Wiedermal eine Kreuzfahrt!

Endlich ist es wieder soweit! Wir dürfen aufs Schiff! Diesmal ist es die Costa Pacifica, auf der wir eine Reise durch das westliche Mittelmeer unternehmen. Alte und Neue Ziele werden wir bereisen, freuen uns schon jetzt auf Barcelona, Sardinien und Rom!

In diesem Blog könnt Ihr unsere Reise verfolgen, Fotos und Kurzberichte erscheinen hier täglich. Kommenden Freitag gehts los, zunächst mit einem Zwischenstopp am Lago di Como in Griante. Da wird Geburtstag gefeiert und am nächsten Tag gehts nach Savona.

KarteDie Kreuzfahrt führt von Savona nach Marseille, weiter nach Barcelona, nach Palma de Mallorca, erstmalig nach Sardinien, von da aus weiter nach Palermo auf Sizilien und vor der Rückrteise nach Savona besuchen wir noch die ewige Stadt Rom! Ich finde eine interessante Runde, mit neuen Erfahrungen.

Griante am Comer See

So wie es geplant war, sind wir heute früh, gegen 08.15 Uhr in Suhl los gefahren. Die Fahrt war OK, alle Witterungserscheinungen die es gibt, haben wir mit gemacht. Kurz nach dem los fahren Nebel und Schneefall bzw. leichter Regen, dies waren ständige Wegbegleiter. Unser Navi meldete kurz vor der österreichischen Grenze eine Verkehrsstörung, zunächst sahen wir dies nicht als Problem an. Vor dem Pfändertunnel dann Stau, wir standen etwa 30 min, dir wir für das Mittag essen nutzten. Langsam ging es dann weiter, durch den Tunnel gefahren, sahen wir das Chaos auf der anderen Seite. Etliche LKW die quer standen, 9km Stau und auf unserer Seite eine Geschwindigkeit von 30 km/h. Thüringer sind eben anders, ich auf die linke Spur und vorbei an allen anderen. So erreichten wir wenig später die Schweizerische Grenze. Von da ab ging es ohne Probleme voran. 2 kurze Pausen und gegen 14.30 Uhr erreichten wir die Region Lugano. Ùber Landstrassen ging es dann in Richtung Griante, dies erreichten wir ca. 1h  später. Das Hotel hatten wir schnell gefunden, Einchecken und Anstossen auf meinen Geburtstag kam als nächstes.

image

Unsere Zimmer befinden sich im 6. Stock, einen herrlichen Blick über den Comer See, den haben wir uns wohl verdient. Einen kurzen Rundgang und ein Besuch in einer einheimischen Pizzeria vollendeten diesen ersten Tag. Pizza, Lasagne und Pasta schmeckten ausgezeichnet, die Getränke ebenso. Nun geniessen wir im Hotel einen Absacker, damit wir morgen die letzte Wegstrecke zurück legen können. Weitere Bilder und Erlebnisse folgen ……

Angekommen!

Endlich mal wieder im Hafen von Savona angekommen. Aber der Reihe nach. Der Abend in Griante war schon eine schöne Einstimmung auf das bevorstehende.

imageAm heutigen Morgen ein gutes und schnelles Frühstück im Hotel, gegen 08.15 Uhr sind wir dann los gefahren. Entlang des Comer See’s bis Como und dort auf die Autobahn, nach weiteren 1,5 h waren wir um 11.15 Uhr in Savona im Hafen. Das Wetter begrüsste uns sehr freundlich, Sonnenschein, 10 Grad, wir waren im Urlaub angekommen. Das komplette Einchecken war schnell erledigt und um 12.00 Uhr waren wir an Bord. Vorher noch einen leckeren Kaffee auf der Terrasse des Palacrociere, was wollten wir mehr. Nachdem wir an Bord waren, suchten wir zuerst unsere Kabinen auf, eigentlich wollten wir nur die Bordkarten holen. Zu unserer Überraschung, die Kabinen waren bereits fertig. So konnten wir uns frisch machen, um anschließend Mittag zu essen. Während des Mittagsmahls wurde die Idee geboren, Savona einen Besuch abzustatten. Wie gesagt, so getan. Mittagessen war wieder köstlich, der Besuch in Savona eine neue Erfahrung. So haben wir die Stadt wenigstens einmal kennengelernt. Übrigens, denke ich, die Einnahmen durch die Kreuzfahrtschiffe tun der Stadt gut, man sieht dies an vielen Merkmalen.

image

image

image

Zurück an Bord führten wir einen ausgiebigen Rundgang durch, die Costa Pacifica gefällt uns sehr. Gediegen, nicht aufdringlich und im Grunde bekannt. Wir kennen ja diese Klasse von den vorherigen Kreuzfahrten zur Genüge. Die notwendige Rettungsübung folgte, anschließend das Auslaufen bei strahlendem Sonnenschein auf Deck 10. Die Kreuzfahrt hat nun begonnen.

