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Zurück auf’s Festland

Neuer Tag – weiter geht’s!

27.Juni 2013

Wir haben aus dem Vortag gelernt, das Alkovenfenter blieb diesmal zu. So war es wesentlich ruhiger ind die Liese lies uns schlafen! UÜberhaupt sind unsere Katzen mittlerweile total lieb, ich denke auch, dass sie diese Fahrt geniessen. Dazu später mal mehr.
So erwachten wir am nächsten Morgen, hatten allerdings vergessen die Außenbeleuchtung auszuschalten. Trotzdem konnten wir durch die 2 Batterien und dem Wechselrichter uns völlig zum Frühstück versorgen. Kaffee kochen, Brötchen aufbacken, all das hat wunderbar geklappt. Als wir fertig waren mit dem Frühstück, waren wir nur noch alleine. Die deutschen Nachbarn verabschiedeten sich noch von uns, und so standen wir allein am Strand.

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Wir allerdings, waren auch im Aufbruch begriffen, es sollte weiter gehen. Die letzten 3 Etappen in Grichenland standen an. Preveza, war der nächste Ort den wir uns ausgesucht hatten. Gegen 10.45 Uhr sind wir los gekommen, zunächst auf Landstrassen. So konntenn wir noch einen Lidl besuchen und uns mit den wichtigsten Dingen wieder eindecken.
Anschließend ging es auf die Nationalstraße, wo wir wenig später die Umgebung von Patras erreichten. Patras selbst liessen wir links liegen, wir sahen nun die neu gebaute Verbindungsbrücke zwischen Pelepones und dem Festland. Ein wirklich imposantes Bauwerk, welches natürlich Mautpflichtig ist. Doch, ich denke die 13,20 € sind füer dieses Bauwerk gut angelegt. Ob es mit der Fähre preiswerter gewesen wäre, wer weiß?

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Dann schraubten wir uns das zunächst kommende Gebirge hinauf, bevor es danach wieder in die Ebene ging. Zahlreiche Seen säumten den weiteren Weg, bis wir von der Nationalstrasse abbogen und auf Landstrassen weiter fuhren. Vorbei an zahlreichen Baustellen für neue Strassen, wann diese fertig sein werden, steht sicher in den Sternen. Zumindest investiert die EU in diese Projekte, was auf zahlreichen Schildern zu erkennen ist.

SONY DSC SONY DSC SONY DSCIrgendwann erreichten wir ebenfalls eine Unterquerung der Meerenge  von Preveza, dies war das Zeichen das wir unseren nächsten Stellplatz erreicht haben.  Wenige Minuten später, sahen wir das Campingschild und die weitere Beschilderung führte uns direkt hin. Diesmal reiche der erste Blick, um den Platz beurteilen zu können. Er ist einfach gut, wenige Meter bis zum Meer, schattige Stellplätze und freundliches Personal. Was will man mehr?

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Preveza

27.Juni 2013

Nachdem wir uns auf dem Campingplatz eingerichtet hatten, haben wir mit Hilfe des Campingplatzpersonals einen hiesigen Lieferservice bemüht, der uns mit etwas Fast Food versorgte. Unsere alltägliche Mittagsruhe folgte. Dies ist mittlerweile ein Ritual bei uns geworden, hat aber auch einen praktischen Nutzen. So entgehen wir der Mittagssonne und führen so auch das Leben, welches die Griechen praktizieren. Anschließend haben wir den Platz nochmal genauer beschnuppert. Das Areal ist völlig mit Bäumen ausgefüllt, trotzdem bietet er Platz für genügend Camper. Es werden auch Appartments vermietet, diese befinden sich ebenfalls auf dem Gelände.Im zentralen Gebäude ist alles vorhanden, was benötigt wird. Restaurant, Shop, Sanitärtrakt (Waschsalon, Abwaschstände, Duschen und Toiletten) und das Highlight ist ein feiner Swimming Pool. Diesen haben wir dann auch ausprobiert.

