemerkt während der Fahrt. Nix gefunden, schon sinierte Manu wieder, ich hab das an der Mautstelle verloren. Da war ich mir allerdings sicher, das dies nicht passierte. So sind wir weiter gefahren, Fazit Manu hat auf dem Geldschein gesessen.

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Von da aus direkt wieder auf die Autobahn und gen Savona gefahren, welches wir ca. 20 min später erreichten. Einen Stellplatz hatten wir uns schon ausgesucht, am Ende von Albisola befindet sich dieser. Glück gehabt, den letzten freien Platz haben wir bekommen. Direkt am Ende des Platzes, so konnten wir die Schiffe beim Auslaufen beobachten.
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Der Tag in Savona

Nach dem wir unseren herrlichen Stellplatz bezogen hatten, haben wir es uns auch entsprechend gemütlich gemacht. Stühle raus, den kleinen Tisch aufgebaut und zunächst mal wieder Urlaub gemacht. Wir konnten das rege Treiben auf dem Meer und auf den Straßen beobachten. Nach einer kurzen Mittagsruhe sind wir nach Savona rein gelaufen und haben einen Blick auf die im Hafen stehenden Schiffe gemacht. Da wir nicht rein konnten, haben wir uns in die Nähe gesetzt und alles etwas beobachtet. Festgestellt haben wir, wie sich das Savona in den 12 Jahren verändert hat, ein mittlerweile gut ausgebautes Terminal, wo gleichzeitig 3 Schiffe aus- und einschiffen können. Natürlich gabs auch einen italienischen Kaffee bzw Espresso, die italienische Lebensart hat schon was.

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Nun wieder zurück, wir wollten ja das Auslaufen der Schiffe vom Stellplatz beobachten. Gegen 17 Uhr kam dann auch die Costa Mediterranea und drehte direkt vor uns, um dann in die Weiten des Mittelmeers zu verschwinden.

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Nun erwarteten wir noch die Costa Serena. Eigentlich dachten wir, dass diese gegen 18 Uhr ausläuft. Nix tat sich. Also warteten wir bis gegen 19 Uhr, auch da passierte nix. Gut machen wir uns auf, nochmals Italiens Gastronomie zu bewundern. Nach Albisola rein gelaufen, nach Ristorante oder Pizzerien gesucht. Ja es gab viele, die meisten waren geschlossen. Die wenigen die auf hatten, waren unbesetzt. Das macht uns immer stutzig. Irgendwann haben wir in einer Gasse eine gefunden, die uns genehm schien. Rein, auch alles leer. Naja, wir werden sehen. Nach weiteren 20 min war die Lokalität voll, die Kellner wuselten, die Pizzen gingen über den Tisch. Ok, haben wir doch richtig gewählt. Das Essen schmeckte, der Preis war auch ok, vergleichbar mit unseren in Deutschland.

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Zurück zur Villa, die Costa Serena stand noch immer im Hafen.  Das erklärte auch die Ausflugsbusse, die uns am Nachmittag entgegen kamen. Dann mal nachgesehen, jetzt war klar das die Serena erst gegen 22 Uhr ausläuft. Klar das wir das erwarteten, bei 20 Grad Außentemperatur natürlich vor der Villa. Manu sagte noch 10 min, auf einmal sah ich wie die Costa Serena lautlos aus dem hafen kam. Schnell die Videokamera gestartet, die Fotoapparate geholt und versucht, bei der Dunkelheit das beste daraus zu machen.

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Fernweh packte uns, vor allem wenn man sieht, wie sie entschwindet, immer kleiner wird. Mit dem Licht war das schon toll anzusehen. Leider merkten wir nun auch, das wir an einer stark befahrenen Straße Quartier bezogen hatten. Es war sehr lauf, aber eben auch nicht mehr zu ändern. Dafür haben wir auf dem Schiff die Folgetage sicher mehr Ruhe.

Bald gehts an Bord

Mit dem heutigen Tag haben wir das eigentliche Ziel dieser Reise erreicht, den Hafen von Savona. Zwar waren es nur ca. 3 km Fahrt, diese dauerte aber auf Grund des tälichen Staus in Savona auch fast 20 min. Der Hafen selbst, alles lief ganz easy ab. Obwohl 3 Schiffe im Hafen standen, lief alles geordnet und organisiert ab. Wir wurden direkt zu unserem Schiff geleitet, bereitwillig öffneten uns die Hafenmitarbeiter eine Gasse und wir konnten mit dem Wohnmobil vorfahren. Den Koffer den wir zuvor noch auf dem Stellplatz gepackt hatten, gaben wir ab und fertig war das ganze Prozedere im Hafen. Nun noch einen Kaffee trinken, ca. 20 min warten und wir waren die ersten an Bord!
Koffer packen, stellt immer wieder eine Herausforderung für mich dar. Männer sind da ganz klar strukturiert, Frauen hingegen. Ich will hier an dieser Stelle lieber schweigen. Es könnte ja, dieses will ich auch anziehen, das brauch ich sowieso, na ohne dem gehts gar nicht, zum Schluß ist der Koffer viel zu voll. Für 3 Tage musste 2/3 des Schrankes eingepackt werden, doppelt und dreifach Schuhe ein kläglich kleiner Platz blieb für mich. Aber was tut man nicht alles für die liebe Frau. Soviel zu diesem, immer wiederkehrenden, Ereignis.
Nachdem wir uns zum Eincheken begaben, sahen wir wie unsere Villa abgestellt wurde. Auf jedem Fall sicher, überdacht, was wollten wir mehr!

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An Bord angekommen, suchten wir zunächst unsere Kabine auf. Ruhig gelegen, das erkannten wir gleich. Nachdem wir unsere Bordkarten an uns nahmen, stellten wir das hangepäck im Schrank ab und begaben uns anschließend an Deck. Klar, an unseren bevorzugten Platz, da wo die Aussicht am schönsten ist. So konnten wir dem Treiben an Bord, als auch im Hafen beiwohnen.

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