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Erlebnisse um Volos

Weiter nach Volos

22.Juni 2013

Am nächsten Morgen, Frühstück zubereiten und wieder Baden gehen. Man kann schließlich die angenehmen Möglichkeiten auch ausnutzen. Um diese Zeit hat man fast den Strand für sich, das Mittelmeer ist angenehm warm.
Nun schön gemütlich, auch mit den Katzen gefrühstückt und dabei auch alles weitere für den Tag besprochen. Umsetzen bzw. weiter fahren war ja für den heutigen Tag geplant. Zunächst war allerdings gründliches Aufräumen notwendig, es bleiben während der Stellzeit genügend Dinge auch mal liegen.

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Gemeinsam haben wir auch das bewältigt, dann fuhren wir los. Bezahlen, Navi einstellen ab ging es auf die Piste. Zunächst weiter auf der Landstrasse, aber teilweise durch landschaftlich wunderschöne Strecken. An einem Gebirgsfluss machten wir dann auch eine Pause, um diese landschaftlich eindrucksvolle Gegend zu besichtigen.

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Die Pause währte nicht lange, später ging es auf die Autobahn. Erwähneswert, sind nur die Mautstationen, die in relativ kurzen Abständen, eine Menge Geld verlangen. Dann kam schon die Ausschilderung in Richtung Volos, jetzt war es nicht mehr weit. Bevor wir allerdings den ausgesuchten Campingplatz anfuhren, wollten wir uns Infos über die Fährzeiten und -preise einholen. Ursprünglich lag ja die Besichtigung der Inseln Skiathos und Skopelos an, wo der Film MAMA MIA gedreht wurde. Ein Parkplatz war trotz der Grösse des Fahrzeugs schnell gefunden, die Fährpreise allerdings jenseits von gut und böse! 250 € wären das Minimum gewesen, da habe selbst ich das für mich, sein gelassen.
Nun noch die letzten Kilometer bis zum Campingplatz Sikia, was sich allerdings hinzog. Dafür war allerdings der Platz eine wahre Augenweide. Weitlàufig und Terassenförmig angelegt, gibt es eine Menge Möglichkeiten,  einen Stellplatz zu finden. Eine nette Angestellte begleitete uns und zeigte verschiedene Möglichkeiten. Eine gefiel uns sehr gut, Blick auf’s Meer, geringer Abstand zum Strand, was wollten wir mehr. Die Realisierung allerdings war schier nicht möglich, zu eng, zu viele Bäume usw. Also zurück und was neues suchen. Manu hatte danngleich die rettende Idee, gleich am Beginn des Weges war etwas geeignetes.
Der Rest lief dann automatisch, da hat jeder seine Handgriffe, die zu erledigen sind. Jalousie ausgefahren, Stühle und Tisch aufgebaut, schon ging der Urlaub weiter.

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So einen tollen Stellplatz hatten wir noch nie. Gut nebenan, war freie Sicht auf’s Meer, aber das können wir gut verkraften. Dann mal schnell abkühlen, also Baden gehen. 36 Stufen und wir waren 2m vom Meer entfernt. Einfach toll!
Abendessen aus unserem Fundus, kombiniert mit den Restern des Vortages, übrigens richtig lecker! Anschließend eine Erkundungstour in den Nachbarort. 1,5 km zu Fuß, wir wollten ja wieder einen Scooter dort mieten. Auch das ging ohne Probleme, danach zurück zum Wohnmobil. Nun forderten Biene und Liese ihr Recht. Beifahrertür auf, beide sofort raus. Biene hielt sich die ganze Zeit bei uns auf, Liese hingegen nutzte die Treppen, von da ab war sie nicht mehr gesehen ….