An Bord

Völlig entspannt verlief der weitere Tag an Bord. Gemeinsam wohnten wir dem Auslaufen auf Deck 10 bei, bei tief stehender Sonne schön anzusehen.SONY DSC

Weiter dann, haben wir gemeinsam den weiteren Fortgang auf Deck 5 erlebt. Dort verbrachten wir ca. 1 Stunde, haben uns das Treiben und Leben an Bord angesehen. Nun begannen die Vorbereitungen für das erste Abendessen, unseren Platz hatten wir am Nachmittag schon erkundet. Das Abendessen war wieder lecker, für unsere Mitreisenden auch ein weiterer AHA Effekt. Nach dem Essen begann das übliche Programm, verschiedene Mõglichkeiten  haben wir probiert.
image

image

Ein kurzer Besuch im Theater, wo ein Magier Show lief, ein Besuch im Casino und vieles mehr. Von der letzten Reise kannten wir, das bei Costa auch Piano Spieler engagiert wurden, die richtig Stimmung bereiten können. So auch hier, wir beide waren am Ende der Show derart durchgeschwitzt, dass wir zu später Stunde nochmla Duschen mussten. Aber umso schöner war es!
image

image

Marseille – ein Seetag an Land

Was bedeutet das nun wieder? Ursprünglich wollten wir heute an Bord bleiben, naja Pläne sind dazu da, geändert zu werden. So also auch heute. Nun der Reihe nach. Heute früh gegen 7.00 Uhr aufgewacht, langsam ging die Sonne am Horizont auf. Gleich ein paar Fotos gemacht, gegen 8.00 Uhr sind wir dann zum Frühstück. Gefreut hatte ich mich auf die leckeren Eierspeisen, nach etwas Suchen hatte ich auch diese gefunden. Später kamen dann Torsten und Heike dazu, so begann der Tag ganz ruhig. Anschliessend haben wir die Besichtigung des Schiffes weiter geführt. Fitnessstudio, Spa und die gesamten Bereiche am Bug haben wir nicht nur besichtigt, teilweise auch ausprobiert.
image

Heike hat es auf 5 km/h auf dem Laufband gebracht, ich bin 1 km Fahrrad gefahren. So gingen wir weiter, hielten uns in einigen Bereichen auf.
image

image

image

Als wir dann in der Bar am Heck angekommen waren, sah ich wie die Taxis vor dem Schiff ankamen und auch gleich wieder los fuhren. Ich brachte das Gespräch darauf, dabei wurde die Idee geboren, doch Marseille zu besuchen. Das eigentliche Ziel war die Notre Dame de la Garde, eine wirkliche Sehenswürdigkeit in Marseille. Die Idee wurde schnell in die Tat umgesetzt, ca 45 miin später standen wir auf dem Berg. Das Taxi kostete 25 €, mit 4 Personen ist das durchaus bezahlbar.
image

image
image

image

image

Leider war das Wetter nicht ganz so gut, wie in Savona. Das allerdings bot erneut Belustigung, Manu erzählte von ihrer Zwiebelmethode. Eigentlich klar, aber bei knapp 10 Grad, hatten wir uns gefragt was sie dann im wirklichen Winter anziehen wollte. Ob der Spitzname, Manu die Zwiebel Bestand hat, werden wir sehen. Von der Notre Dame hat man eine sehr gute Übersicht über die Millionenstadt Marseille. Riesig, weitläufig und nicht zu überblicken, so sahen wir diese Stadt. Nach der Besichtigung der Kirche, begaben wir uns an den Taxistand. Das letzte freie Taxi fuhr gerade ab. So blieb nix anderes übrig als zu warten, das Warten dauerte ca. 30 min. Ein Taxi, welches gerade ankam war reserviert. Dieser Taxifahrer organisierte uns dann aber eins. Ich habe schon viele Taxifahrten in den unterschiedlichsten Länder erlebt, aber dies jetzt hat alles getoppt. Das Strassenverkehrsrecht wurde sehr schöpferisch ausgelegt. 50 km/h im Tunnel waren erlaubt, das doppelte war die geringste Geschwindigkeit. 3 spurige Strassen wurden in der kompletten Breite ausgenutzt, wenn Kurven zu fahren waren. Manu hat nun auch mit Mercedes Benz abgeschlossen, das Auto ist ihr viel zu eng und zu hart. Jedoch waren wir die schnellsten, die von der Kirche bis zum Hafen gebraucht haben. Wenigstens was! Das war unser Besuch in Marseille, ungeplant und dennoch nicht schlecht!

Wieder an Bord

Nachdem wir wieder an Bord angekommen waren, wurde zunächst mal Mittag gemacht. Den weiteren Nachmittag haben wir Urlaub gemacht, Mittagsschlaf usw. war die Devise. Gegen 17.00 Uhr hatten wir mit Forenmitgliedern aus verschiedenen Foren ein Treffen geplant. Das haben wir selbstverständlich wahr genommen.
image

image

Ein kurzer und intensiver Austausch über das Thema Kreuzfahrt fand statt, Manu’s Welt! Während dessen begann bei unserem Nachbarschiif MSC Splendida das Auslaufmanöver, wenig später liefen auch wir aus dem Hafen von Marseille aus.

image

Anschliessend gab es das Abendessen und später fand der Empfang des Kapitäns für die höchste Kategorie statt. Diesem wohnten wir ebenfalls bei.

image

Der weitere Abend war wieder zweigeteilt, Torsten und Heike waren im Theater und wir führten weitere Gespräche mit einer Kreuzfahrtfreundin. Später spielte in der Piano Bar der Klavierspieler erneut phantastisch auf, die Stimmung war hervorragend. Es war wieder ein schöner Abend!

