Reise 2014 -Die Heimreise

Rückreise beginnt -> Tegernsee

Nachdem die Temperaturen in der Nacht nicht unter die 20 Grad fielen, konnte ich dementsprechend schlecht schlafen. Deshalb habe ich dann Nachts den Lüfter angemacht. Danach ging es. Das Rumoren auf dem Campingplatz wurde immer intensiver, gegen 8.45 Uhr hat es und aus dem Bett getrieben. Kaffee gekocht und als wir in der Villa alles zubereiteten war für die Biene klar, es geht weiter. Kaum noch Anstalten gemacht, dass sie raus darf. Von wegen Katzen lernen nicht. Die gewohnten Abläufe begannen, Manu drinnen, ich draussen. Die Nachbarn hatten inzwischen auch mit bekommen, dass wir Katzen dabei hatten, nun mußte ich erstmal erklären. Das hinderte mich etwas in meinem Ablauf, aber irgendwann war auch das geschafft. Nur noch Bezahlen, dann kann es los gehen. Scheinbar war allgemeines Abreisen angesagt. Vor mir standen 6 Mann die auscheckten. So dauerte das und es wurde immer wärmer. Gegen 10 sind wir dann los gekommen, allerdings führte uns der Weg zunächst nach Pokljuka. Für Biathlon Fans eine bekannte Adresse, deshalb der kleine Abstecher dorthin (16 km).

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Nach der Besichtigung sind wir Nonstop bis Tegernsee durchgefahren. Das Wetter war herrlich, die Temperaturen sowieso. Dies eröffnete uns teilweise sehr schöne Ansichten auf die Alpen. Unterwegs hatten wir noch überlegt die Felberntauernstrecke zu fahren, das haben wir aber sein gelassen. Gegen 14.30 Uhr erreichten wir Deutschland. Aber da kamen dann wieder die alltäglichen Probleme. Stau am Irschenberg, der uns nochmals 15 min längere Fahrzeit kostete. Schluß endlich waren wir um 16.30 Uhr in Tegernsee. Schön wieder bei Franzi und Max zu sein.

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Abstecher nach Tegernsee

Wie schon mehrfach erwähnt, haben wir auf der Rücktour nochmals einen Abstecher zu unserer Tochter unternommen. Eigentlich sollte dies ein längerer Aufenthalt werden. Aber das Pfingstwochenende und die Stellplatzsituation haben dies unmöglich gemacht. Nun denn, trotzdem wollten wir unserer Franzi noch einen Besuch abstatten. Einige Vorräte, insbesondere die für die Katzen, mussten aus dem Lidl wieder aufgefüllt werden. Dies war die erste Amtshandlung nach dem Ankommen. Was gibt es besseres, wenn man wieder zünftiges deutsches Essen zu sich nehmen möchte. Prädestiniert dafür ist in Tegernsee das Bräustüberl. Zuerst einen Obazter, dann eine gegrillte Schweinshaxen mit Kartoffelsalat, jetzt waren wir wieder in Deutschland. Dazu ein ordentliches Tegernseer Hell, schon war die Welt richtig in Ordnung. Wegen der großen Hitze blieb es allerdings nicht bei einem! Auch Manu trank an diesem Abend mal Bier.

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Nach diesem Aufenthalt, zeigten uns Max und Franzi die neueste Errungenschaft von Tegernsee. Dort wurde ein Steg entlang des Ufers gebaut, der gut zu begehen ist. Leider ruft dieser bei der Bevölkerung viel Protest hervor, da nun der ungehinderte Blick auf den See nicht mehr möglich ist. Ich mag mir dies, während der Saison gar nicht vorstellen.
Beide zeigten uns neue Wege in Tegernsee, gut diese kannten wir halt noch nicht. Interessant anzusehen war es trotzdem. Am Wohnmobil beendeten wir den schönen Abend, wir freuen uns auf das nächste Mal.

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Weiter an den Main Donau Kanal

Der Urlaub naht sich dem Ende, unwiederbringlich. Leider! Deshalb haben wir uns für die vorletzte Etappe nochmals einen wirklich schönen Stellplatz unterwegs ausgesucht. In der Nähe des Rothsees befindet sich der Main-Donau-Kanal. Unweit von Hilpoltstein liegt dieser Platz direkt am Kanal. Die vorbei fahrenden Schiffe kann man wirklich gut beobachten. Fast völlige Ruhe, Bademöglichkeiten und der Radweg am Kanal lassen diesen Platz sehr stark frequentieren. Ich denke auch, die unmittelbare Nähe zur Autobahn (7 km entfernt) ist für einen Zwischenaufenthalt sehr gut geeignet.Wir verbleiben hier für 2 Tage, bevor es auf die letzte Etappe nach Sonneberg geht.
Die Strecke von Tegernsee nach Hilpoltstein war gut zu fahren. Eine Baustelle am Ortsausgang Gmund mussten wir mit einer Wartezeit von etwa 10 min bewältigen, dann ging es bei dichten Verkehr auf die A8 bis wir über die A99 die A9 erreichten. Dort lichtete sich der Verkehr, wie üblich. Um Pfaffenhofen gab es eine längere Baustelle, als diese bewältigt war, war der Rest auch schnell hinter uns gebracht. Nachdem wir noch Ver- und Entsorgt haben, sind wir gegen 11.00 Uhr auf dem Stellplatz angekommen. Ein schöner Stellplatz, was will man mehr!