Ein weiterer Mopedausflug

23.Juni 2013

Weiter gehts, ich meine die Sache mit unseren Katzen. Ich saß noch lange vor dem Wohnmobil und wartete auf die Liese, habe freilich auch dabei die herrliche Luft genossen. Aber die Liese kam nicht. Nun gut, bin ich eben zu Bett. Mit gemischten Gefühlen zwar, aber was soll’s. Durch die ständige Luftbewegung im Wohnmobil, durch die Lüfter, ist es Nacht’s angenehm kühl. Deshalb konnte ich auch schnell einschlafen. Irgendwann, mitten in der Nacht hörte ich ein Geräusch, mein gewohnter Pfiff und dann miauzte die Liese vor der Villa. So schnell konntet ihr gar nicht schauen, wie schnell Manu unten war und der Liese die Tür öffnete. Nun war alles wieder gut!

Frühmorgens, oder schon etwas später (gegen 9.30 Uhr) erwchten wir und als der Kaffee aufgesetzt war, nahmen wir unser erstes Bad im Meer zu uns. Das muß einfach sein. Der Strand noch herrlich leer und das Wasser topfeben.

DSC02406DSC02402Danach gabs Frühstück, mit Blick auf das Meer, mehr geht einfach nicht. Alle anderen Dingen haben wir beim Frühstück besprochen, Manu hat die notwenigen Haushaltsdinge getan, während ich nach Kala Nera gelaufen bin, um das Moped auszuleihen. Da es bereits nach 10 Uhr war, dachte ich es geht ganz schnell. Die Mietstation war noch zu, ran an die Tür, Info gelesen, Fazit kein Handy dabei. Mist, dachte ich. Irgendwann kam ein Grieche, diesen fragte ich ob er mal telefonieren könnte. Der hatte kein Handy dabei. Dann kam ein Holländer, der mir auf Englisch erklärte das er ebenfalls wartet. Gegen 11 Uhr telefonierte er dann nochmal, da hieß es, das sie in 20 min da sein würden. Das hatte dann auch gestimmt.

Das Ausleihen ging schnell über die Bühne, auf Grund meiner Wartezeit konnte ich den Preis nochmal drücken. Nun zurück, da machte Manu schon Anstalten einen Suchtrupp loszuschicken. Alles war wieder gut, wir haben uns angezogen und sind nach Agria in den Lidl gefahren. Da merkte ich dann was ich ausgeliehen hatte, einen 50ccm Roller, der für 2 Personen wie wir es sind völlig unterdimensioniert ist.

DSC02435Die Besorgungen dann zum Wohnmobil geracht und ohne uns lange aufzuhalten sind wir losgefahren. Ich hatte noch immer den Gedanken mit den Inseln nicht aufgegeben. In Platania sollen Ausflugsboote zu den Inseln fahren, worüber ich mich zumindest gerne informieren würde. Die Entfernung war mit 40 km nicht all zu weit. Dachte ich! Das der Weg aber durchs Gebirge führt, wusste ich nicht und wir waren ja prächtig motorisiert. Die ersten 10 km gingen zügig von statten. Dann senkte sich die Geschwindigkeit auf um die 30 km/h. Naja nach der nächsten Kurve gehts wieder, dachte ich. Das von diesen Kurven es unzählige waren, sah ich dann spätestens, als ich Fahrzeuge am Bergende sah, die uns überholt hatten. Nun machten wir uns unseren Spaß daraus, wir fahren Fahrrad mit einem Benzinmotor, denn die Geschwindigkeit war teilweise unter 20 km/h. Als wir unterwegs mehrere Male abgebogen waren, gab ich meinen ursprünglichen Plan auf und nahm den kürzesten Weg bis an die Küste. Malina hieß der Ort, wo wir dann endeten und von da ab die Rückreise starteten. Unterwegs machte Manu zahlreiche Aufnahmen von schönen Aussichten, wir sind ja ständig in der Nähe des Meeres lang gefahren.