Bacelona –

endlich wieder in dieser Stadt! Dies kann sich nur einer vorstellen, der diese Stadt erlebt hat. Das 11. mal wo wir diese Stadt erleben und jedesmal neue Eindrücke. So auch bei diesem mal, das Stadion vom FC Barcelona war unser Ziel. Angefahren sind wir es, allerdings wären die Kosten dies nicht wert gewesen, hier einen Besuch im Museum und dem Stadion abzustatten. 23€ pro Person, das mit 2 Frauen, die kein Interesse für Fußball haben, daß haben wir sein gelassen. So haben wir den Merchandising Mega Shop des FC Barcelona angesehen, eine Kleinigkeit als Erinnerung haben wir dort gekauft.
image
image
Planänderungen sind für uns kein Problem, an der nächsten Station haben  wir dann eine Einkaufsmeile besucht. Auch nicht schlecht, so hatten die Frauen keinen Grund eingeschnappt zu sein. Die letzte Strecke führte vorbei an den schönsten Sehenswürdigkeiten, wie La Pedrera, dem Schuppenhaus bis zum Plaza Catalunya.
imagewpid-DSC01864.JPG
image

Von dort die Rambla mit dem Markt La Boquerria, den Seitengassen mit den zahlreichen Shops. Heike und Torsten waren begeistert, wir übrigens auch.
image
image

Der Bus von der hiesigen Verkehrsgesellschaft brachte uns anschliessend zurück zum Hafen, der Ausflug in Barcelona dauerte dann doch 6h. Dementsprechend geschafft waren wir.

Wieder an Bord!

genossen wir einen weiteren Snack, die Pizza in der Stadt war sehr lecker. Zum weiteren Zeitvertreib bemühten wir die Rommè Karten, dies bis zur Vorbereitung des Höhepunkts des Tages. Dies war der Besuch im Club Restaurant auf der Costa Pacifica, Blue Moon. Auf Grund des Status den wir uns erarbeitet haben, ist dies ein willkommener Höhepunkt der Kreuzfahrt. Ob die Bilder das wieder geben vermag ich nicht zu sagen, für uns war es sehr lecker und sehr, sehr angenehm.

image

image

image

image

image

image

Mallorca liegt hinter uns …

…., so stürmisch wie es auf der Insel war, ging es auf See weiter. Das Schiff bewegte sich in alle Richtungen. Unsere Vierer Gruppe verkleinerte sich nun etwas. Gut wir hatten sowieso vor, etwas Mittagsruhe  zu machen, aber spätestens beim Abendessen äusserte sich das wieder. Vorher gab es allerdings noch einen phantastischen Sonnenuntergang zu bewundern. Auch das ist ein Grund, weshalb wir die Kreuzfahrten so mögen.

image

image

image

Übrigens hatten viele an Bord Probleme, es war am Abend deutlich leerer wie an den Vorabenden.
Heute früh noch das gleiche Bild, wir waren zu dritt. Für uns gab es allerdings wieder Termine, die es wahr zu nehmen galt.

image

image

image

Die Küchenbesichtigung stand auf dem Plan, ein Privileg des erarbeiteten Statuses. Interessant war zu sehen, wie es in der Küche bei laufenden Betrieb zu geht. Von wegen Hektik und Rumgeschrei, nichts von alldem war zu spüren. Völlig entspannt ging es zu, der Souchef hatte genügend Zeit sich mit uns zu beschäftigen.

Palma de Mallorca

Ein erneuter Besuch in dieser Stadt, wieder regnete es. Die Temperaturen waren aber ok, so haben wir einen Ausflug machen können. Ein Taxi hat uns dann 2,5 h durch die Stadt gefahren, wir haben dabei verschiedene Punkte besucht. Leider regnete es immer wieder, so dass wir immer nur kurz uns etwas ansehen konnten. Der Taxifahrer versuchte mit seinen Englisch Kenntnissen uns etwas zu erklären, was aber leider nicht so richtig gelang. Weder Heike, noch ich verstanden ihn nur teilweise. Trotzdem haben wir wieder neue Eindrücke gewonnen. Die Arena haben wir besichtigt, die andere Kathedrale und viele kleine enge Gassen im alten Palma.

image

image

image

image

image

Anschliessend noch ein Besuch im Porto Pi, einem Einkaufszentrum direkt am Hafen. Wir schlenderten hier ein wenig durch die zahlreichen Läden, am Ende hat sich Heike eine Bild Zeitung gekauft. Kurz danach waren wir wieder an Bord.