Der Tag in Savona

Nach dem wir unseren herrlichen Stellplatz bezogen hatten, haben wir es uns auch entsprechend gemütlich gemacht. Stühle raus, den kleinen Tisch aufgebaut und zunächst mal wieder Urlaub gemacht. Wir konnten das rege Treiben auf dem Meer und auf den Straßen beobachten. Nach einer kurzen Mittagsruhe sind wir nach Savona rein gelaufen und haben einen Blick auf die im Hafen stehenden Schiffe gemacht. Da wir nicht rein konnten, haben wir uns in die Nähe gesetzt und alles etwas beobachtet. Festgestellt haben wir, wie sich das Savona in den 12 Jahren verändert hat, ein mittlerweile gut ausgebautes Terminal, wo gleichzeitig 3 Schiffe aus- und einschiffen können. Natürlich gabs auch einen italienischen Kaffee bzw Espresso, die italienische Lebensart hat schon was.

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Nun wieder zurück, wir wollten ja das Auslaufen der Schiffe vom Stellplatz beobachten. Gegen 17 Uhr kam dann auch die Costa Mediterranea und drehte direkt vor uns, um dann in die Weiten des Mittelmeers zu verschwinden.

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Nun erwarteten wir noch die Costa Serena. Eigentlich dachten wir, dass diese gegen 18 Uhr ausläuft. Nix tat sich. Also warteten wir bis gegen 19 Uhr, auch da passierte nix. Gut machen wir uns auf, nochmals Italiens Gastronomie zu bewundern. Nach Albisola rein gelaufen, nach Ristorante oder Pizzerien gesucht. Ja es gab viele, die meisten waren geschlossen. Die wenigen die auf hatten, waren unbesetzt. Das macht uns immer stutzig. Irgendwann haben wir in einer Gasse eine gefunden, die uns genehm schien. Rein, auch alles leer. Naja, wir werden sehen. Nach weiteren 20 min war die Lokalität voll, die Kellner wuselten, die Pizzen gingen über den Tisch. Ok, haben wir doch richtig gewählt. Das Essen schmeckte, der Preis war auch ok, vergleichbar mit unseren in Deutschland.

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Zurück zur Villa, die Costa Serena stand noch immer im Hafen.  Das erklärte auch die Ausflugsbusse, die uns am Nachmittag entgegen kamen. Dann mal nachgesehen, jetzt war klar das die Serena erst gegen 22 Uhr ausläuft. Klar das wir das erwarteten, bei 20 Grad Außentemperatur natürlich vor der Villa. Manu sagte noch 10 min, auf einmal sah ich wie die Costa Serena lautlos aus dem hafen kam. Schnell die Videokamera gestartet, die Fotoapparate geholt und versucht, bei der Dunkelheit das beste daraus zu machen.

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Fernweh packte uns, vor allem wenn man sieht, wie sie entschwindet, immer kleiner wird. Mit dem Licht war das schon toll anzusehen. Leider merkten wir nun auch, das wir an einer stark befahrenen Straße Quartier bezogen hatten. Es war sehr lauf, aber eben auch nicht mehr zu ändern. Dafür haben wir auf dem Schiff die Folgetage sicher mehr Ruhe.

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