DSC02410 DSC02414 DSC02424 DSC02432In Melina haben wir dann einen Zwischenstopp eingelegt, welcher mit einem leckeren Mittagessen verbunden war. Manu hatte sich Souvlaki bestellt und ich Spagetti mit Garnelen. Kombiniert mit einem schmackhaften griechischen Salat waren wir rund um gesättigt. Der Hammer war der Preis, mit Wein und 3 Orangensaft haben wir 32 € bezahlt. Nun begann die Rückreise, vor der mir schon wieder graute. Ca. 10 km bergauf fahren, das mit unserem schnellen Hirsch, war schon anspruchsvoll. Aber es ging besser wie gedacht, der Weg war diesmal nicht ganz so steil und als wir dann einmal oben waren, gings auf der anderen Seite wieder zügig bergab. So verlief der Rückweg doch nicht ganz so , wie zunächst gedacht. Dann kam aber das nächste, da wir vergessen hatten uns mit Sonnencreme einzureiben, hatten wir beide einen ordentlichen Sonnenbrand. Ich an den Unterarmen, Manu an den Beinen. Wir haben aber genügend Mittel dagegen, dabei.

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So waren wir gegen 16.30 Uhr wieder am Wohnmobil, nun erstmal Baden und den Staub der Straße abspülen. Etwas Mittagsruhe war auch noch drin, anschließend sind wir nach Kala Nera, das Moped abgeben. Der Händler fragte uns, wo wir waren, als ich ihm sagte Milina wird der sich wohl gedacht haben, die Deutschen spinnen! Zumindest war sein Gesichtsausdruck so zu verstehen!

Am Ende des schönen Tages genehmigte ich mir eine Dorade, einen Fischtag brauche ich mal. Das hatten wir schon am Vortag organisiert, deshalb waren für uns auch schon Plätze reserviert.

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Noch vor dem Dunkel werden sind wir zurück zum Stellplatz, wor wir dann den Katzen ihren Auslauf gönnten. Das alles ohne Probleme, wir sassen mit den Nachbarn zusammen und die Liese begab sich freiwillig in unser zu Hause, Biene kam wenig später, so war alles gut!

Ein Tag zur Entspannung!

24.Juni 2013

Das haben wir bereits bei der Ankunft in Sikia beschlossen, einen 3. Tag zum Ausruhen einzulegen. Schon allein deshalb, weil die nächste Tour an die 400 km betragen wird.
So trieb es uns auch erst gegen 9.30 Uhr aus dem Bett, wir hatten ja nix weiter vor. Frühstück, da habe ich schon am frühen Morgen meinen Kocher bemüht, wir haben uns Rühr-Spiegelei gemacht. Während des Frühstücks kam Manu auf die Idee unser neues Boot auszuprobieren. Warum nicht, das Meer war ruhig und hier kennt uns keiner. Nach dem Frühstück, waren wir beide plötzlich wieder müde. Manu hat das ausgenutzt und hat sich nochmal hin gelegt. Ich habe ein bischen was an unserer Seite gemacht, anschließend begann ich das Boot aufzubauen.
Dabei wurde Manu wieder munter und half be den letzten Schritten. Soweit alles gut, wir beide mit Boot an den Strand und das Boot zu Wasser gelassen. Alles ok! Dann das einsteigen, wir mussten weiter raus, da der Strand sehr steinig war. Manu zuerst rein, ich wollte hinterher, Fazit das Boot kenterte. Auf ein neues, diesmal ich zuerst rein, dies nach Manus Methode. Das klappte, Manu hinterher auch das ging gut. Nun paddelten wir beide los, das nächste Problem stellte sich damit. Je mehr Manu paddelte, desto mehr drehten wir uns im Kreis. Da ich vorgewarnt war, erlöste ich Manu vom paddeln.

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Nun ging es ca. 30 min durch die Bucht, mal in die, mal in die andere Richtung. Es machte Spaß und die geringe Investition hat sich irgendwie gelohnt. Mal sehen was draus weiter wird. Übrigens, wir gehören jetzt auch zu dem Kreis: Mein Boot, Mein Auto, Meine Villa, nur sind irgendwo die letzten beiden Bilder die gleichen!

Mein Boot

Mein Boot

Meine Villa

Meine Villa

Mein Auto

Mein Auto

Übrigens den Nachmittagsausflug haben wir sein gelassen, da es etwas stürmisch wurde. Nichts desto Trotz empfanden wir dies als eine weitere Freizeitbeschäftigung mit und um das Wohnmobil. Auch bei unseren Wochenendfahrten können wir dieses Boot mit integrieren.

 

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