Griechenland, Rundfahrt mit Wohnmobil, Reisebericht Wohnmobil, Griechenland mit Wohnmobil, Autoput, Landstrecke,

Zurück zu Reisebericht 2013

Der Rückweg nach Hause

In Italien

01.Juli 2013

Nachdem die Fährüberfahrt bis zum Abend so reibungslos funktioniert hat, ging das am Morgen genauso weiter. Wir haben auf dem Schiff wunderbar geschlafen, die Katzen ebenfalls. Gegen 8.00 Uhr sind wir munter geworden, haben dann in der Villa gefrühstückt und haben anschließend eine Fotorunde durch das Schiff gedreht. Im weiteren haben wir die Zeit genutzt, an unserer Seite noch was zu machen, dafür habe ich 2h Netzzugang für 3 € gebucht. Schon begannen die Vorbereitungen für die Ankunft in Ancona, die ersten Durchsagen kamen und beim Einlaufen in den Hafen begann Betriebsamkeit auf den Decks. Dann ging wieder alles sehr schnell, das untere Deck wurde geräumt, dann senkte sich die Auffahrbühne und schon verliessen die ersten Lkw unser Deck. Der letzte Lkw war noch nicht richtig losgefahren, setzten sich die ersten Wohnmobile in Bewegung. Nun kam für uns der spannende Moment, müssen wir jetzt rückwärts runter? Alles Quatsch, als die vorwärts stehenden Fahrzeuge weg waren, war nun genügend Platz vorhanden, dass wir auf dem Deck drehen konnten. So waren wir innerhalb von 30 min vom Schiff wieder runter. Der Zoll und die Polizei standen vor dem Schiff und zogen einige Fahrzeuge raus, u. a. auch Wohnmobile. Für uns kein Problem, ich habe den treuen Blick eines deutschen Staatsbürgers aufgestzt und wir konnten passieren.

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC
Für solche Städte sind Fährankünfte sicher kein Problem, allerdings für die Strassen und Kreuzungen schon. Deshalb dauerte es dann auch ca. 30 min bis wir die Autobahn erreichten. Nachdem auch das gelungen war, begaben wir uns in Richtung Garda See, nach Riva del Garda. Unterwegs haben wir 2x die Fahrerposition getauscht, deshalb sind wir ohne Pause bis zum Ziel durchgefahren. Garda See erreicht, was war das denn? Dunkle Wolken am Himmel, das kennen wir seit über 2 Wochen nicht mehr. Diese verzogen sich aber gerade, sodass uns der Gardasee mit herrlichem Sonnenschein empfing. Den Stellplatz haben wir Dank funktionierendem Navi gleich gefunden und einen ebensolchen guten, schattigen Platz.

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC
Dann haben wir erstmal was gegessen, zunächst eine leckere Pizza, da ich noch nicht gesättigt gab es nochmal Spaghetti al Olio hinterher. Dann war auch ich gesättigt, nun konnten wir auch mal an den See! Es war schon immer ein Traum von uns, den Garda See zu besuchen. Wir haben das intensiv genutzt, sind an der Strandpromenade entlang geschlendert. Diese ist Park ähnlich angelegt, so dass das Verweilen dort richtig Freude bereitet. Die Wege sind getrennt, für Fußgänger und Sportler. Dies ist auch unbedingt nötig, denn was sich dort an Radfahrern und Läufern bewegt, ist der Wahnsinn.

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC
Jetzt waren wir auch vom Tag ordentlich geschafft, nur noch zurück an die Villa und den Abend mit unseren Katzen verbringen. Alles zunächst ganz Easy, Katzen waren raus und kamen, mehr oder weniger freiwillig, zurück. Beim Zusammenräumen nutzte die Biene einen Moment und sie war wieder verschwunden. Gute Nacht dachte ich mir, so kam es auch. Mehrmals die Nacht raus und geschaut, gepfiffen und gerufen. Nix passierte. Doch, es begann am Himmel zu grollen. Also wieder raus, Schuhe rein, Handtücher auch, und wenig später gewitterte es das erste Mal. Das Gewitter drehts sich im Gebirge, sodass es noch ein weiteres Mal über uns hereinbrach.
Es dämmerte und Biene war auch wieder da! Wir können uns ja im Prinzip auf die beiden verlassen, aber ein Hintergedanke bleibt dennoch immer! So ist das wohl, wie mit den eigenen Kindern!

2 Tage am Gardasee

02.Juli 2013

Unser erster Besuch am Gardasee liegt nun mehr als 10 Jahre hinter uns. Dieser war bei weitem nicht so intensiv, wie dieser hier. Für den Tag hatten wir uns eine Radtour vorgenommen, ohne allerdings ein konkretes Ziel zu haben. Da Manu ihre Vorbereitungen beim Rad fahren immer intensiv betreibt, sindnwir auch auf längere Touren eingerichtet. Es ist genügend Trinkbares dabei, was bei der Wärme schon wichtig ist. Zunächst sind wir am See entlang gefahren, bis zum nächsten Ort. Die Radwege entlang des Sees sind gut ausgebaut, zahlreiche Radfahrer sind hier zu finden. Überhaupt, herrscht rege Betriebsamkeit am See. Windsurfer, Segler, Wanderer und Jogger sind hier neben den Radfahrern anzutreffen.