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Da wir nochmal nach Preveza rein wollten, haben wir das Abendessen etwas vorgezogen. Dies haben wir aus den Reserven von zu Hause zubereitet. Steaks und Grillkäse mit griechischem Salat. Irgendwas griechisches muss ja dabei sein.
Anschliessend ging es nach Preveza. Wir machten uns auf die Socken und liefen die Zufahrt zum Campingplatz entlang. Uns überholte ein Taxi, welches wir gleich anhielten. Zum Glück, denn wir hätten sonst ca. 5 km laufen müssen. Es ist Urlaub und kein Stress, sagten wir uns.
In Preveza angekommen spürten wir wieder dieses faszinierende griechische Flair. Die Strassen waren voller Menschen, alle Shops waren geöffnet, die Tavernen und Restaurants waren voll und aus jedem tönte andere Musik. So schlenderten wir durch die engen Gassen und später am Hafen entlang. Hier lagen zyhlreiche Segelyachten aus den verschiedensten Nationen, nun war uns auch klar weshalb einige Shops sehr hochpreisige Artikel anboten. So schritt die Zeit voran, wir begaben uns auf den Rückweg, klar mit dem Taxi. Vor der Villa beendeten wir diesen Tag gemütlich.

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Preveza – der zweite Tag!

28.Juni 2013

Lange schlafen war nicht, vor unserem Mobil standen Schweden mit 4 Kindern! Das im Wohnmobil, da haben wir Respekt. Allerdings waren die 2 kleinsten noch im Kleinkindalter, dementsprechend geräuschvoll ging es bei denen zu. Naja wir hatten ja auch mal kleine Kinder, zumindest sagen wir uns das, wenn so etwas in unserer Nähe stattfindet. So sind wir bereits gegen 8 Uhr aufgestanden, haben unser Frühstück gemacht und besprachen die Dinge für den laufenden Tag.

Frühmorgens sind die Katzen derart aktiv, bis die beiden Ihr Frühstück bekommen. Nun kristallisierte sich aber heraus, dass die beiden auch ihr tägliches Leckerlie erwarten. Das sieht so aus, wenn wir beide beim Frühstück vor der Villa sitzen, rennen die beiden am Fenster über uns auf und ab. Bis , ja bis der Papa aufsteht und irgendwas leckeres für die beiden zurecht macht. Heute war dies eine Scheibe Jagdwurst und eingekochtes Gehacktes. Dies tut den beiden bei der Wärme recht gut, da sie darüber noch zusätzlich Feuchtigkeit zu sich nehmen.

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Wenn die beiden ihre Leckerein bekommen haben, legen sie sich zur Ruhe und werden am Abend erst wieder mobil. Hier auf dem Platz haben wir sie bereits am frühen Abend rausgelassen. Das hat ihnen so gefallen, das sie beide von selbst wieder ins vertraute Heim zurückkehren und wir so unseren Dingen nachgehen können.

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Doch zurück zum weiteren Tag. Das was wir am Vorabend uns schon angesehen hatten, wollten wir auch am Tag nochmal in aller Ruhe sehen. Jedoch sind wir mit unseren eigenen Verkehrsmitteln nach Preveza gefahren, haben unsere Räder genommen. So hatten wir keinen Zeitdruck und konnten in aller Ruhe diesen Ort nochmal erobern. Praktische Dinge haben wir auch gleich mit erledigt, die Lederbörse wurde wieder aufgefüllt werden, Wäscheleine und Wäscheklammern und andere Dinge mussten gekauft werden. So langsam aber sicher haben wir ein voll ausgerüstetes Wohnmobil. SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCMittagessen haben wir auch gleich mitgemacht, so waren wir erst gegen 15.00 Uhr wieder auf dem Campingplatz. Unterwegs haben wir bei einem fliegenden Händler Gemüse für das Abendessen mitgenommen. Das hatten wir beim Frühstück schon so besprochen. Mittagsruhe, die schön ausgedehnt wurde und dann ab in den Pool so verging der weitere Nachmittag. Dann liessen wir die Katzen wieder stromern, beide nutzten das auch aus. Auf dem Campingplatz in Platamon, Sikia und auch hier in Preveza, hatten wir mit ganz anderen Problemen noch zu kämpfen. Ameisen waren das, So viele auf einen Haufen habe ich bisher selten gesehen. Die waren überall, zuerst nur am Boden später sahen wir eine Ameisenstraße direkt auf unserem Wohnmobil. Da haben wir zu Hause noch richtig Nacharbeit!

