Ein Tag zum Faulenzen

Wir waren angekommen. Auch am Sonntag morgen haben wir diese Entscheidung, diese Reise zu wagen, nicht bereut. Ein ausdauerndes Frühstück schön an der frischen Luft, so begann der Tag für uns. Manu nutzte die Gelegenheit auch zum Baden in der Adria.

Anschließend haben wir wichtige Dinge am Wohnmobil erledigt, die wir vor der Reise nicht mehr geschafft hatten. So haben wir im Schrank und in unserem „Keller“ Lampen mit Bewegungsmelder angebracht, die bei Bedarf dann ausreichend Licht spenden. Somit ist ein komplizierter Ausbau mit Kabelverlegung usw. nicht notwendig. Gleichzeitig wurde alles gesäubert. Bei der Ankunft haben wir im Fahrerraum eine Menge Dreck durch den aufgeweichten Boden hinterlassen.

Nun wollte ich mich mit dem Zugang zum Internet beschäftigen. irgendwie funktionierte dies allerdings nicht. So entschloß ich mich dann, eine kroatische Prepaid Karte zu kaufen. Also mußte es in den Ort gehen. Obwohl Sonntag war, hatte ich die Hoffnung eine solche Karte zu bekommen. So begaben wir uns in den Ort, haben allerdings einen anderen Weg gewählt, bei dem wir am Sportboothafen von Vrsar raus kamen. Alles ganz in Ruhe, so schlenderten wir am Hafen entlang. Unmittelbar am Ort fanden wir einen Zeitungsladen, wo ich nach einer solchen Prepaid Karte nachfragte. Hier hatte ich noch keinen Erfolg, an der nahen Tankstelle dann aber. 50 Kunar für 3 GB, das sind umgerechnet 7 Euro. Damit kann ich gut leben, so ist die weitere Berichterstattung gesichert. Nachdem wir gleich im Ort noch zu Mittag gegessen haben, sind wir wieder zurück zur Villa. Dort angekommen relaxten wir sehr intensiv am Platz. Unterhaltungen mit den Nachbarn, ein nettes Gespräch mit Coburgern auf dem Platz, dies alles fand am Nachmittag statt. So wie wir es wollten, alles ohne Hektik.