DSCF1070 DSCF1072 DSCF1073

So machten wir uns auf den Weg, immer entlang des See’s nach Torbole. Dort entdeckte ich ein Hinweisschild, dass es nach Malcesine führt. Also kurz mit Manu geredet und auf ging’s. Hinter dem Ort endete der Radweg und wir mussten auf der Straße weiterfahren. Bei dem starkem Verkehr, ein etwas schwieriges Unterfangen. Aber es lief ganz gut, immer entlang des See’s, durch mehrere kleine Tunnel und eine längere Gallerie erreichten wir nach ca. 12 km Malcesine. Der Ort zieht sich allerdings sehr, sodass wir erst nach weiteren 3 km das Zentrum erreicht hatten. Mein Vorschlag mit der Fähre nach Limone überzusetzen und dort wieder zurück zu fahren, stieß bei Manu auf Zustimmung. Fahrplan gesucht und wir hatten noch ca. 60 min Zeit. Also rein ins Gewühl von Malcesine und durch die zahlreichen engen Gassen bis zum See wieder den Berg hinunter gelaufen. Lohn sollte sein, das wir am See, in einer der zahlreichen Restaurants, eine Erfrischung zu uns nehmen wollten. Dies haben wir auch getan und so verging dann doch sehr schnell die Zeit. Fazit, die nächste Fähre hatten wir verpaßt, also warten bis zur nächsten. Kein Problem, wir wollten uns keinen Stress im Urlaub machen.

Nun haben wir nochmal die zahlreichen Gassen durchwandert und hier und dort auch mal intensiver geschaut.  Die Gelegenheit war günstig, ein kurzen Mittagsimbiß zu uns zu nehmen und dann ging es zurück zur Fähre. So genau hatte ich mir den Fahrpaln nicht angesehen, aber jetzt war halt Siesta. Für eine Stunde war kein Fährverkehr. Nun gut, sind wir eben auf dem gleichen Weg wieder zurück, wie wir nach Malcesine gekommen sind. Alles in allem, es war ein herrlicher Fahrradausflug, die 36 km die wir zurück gelegt hatten, haben Lust auf mehr gemacht. Wir werden sicher nochmals diesen Ort besuchen.

DSCF1097 DSCF1100Dann wieder unser übliches Programm, eine ausgedehnte Mittagsruhe. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was das in der kommenden Woche werden soll. Diese Mittagsruhe wird uns sehr fehlen!

Wi hatten noch nicht genug vom Rad fahren, nun wollten wir das Zentrum von Riva del Garda ansehen. Die gut 2 km sind wir deshalb gefahren, haben die Räder abgestellt und sind dann ins Örtchen gelaufen. Auch dieser Ort hat sein Flair, etwas weitläufiger wie Malcesine, aber auch im Kern mit engen Gassen. So hielten wir uns für ca. 1h hier auf, immer auf der Suche nach einer offenen Internetverbindung. Die haben wir allerdings nicht bekommen, das vorbereitete Internetpaket aus Deutschland funktionierte nicht, worum ich mich zu Hause erstmal kümmern muß.

DSC02680 DSC02682 DSC02683 DSC02684 DSC02685 DSC02687 DSC02690 DSC02694Abendessen und den Rest des verbleibenden Abends verbrachten wir in der Villa, auch unseren Katzen zu liebe, die an diesem Abend die Villa nicht verlassen durften. Es nahte ja die Weiterfahrt zum Tegernsee. So hatten wir noch 2 schöne Tage am Gardasee, auf ein Wiedersehen!

Am Tegernsee

04.Juli 2013

Die letzte Etappe dieser Reise ist Tegernsee, verbunden mit einem Besuch bei unserer Tochter. Durchwachsenes Wetter empfing uns am Tegernsee, wir spürten unmittelbar, dass wir wieder in Deutschland waren. Es regnete ab und an! Nun konnten wir für unsere Lieblinge neues Futter besorgen, denn die Vorräte waren fast aufgebraucht. Beide stürzten sich auf ihr Lieblingsfutter. Von Franzi’s neuem zu Hause bewunderte ich dann ausgiebig den Blick auf den Tegernsee, davon kann ich gar nicht genug bekommen. Als ihr Freund Max dann von der Arbeit nach Hause kam, sind wir zünftig im Bräustüberl eingekehrt und haben zum ersten Mal wieder urtypisches bayrisches Essen zu uns genommen. Manu einen Leberkäs und ich eine Grillhaxen.

