Großglockner Hochalpenstraße

Nach unserem Besuch auf der Gailberghöhe diskutierten wir über das weitere Vorgehen. In den Infos in der Gailberghöhe fanden wir auch eine Info zur Fahrt über die Großglockner Hochalpenstraße. Dies sind wir schon mal gefahren, was allerdings 24 Jahre zurück liegt. Zunächst machten wir das Wetter abhängig. Was nützt es, wenn wir nur durch Wolken fahren.

Der nächste Morgen war Grau in Grau, allerdings versprach er auch noch sonnig zu werden. Entsprechende Infos holten wir uns über die Wetter App. So machten wir uns auf den Weg und hatten uns diesen Weg vorgenommen. Entgegen dem ersten besuch im Jahr 1991 fuhren wir die Strecke von der Südseite an, insofern doch etwas Neues. Fahrten durchs Gebirge sind irgendwie immer abwechslungsreich, schon deshalb geniessen wir solche Fahrten. Irgendwo auf dieser Strecke gab es einen Abzweig zur Hochalpenstraße, welche wir dann auch befuhren. So ging es los. Als erster bekannter Ort kam Heiligenblut. Dieser wird direkt immer mit dem Großglockner in Verbindung gezogen. Später war mir klar weshalb, bei gutem Wetter hat man direkte Sicht auf Österreichs höchsten Berg.

Nach Heiligenblut begann die Hochalpenstraße, mit enormer Steigung ging es von nun an immer bergan. Als erstes kam die Mautstation, wo wir unseren Beitrag von 34,50 € entrichteten. Weiter ging es, zunächst an einen Kreisverkehr. An diesen konnte ich mich erinnern. Schon bei unserer ersten Fahrt sind wir hier entlang gefahren. Damit ist mir klar, dass der Südweg wesentlich kürzer ist, wie der Weg von der Nordseite. Aus meiner Erinnerung heraus, wusste ich, dass es bis zur Franz-Josphs-Höhe nicht mehr allzu weit war. Dem war auch so, erste Bauten errerichten wir nach ca. 10 min. Leider sah man schon hier, dass der Großglockner in Wolken eingehüllt war. Schade drum. Der Verkehr nahm nun etwas zu, klar, dieses Ziel wollen die meisten auch erreichen. Oben angekommen stellten wir die Villa auf einem der Parkplätze ab und begaben uns auf das Terrain Franz-Joseph-Höhe. Was ich da sah schockierte mich gewaltig. Vom Gletscher war nur noch ein Bruchteil zu sehen. Wie weit der in den 24 Jahren zurück gegangen ist, ich kann nur sagen Wahnsinn!

IchSCN_0001 habe extra nochmals die Bilder von 1991 heraus gesucht. Leider kann man keinen direkten Vergleich anstellen, aber ich selbst war unterhalb des Parkhauses auf dem Gletscher, was heute so nicht mehr möglich wäre.

In diesem Bild sind wir damals auf denm Gletscher gewesen. Vom Parkplatz führte eine Treppe nach unten. An etwa gleicher Stelle ist nur noch ein Wasserlauf zu sehen. Heute besteht ebenso die Möglichkeit auf den Gletscher zu gehen, allerdings sind die Wege durchaus wesentlich weiter geworden.

Hier ist es schon deutlicher zu sehen, was aus dem damaligen Gletscher im Vergleich zu heute geworden ist. Schon beachtlich, finde ich diesen Unterschied.

Nachdem wir uns an diesem Ort eine Weile aufhielten, immer noch die Hoffnung hatten den Großglockner zu sehen, spürten wir dann doch etwas Hunger. Das Angebot hier oben war allerdings mit enormen Höhenzuschlag verbunden. Gut, dass wir unser Essen an Bord haben, schnell ein paar Sandwiches gemacht und unser Mittag war perfekt.

Anschließend ging es weiter in Richtung Norden. Die nächste bekannte Stelle war das Hochtor. Hier haben wir damals auch Rast gemacht, so auch heute. Der Aufenthalt bezog sich auf die wenigen Aufnahmen, weiter ging es. Die Fahrt führte auf der Hochebene entlang bis hin zum nördlichen Glocknerblick und zur Edelweißspitze. Am Glocknerblick machten wir eine kurze Pause, auch hier wurden Aufnahmen gemacht.

Glocknerblick

Dann sah ich die Edelweißspitze. Diese wollte ich nun unbedingt befahren. Kurze Frage an Manu, los mach doch! Also los bzw. herauf ging es. Man muß schon gerne Auto fahren bzw. etwas verrückt sein. Worauf ich mich einlies, wusste ich hier noch nicht. Die Straße war an manchen Stellen wirklich nur 3,5m breit. Mit unserer Villa mit 2,40m schon eine Herausforderung. Aber auch das meisterten wir, der Blick den wir am Gipfel hatten entschädigte dann für alles!

Als Abschluß des Berichtes zu diesem Highlight unseres Urlaubs, noch 2 Videos. Ein kurzer Querschnitt der Fahrt über die Großglockner Hochalpenstraße und im 2. Video zeigt man uns einen Vogel. Ich weiß bis heute nicht warum ….