Die Rückreise beginnt

Wie schnell man in die Fänge der großen Politik kommt, sahen wir bereits bei der Einreise nach Österreich und Slowenien. Verstärkte Grenzkontrollen wegen der aktuellen Flüchtlingsproblematik waren zu sehen. Auch im Radio wurde immer wieder von längernen Staus an den Grenzübergängen geredet. Deshalb suchte ich nach einer neuen Strecke für die Rückreise nach Deutschland.

Durch Gespräche auf dem Campingplatz hörte ich von der Strecke über die Felberntauern in Richtung Kitzbühel. Wären wir die normale Strecke weiter gefahren, würde uns die Grenzkontrolle um Kufstein herum ereilen. Also mußte auch dafür eine Möglichkeit gefunden werden. Diese war mir schnell klar, die Strecke über den Achenpaß würde gut funktionieren. So war die grobe Richtung geklärt.

Route_RückreiseUnser Plan war allerdings, dies auf 2 Etappen auzuteilen, deshalb planten wir 2 Übernachtungen in Österreich. Entsprechende Stellplätze waren schnell gefunden. Ein erster unmittelbar nach der italienischen Grenze, ein weiterer vor dem Zillertal. So liessen wir uns am Donnerstag in den Tag treiben, gegen 9.30 Uhr begann dann die Rückreise.

Im Stellplatzführer fanden wir den ersten Stellplatz in der Nähe von Kötschach-Mauthen. Gailberghöhe in 982 m Höhe, ein Hotel mit angeschlossenen Stellplatz. Tolle Lage, freundliche Gastgeber und am Ende des Tages ein wunderbares, schmackhaftes Essen. Was will man mehr. Einige Dinge mussten noch organisiert werden, u.a. auch wieder die Frage des Internetzugangs. Ich werde darüber nochmals gesondert berichten, deshalb führe ich dazu hier weiter nichts aus.

Einen Rundgang um die Gailberghöhe, verbunden mit einer Fototour, war dann der Rest des interessanten Tages. Wieder Neues kennen gelernt und wie wir beide immer sagen: Ohne Wohnmobil, wären wir nie hierher gekommen!