image

Für den nächsten Tag haben wir beide uns noch eine Radtour vorgenommen, es sollte rund um den Tegernsee gehen. Das Wetter war verhangen und die Temperaturen unter 20 Grad, dementsprechend haben wir uns auch gekleidet. Immer entlang des See’s, mit teilweise richtig schönen Ansichten auf die Umgebung. Dies ist das, was ich immer schon sage, man bekommt beim Rad fahren, viel intensivere Eindrücke. Die Strecke war teilweise recht anspruchsvoll, am Ende von Bad Wiessee bis Gmund war es teilweise bergig mit kurzen, heftigen Anstiegen. Auch ich musste hier mal absteigen und das Rad schieben, Manu mit ihren Luftproblemen mehrfach. Aber auch tat dem Spaß keinen Abbruch, im Gegenteil, wir empfanden diese Rundfahrt als sehr angenehm.

DSCF1105 DSCF1110 DSCF1112 DSCF1114 DSCF1115
Am Nachmittag statteten wir der wunderschönen Stadt Bad Tölz einen Besuch ab, Franzi suchte hier noch nach einer Jacke im Trachten Look, was ihr auch gelang. Die Innenstadt von Bad Tölz ist wunderschön anzuschauen, für mich ein Inbegriff für das urige Bayern. Sorgsam gepflegte Häuser, in sehr ähnlicher Bauweise, die meisten mit wunderschöner Lüftelmalerei versehen. So etwas geniessen wir gern, atmen das Flair dieser Sichtweisen ein.

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC
Nachedem wir zurUck in Tegernsee waren, haben wir gemeinsam ein leckeres Abendessen zubereitet und sind im Anschluß daran, zu einem der zahlreichen Waldfeste gefahren. Hier wird bayrische Tradition gepflegt, alle Besucher hatten ihre Tracht angelegt. Alle nicht, wir Thüringer kamen uns mit unserer Normalo Kleidung etwas deplaziert vor. Ich ahnte da schon etwas, Manu sprach es dann auch aus, wir brauchen dann auch Trachtenkleidung. Mal sehen wo das endet?

DSC02702 DSC02703 DSC02706

 

München – wir kommen!

6.Juli 2013

Nun war er da! Der letzte Urlaubstag, dies zeigt unwiederbringlich der Kalender an. Auch an diesem Tag war nochmal ein straffes Programm. Franzi und Max hatten beide tagsüber frei, eigentlich hatten sie vor, mit uns in die Berge zu gehen. Vom Prinzip her, wäre das eigentlich kein Problem, allerdings ist es derzeit mit den Luftproblemen von Manu schon problematisch. Gut, so haben wir nach Lösungen gesucht und auch gefunden. Zunächst ein gemeinsames Frühstück bei den beiden und anschließend sollte uns die BOB nach München bringen.

DSCF1112Die BOB fährt stündlich nach München und ist eine gute Alternative, diese Stadt stressfrei vom Tegernsee aus zu bereisen. Man fährt teilweise durch schöne Lndschaften, wird an 2 weiteren Haltestellen mit weiteren Zügen zusammen gekoppelt und erreicht nach einer guten Stunde den hauptbahnhof in München. Nun ist man in der Weltstadt. Wir haben dies ausgenutzt, um in einem bekannten Laden Gewürze zu kaufen. Deshalb führte und zuerst der Weg dorthin. Klar haben wir das Flair dieses Platzes dort genossen, waren kurz im Hofbräuhaus und im Hard Rock Cafe, einfach mal Treiben lassen.

DSCF1128 DSCF1129 DSCF1130DSC02707 DSC02708Anschliessend ging es zum Viktualienmarkt, eine bekannte Adresse, die wir aber noch nicht kannten. Da ich ja Märkte liebe, verging auch wirklich fast eine Stunde, in der wir uns hier aufhielten. Wir haben die zahlreichen Stände aufgesogen, haben probiert, haben verglichen und waren von dem ganzen Treiben fasziniert. Einen kleinen Snack, als Mittagsersatz haben wir auch zu uns genommen.

DSC02709 DSC02710 DSC02711DSCF1143 DSCF1144Weiter ging es, nun etwas schneller. Vorbei am Marienplatz bis zum Stacchus, dort noch einige Aufnahmen gemacht. Es ist schon Wahnsinn, wenn man dieses Treiben in dieser Stadt sieht. Hier wird Musik gemacht, dort sind irgendwelche Ausstellungen und und und! Nachdem wir dann am Bahnhof wieder angekommen waren, erwarteten wir die BOB um uns auf den Rückweg nach Tegernsee zu machen. Dann ging alles ganz schnell, eine kurze und herzliche Verabschiedung von Franzi und Max, ein wenig alles zusammengeräumt, Strom getrennt, Gas zu und los ging es in Richtung Heimat. Nun beginnt die Zeit der Nachbereitung, des Sammelns der vielen Eindrücke und dem ganz normalen Geschehen.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.fotostorie.de/griechenland/reisebericht-2013/der-ruckweg-nach-hause/

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.