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Auf nach Korinth

Eine neue Etappe

25.Juni 2013

Am Montag nun, haben wir wieder eine neue Etappe begonnen. Ziel war Korinthos, der berühmte Ort, an dem der gleichnamige Kanal Pelepones vom Festland trennt. Wir hatten vor, den Kanal zu besichtigen und wenn möglich eine Schiffsfahrt dort zu machen.

Da am Montag in Griechenland der Pfingstfeiertag stattfand, erwartete ich wenig Verkehr, was sich auch bis in den Großraum Athen bestätigte. Das war die längste Etappe, die wir auf dieser Rundfahrt unternommen haben. Die Wärme im Auto haben wir auch durch den laufenden Standlüfter auch während der Fahrt im Griff. Trotzdem spüren wir die Hitze während der Fahrt schon sehr, auch die Katzen leiden darunter. Ab und an gibt Manu dann mit Pipetten den Katzen Wasser ins Maul.

DSC02485 DSC02488 DSC02490 DSC02493Die Qualität der Straßen ist sehr unterschiedlich, von Holperstrecken bis perfekt ausgebaute Autobahnen ist alles vorhanden. Nach gut 5h erreichten wir Korinthos, das erste Mal überfuhren wir den Kanal und nun begann die Suche nach dem Campingplatz. Diesen hatten wir bereits vorher ausgesucht, auch einen richtigen Wohnmobilstellplatz suchten wir auf. Diesen haben wir aber schnell wieder verlassen, die Lage und das Umfeld, waren wenig einladend. Also doch auf den Campingplatz, aber auch da war zunächst nicht in unserem Sinne. Manu sah unterwegs noch ein Camperschild, also wieder zurück. Dieses entpuppte sich aber als der zuerst aufgesuchte. Also wieder Retour, nun war der Platz auch geöffnet. Freundlich wurden wir eingewiesen, sogar in deutscher Sprache. Allerdings ist der weiträumige Platz einfach komplett leer, was uns nicht besonders gefiel.  Auf Grund unserer Höhe vom Wohnmobil wurden wir direkt an den Strand gelotst, siehe da, es standen noch weitere Wohnmobile da. Ein Platz war schnell gefunden und alles notwenige eingerichtet. Wieder auf dem zweiten Blick, waren wir mit dem Platz einverstanden.

DSC02496Nun erstmal umsehen, mit den Nachbarn einen kurzen Smalltalk geführt und anschließend eine kurze „Mittagsruhe“ gemacht. Dann anschließend sind wir ins benachbarte Dorf, dort gut zu Abend gegessen, den Sonnenuntergang zugesehen und wieder zurück.

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Die Katzen durften an die frische Luft. Da es sehr stürmisch war, machte ich mir so meine Sorgen. Aber die beiden verliessen unser Umfeld nicht, im Gegenteil damit war eine Unterhaltung mit italienischen Nachbarn losgelöst. Wir Männer unterhielten uns in Englisch, während Manu und dessen Frau sich mit Händen und Füßen verständigten. Was beide nicht verstanden, mussten die Männer übersetzen. So verging auch dieser Abend in angenehmer Atmosphäre. Liese ging mit Manu zu Bett, während die Biene während der Nacht ohne nennenswerte Probleme auch in die Villa kam. Es wird doch!

Der Ausflugstag – Streß im Urlaub?

26.Juni 2013

Ein neuer Morgen begann, wir hörten die ganze Nacht über das rauschen des Meeres. Klar, wenn man keine 10m vom Ufer des Mittelmeeres steht und eine mächtige Dünung vorhanden ist, sind diese Geräusche durchaus normal. Aber das sind wir ja auch von unseren Kreuzfahrten gewohnt. Offensichtlich störten diese Geräusche die Liese sehr, denn diese beschäftigte uns die ganze Nacht über, immer wieder miauzte sie am Alkovenfenster. Gegen 7.30 Uhr rumorte es bei den Nachbarn, sie begannen ihre Vorbereitungen für das Abrüsten. So sind wir dann auch aufgestanden, die üblichen Tätigkeiten wurden durchgeführt. Während wir da so saßen und unser Frühstück einnahmen, kamen die beiden Italiener und verabschidetetn sich. Ihre Reise ging in Richtung Piräus, dort begannen die beiden eine Kykladen Rundfahrt. Auch was interessantes!