Gegen 19 Uhr begannen wir mit den Vorbereitungen für das Abendessen. Es sollte Spagetti mit frischem Gemüse geben. Also ran, Spagetti gekocht, während dessen Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Knoblauch geschält und geschnitten, diese angebraten mit den Spagetti und reichlich Olivenöl nochmal aufgekocht und fertig war das Ganze. Schnell, schmackhaft und wir wurden satt! Allerdings hatten ich bei der Mengenwahl so meine Probleme. Wir hätten den gesamten Campingplatz damit versorgen können, nun gut so war das Essen für den nächsten Tag auch gesichert.

So saßen wir beide vor der Villa, klönten vor uns hin und sahen den orange roten Himmel. Da war mir klar, es geht auf den Sonnenuntergang zu. Also auf, Fotoapparate geschnappt und runter an den Strand.

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Kultur – Fahrt – Griechenland Live

29.Juni 2013

Die Ruhe auf dem Platz merketen wir beim Blick auf die Uhr sofort, es war bereits 8,45 Uhr als wir munter wurden. Na und! Wir haben Urlaub, lassen uns nicht hetzen sondern treiben. Alles ganz gemütlich und doch mit Plan. Denn, in der Nähe des Campingplatzes befindet sich eine historische Ausgrabungsstätte. Nikopolis, heißt dieser Ort. Da die Entfernung bis zu diesem Ort ungefähr 5km betrugen, haben wir wieder als Verkehrsmittel unsere Fahrräder gewählt. Zunächst ging es entlang der Nationalstraße E55, nach 4 km bogen wir direkt zur Ausgrabungsstätte ab und nach 2 km erreichten wir diese. Interessant anzusehen ist dies schon, vor allem wenn man bedenkt das diese Bauwerke schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Welche Leistung die Erbauer erbrachten, davon will ich gar nicht reden.

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCFür diesen kurzen Abstecher benötigten wir alles in allem ca. 2h. Als wir zurück zum Campingplatz kamen, haben wir die Bezahlung vorgenommen. Die Chefin erkundigte sich, ob und wie es uns gefallen hat. Voll des Lobes, das war auch ehrlich gemeint, verabschiedeten wir uns von Ihr. Dort werden wir sicher, bei einer weiteren Tour, nochmal aufschlagen.

Nun hieß es zusammenpacken, Wasser auffüllen, entsorgen, was zu entsorgen war und nach ca. 30 min waren wir unterwegs. Die nächste Etappe war ja von der Entfernung gesehen sehr relaxed. So hatten wir uns noch eine weitere Besichtigung vorgenommen, was allerdings nicht so recht geklappt hat. Wir haben keinen Weg dorthin gefunden und eine Ausschilderung war ebenfalls nicht vorhanden. Gut, dann eben beim nächsten Mal!

Unterwegs gab es teilweise phantastische Aussichten, Landschaften usw. Manu hat versucht das mit dem Fotoapparat einzufangen, was allerdings auf Grund der Katzenbetreuung und des Navigierens nicht so recht gelang.

DSCF0956DSCF0959Nach ca. 60 min haben wir dann die Abzweigung in Richtung Parga erreicht, jetzt waren es nur noch 6 km bis zum Campingplatz.Alles gleich gefunden und uns wurden einige mögliche Plätze gezeigt. Den, der direkt am Starnd war haben wir für uns eingenommen. Nette Nachbarn, rechts von uns Engländer, links von uns Holländer, schräg gegenüber Deutsche. Also alles vertreten.

DSCF0964Zunächst haben wir uns umgesehen, meine Frage an der Rezeption beim Einchecken, wie weit es bis Parga ist, konnte ich mir beim Anblick des vor uns liegenden Berges für mich, mit zu weit beantworten. Aber auf dem Platz ist alles vorhanden, neben einer guten Taverne, ist auch ein sehr gut sortierter Shop vorhanden.

Baden wollten wir ebenfalls, aber irgendwie war das Wasser hier sehr kalt. So beliessen wir es bei dem Versuch, setzten uns ans Wohnmobil und liessen uns einfach Treiben. Das Essen vom Vortag streckten wir nochmals mit Gemüse und so hatten wir ein schnelles Abendessen. Später sind wir dann nach Parga, aber dazu werde ich einen gesonderten Artikel schreiben.

Wieder zurück, sassen wir mit den beiden Deutschen, noch bist tief in die Nacht und fanden dabei immer wieder neue Gesprächsthemen. Gegen 1 Uhr beendete ich dann auch den Tag, Manu war zu dieser Zeit schon in den Träumen. Leider nähert sich unser Griechenlandaufenthalt nun dem Ende …….

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