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Platamonas – Beginn der Rundfahrt

Auf nach Platamonas

20. Juni 2013

Nachdem wir Kalithea verlassen haben, führte uns der Weg zunächst nach Thessalonikki und anschliessend weiter in Richtung Athen. Dort hatten wir mehrere Campingplätze ausfindig gemacht, den in Platamonas haben wir aus mehreren Gründen favorisiert. Die parallel verlaufende A1 und die Bahnlinie haben hier keine Auswirkungen. Beschrieben wurde der Platz als bewachsen, dem können wir uneingeschränkt beipflichten. Auf den ersten Blick waren wir sehr enttäuscht vom Platz, dunkel, nur Camper mit fest installierten Wohnwagen, wenig gepflegt usw. Wir haben dennoch beschlossen zu bleiben, haben alle Formalitäten erledigt und sind dann auf Stellplatzsuche gegangen. Irgendwann fanden wir einen ordentlichen und anschliessend haben wir uns dort breit gemacht.

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Anschliessend eine erste Erkundungstour durch den Ort, wo wir dann eine sehr leckere Pizza zu uns genommen haben. Auch dabei entwickelten sich schon wieder die ersten Annäherungen zu den hiesigen Griechen. Ganz einfach die Griechen akzeptieren, sie in Landessprache begrüssen, meist ist da der erste Bann gebrochen.
Zurück zur Villa, Mittagsruhe und dann an den Strand, der von uns ca. 150m entfernt ist. Gegen 19.00 Uhr forderten die Katzen ihre Freiheit, wir liessen sie stromern. Nachdem Abendessen wollten wir nochmal ins Dorf, da die Katzen sicht nicht einfangen liessen, beliessen wir es dabei.
Auch hier in Platamonas spielt sich das Leben am Abend ab. Offene Tavernen, Bars, Geschäfte, Shops usw. waren auch hier vorhanden.  Die Hauptstrasse zieht sich für ca. 1,5km entlang des Strandes entlang. Wir schlenderten diesen Weg entlang und haben dann in einem der zahlreichen Märkte noch 2 Mythos erworben, die wir dann auch auf einer Bank an der Promenade zu uns genommen haben.
Dann ging’s zurück, die spannende Frage war, was machen die Katzen? Besser wie erwartet, beide waren direkt am Wohnmobil und erwarteten uns. Wir setzten uns vor die Villa, genossen den lauen Abend mit diversen Getränken. Die Liese lies sich einfangen, währen die Biene sich wier abmachte. Zunächst kein Problem, allerdings war sie auch am nächsten Morgen noch nicht wieder da!

Hoffen und Bangen

21. Juni 2013

Am nächsten Morgen aufgewacht, es dämmerte bereits kräftig. Manu sofort auf, nach der Biene geschaut, niemand kam! Was solls, manchmal treibt sie mit uns solche Spiele. Wieder hingelegt, bis ca. gegen 9.00 Uhr geschlafen, das allgemeine tägliche Programm.

Anschließend stand etwas Kultur auf dem Plan, eine nahe Burg aus dem 11. Jahrhundert wollten wir besichtigen. Dazu hatten wir schon vorher beschlossen einen Scooter auszuleihen. Die Mietsattion war schnell gefunden, das Ausleihen schnell erledigt.

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Gleich wieder zurück zum WoMo und dann sind wir auch schnell los gefahren. Da die Tankanzeige streikte, mussten wir erstmal auftanken.Auch das war schnell erledigt, gleich gegenüber war der Parkplatz von der Festung. Wir also rauf, die ca. 200m hatten wir auch bei der Hitze schnell hinter uns gebracht, naja was soll man sagen. Im Inneren wurde zunächst Eintritt kassiert, dann gabs einen Rundweg, ab und an ein paar schöne Aussichtsplätze und das wars! Alte Steine halt, nicht mehr , nicht weniger.

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Dann gings zurück zur Villa, immer noch mit dem Gedanken beseelt, hoffentlich kommt die Biene wieder. Die Zeit war nun schon gut voran geschritten, Mittagszeit war lange vorbei, an Essen hatten wir noch gar nicht gedacht. Eigentlich war der Plan, zu Mittag Schmorgurken zuzubereiten, die Zutaten hatten wir bereits am Vorabend gekauft, übrigens für 1,30 € (3 Gurken, 5 Tomaten).

Mittagsruhe haben wir bei der Hitze auf jeden Fall gemacht, Manu ging dann Baden, ich beschäftigte mich mit den Interntseiten. So ging die Zeit stetig voran, es wurde 19.00 Uhr, keiner hatte richtigen Hunger. Irgendwann dann, hatte ich mich entschlossen, das Essen vorzubereiten, Gurken schälen und schneiden, das gleiche mit den Tomaten und auch Paprika kam dazu. Unser Kocher für außerhalb verrichtet hier gute Dienste, die Hitze kommt so nicht ins Wohnmobil. Als es fertig war, es war richtig lecker. Übrigens liegen wir mit unserem vorbereiteten Speisen richtig falsch. Dazu später mal mehr!

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Nach dem Essen hieß es nun Warten was passiert. Inb der Regel kommt die Biene wenn es ruhig wird und es langsam dämmert zurück. Den ganzen Tag über grübelten wir beide so für uns, was wir tun würden, falls sie nicht kommt, aber keiner sprach es aus. Jetzt wo es doch langsam prekär wurde, sprachen wir darüber und beschlossen notfalls einen Tag zu verlängern. Kaum ausgesprochen, kam die Biene unter dem Wohnmobil hervor, schaute, miauzte und liess sich einfangen.

Hinein ins Wohnmobil, fauchte die Liese Biene an, ihr war sicher klar, dass am heutigen Abend kein Ausgang mehr möglich war. Tja, das sind die Höhen und Tiefen des Katzenlebens. Uns ging es danach viel besser, wir gingen dann zum Abschluss des Tages nochmals ins Dorf, wo wir die griechische Herzlichkeit wieder erlebt hatten. In der Taverne, wo wir am Vortag die Pizza zu uns nahmen, tranken wir noch einen Absacker mit einem kleinen Imbiß. Die Wirttin erkannte uns, der Nachbartisch begann sogleich auch ein gespräch mit uns. Das waren alte Griechen (>70 Jahre), die sich mit uns über alles mögliche unterhielten. Nix von Antipathie gegen die Deutschen, einfach nur willkommene Herzlichkeit, die wir jeden Tag erleben dürfen. Dafür fahren wir immer wieder gerne in dieses herrliche Land.

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