Blick aus dem Alkovenfenster

Blick aus dem Alkovenfenster

überdachter Stellplatz

überdachter Stellplatz

So waren wir dann alleine auf dem Stellplatz, hatten ja keine Eile. Denn unser nächstes Ziel war von hier nur etwa 90 km entfernt. Vorher wollten wir einen Versuch unternehmen, den Kanal von Korinth zu besichtigen. Nachdem wir alles fertig hatten gings los, nach etwa 15 min errichten wir einen Parkplatz mit ner Menge Menschen- und Busauflauf. Da dachte ich mir, das muß es sein. Parkplatz gesucht und die wenigen Schritte zur Brücke und siehe da, wir standen über dem Kanal von Korinth. Manu’s Traum war in Erfüllung gegangen.

DSCF0782DSCF0778Wir hielten uns dann so für 15 min an der Brücke auf, hatten die Hoffnung das eventuell noch ein Schiff durch den Kanal kommt. Aber nichts passierte und so entschlossen wir uns dann weiter zu fahren. Allerdings machte ich noch einen kleinen Umweg, den über Isthmos, wo sich der ostwärtige Eingang zum Kanal befindet. Alles gleich gefunden, so waren wir am Ufer des Kanals. Dort wieder ein wenig umgesehen und an einer Kaimauer lag ein Ausflugsschiff. Dort waren einige Leute an Bord, frech und gottesfürchtig wie ich nun mal bin, fragte ich nach ob dies eine Rundfahrt durch den Kanal wäre. Der Kapitän wurde heran geholt und er erklärte mir, das dies eine Rundfahrt für eine Gruppe sei, wir aber für den Preis von 21 € mitfahren könnten. Es dauerte allerdings noch ca. 1h. Ohne groß zu überlegen, sagte ich gleich zu. Als ich zurückging wurdfe ich von einem jungen Mann angesprochen, was dort stattfinden würde, nach meinen Erläuterungen organisierte er für seine Familie ebenfalls ein Mitfahren.

DSCF0837DSCF0816Alles in allem dauerte dies bis etwa 13 Uhr, anschließend haben wir dann den nächsten Abschnitt unter die Räder genommen. die wenigen Kilometer spulten wir auch zügig ab, Diakopto wurde rechtzeitig angekündigt. Schon da waren ebenfalls Hinweisschilder zu sehen, die auf die Zahnradbahn hinwiesen. Wir dann rein in den Ort, stiessen direkt auf den Bahnhof. Dort suchte ich einen Platz zum Parken, da ich mich vorher noch nach den Abfahrtszeiten erkundigen wollte. Manu blieb solange im Mobil, ich also hin zum Bahnhof.

Frühmorgens gegen 11 Uhr fuhr eine Bahn, die wäre genau die richtige, dachte ich mir. Ich wollte gerade zurück zum Wohnmobil, da lief der Zug gerade in den Bahnhof ein. Spontan wie ich nun mal bin, entschied ich alles um. Ich hin zur Villa, Manu gefragt und los ging es. 10 min später sassen wir im fahrenden Zug in Richtung Kalavrita. Diese Tour sollte man unbedingt mitmachen, wenn man hier in der Umgebung sich befindet. Es ist einfach nur toll, die Bilder dazu befinden sich in der Bildergallerie und geben einen kleinen Eindruck wieder.

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Beginn der Schlucht

Sat Bild

Bahnfahrt von Diakopto nach Kalavrita

Nachdem wir gegen 17 Uhr wieder in Diakopto ankamen, suchten wir dann den Stellplatz. Nach einmal Nachfragen in einer Bar am Strand standen wir 5 min später an einem wirklich einsamen Strand, zusammen mit 3 weiteren Wohnmobilen. 2 Holländer und 1 weiterer Deutscher. Wir bauten uns auf,  5 min später kamen unsere Sitznachbarn aus dem Zug und gingen in das deutsche Wohnmobil. Nun machten wir uns erstmal bekannt, klönten und sassen gemeinsam am Wohnmobil. Der Wind war weiterhin sehr stark und auch kühl, was wir allerdings als nicht negativ empfanden. So konnten wir nicht lange draussen sitzen, Abendessen nahmen wir in einer Taverne zu uns, was allerdings das bisher schlechteste war.

Stellplatz Diakopto

Stellplatz Diakopto

DSCF0941Nach dem Abendessen sind wir am Strand zur Villa zurück gelaufen, haben es uns in der Villa bequem gemacht und zum ersten Mal nach fast 14 Tagen den Fernseher in Betrieb genommen. Auch das war mal wichtig, zu sehen, wie das mit der Satanlage auch in griechenland funktioniert. Wieder was gelernt! So ging der ereignisreiche Tag zu Ende, die Eindrücke waren sehr enorm. Man konnte das Ganze zunächst nicht fassen, erst beim Betrachten der Bilder am nächsten Tag wurde einem vieles wieder klarer. Trotzdem, die Eindrücke überwiegen auf jeden Fall Positiv!

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