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Am Kanal, ein ruhiger Tag

Bewußt haben wir uns als letzte Urlaubsstation den Stellplatz am Main-Donau-Kanal ausgesucht. Nochmals richtig Ruhe und Entspannung geniessen, das war unser Vorhaben. Nachdem wir sehr früh aus Tegernsee abgereist waren, errichten wir gegen 11.00 Uhr den Stellplatz. Dieser war zu diesem Zeitpunkt gut belegt, wir fanden ein schattiges Plätzchen, wo wir uns aufbauten. Auch an diesem Tag stand zunächst die Erholung im Vordergrund. ausgedehnte Mittagsruhe war angesagt. Zuvor haben wir ein Nudelgericht zubereitet, welches schon lange geplant war. Das ist sicher nichts spektakuläres, aber aus dem Rest Nudeln haben wir mit unserem Backofen, einen leckeren Nudelauflauf zubereitet. Denn dieser Backofen hat bei den Stellplatznachbarn etwas Erstaunen hervorgerufen. Dazu aber später.
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Am ersten Tag hatten wir richtig Glück, zahlreiche Schiffe passierten unseren Standplatz. Unter anderen auch 3 Kreuzfahrer, was uns immer wieder begeistert. Das Wetter spielte auch an den letzten Tagen mit, sodass wir uns,wie immer vor der Villa, ausgebreitet hatten.
Noch an diesem Tag haben wir eine kleine Radtour nach Hilpoltstein unternommen. Grund dafür war noch einige Besorgungen. Für den kommenden Tag haben wir uns eine größere Tour vorgenommen. Entlang des Kanals wollten wir stromaufwärts bis zur nächsten Schleuse fahren. Wieder zurück auf dem Stellplatz haben wir einige Gespräche mit den unmittelbaren Nachbarn geführt, die noch anreisenden Wohnmobile beobachtet. So verging die Zeit, das Abendessen stand als nächstes an. Nochmals den Rost angeworfen, ich finde es einfach Klasse am Kanal zu sitzen und rund herum alles beobachten zu können. Ein prächtiger Sonnenuntergang dazu, was wollten wir mehr. Den Sonnenuntergang sahen wir wunderschön durch die Rotfärbung des Kanals. So endete ein sehr ruhiger Tag.
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Die Radtour am Kanal

Den Abschluß unseres mittlerweile langwierigen Urlaubs, bildete eine ausgedehnte Radtour am Kanal entlang. In die Süd-Ost Richtung waren wir schon einmal gefahren, also lag es Nahe, dass wir in die Gegenrichtung die Tour unternahmen. Ich hatte mir am Vortag schon per Google Maps die Strecke angesehen, so ungefähr konnte ich ermessen, wie lang die Strecke ist.

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Die Karte habe ich zur besseren Ansicht leicht gedreht. Da es am Kanal natürlich eben entlang geht, konnten wir diese Strecke auch so wagen. Die Temperaturen für den heutigen Tag wurden als angenehm gemeldet. So fuhren wir nach einem ausgedehnten Frühstück gleich los. Nach ca. 500 m kamen wir an die erste Schleuse, wo gerade ein Schiff in die Fähre einfuhr. Fasziniert schauten wir dem ganzen Treiben zu. Das sich daraus eine fast Infoveranstaltung über die Schleusen entwickelte, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Auf der linken Uferseite fuhren wir dann stetig weiter. Den ersten Teil der Strecke, fuhr ich zunächst voran. An einer schattigen Stelle erwartete ich Manu, von da ab sind wir weite Strecken gemeinsam nebenher gefahren. Das Schiff was wir zu Beginn in der Schleuse gesehen hatten, war immer irgendwie neben, vor oder hinter uns. Abwechslung auf der Strecke, gabe durch den Hafen von Roth. Diesen mussten wir umfahren. Von da ab ging es vorbei am Waldrand bis zur nächsten Schleuse.An der Schleuse angekommen, pausierten wir zunächst. Das Schiff welches wir begleiteten kam auch gleich. So schauten wir interessiert dem Schleusenbetrieb zu. Das Wasser aus der Schleuse wird zuerst in 3 Becken geleitet, der Rest etwa 2/3, in den Unterlauf des Kanals. Dieses hatten wir so noch nicht gesehen. So beobachteten wir das Schiff komplett während der gesamten Schleusung. Ich wäre gern noch weiter gefahren, Manu hingegen drängte auf den Rückweg. Ok, was solls, der schwächere bestimmt. Zurück hatten wir uns eine Bank ausgesucht, um  ein längere Pause zu machen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits 17 km zurück gelegt. Während dessen haben wir uns mit mitgenommenen Getränken gut unterhalten können. Manchmal ist es so, dass ein Auslöser vorhanden ist und man vom einen ins andere kommt. So war es diesmal. Ein Teil des Gesprächs befasste sich mit dem Fazit des Urlaubes.  Dies werde ich am Ende des Reiseblogs aufzeigen.

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Anschließend weiter gefahren. Das nächste Ziel war der Hafen Roth, wo gerade ein Schiff entladen wurde. Sicher ist die Hafenanlage nicht so groß, aber eine gewisse Bedeutung hat so ein Hafen sicher. Dem Hafenbetrieb haben wir ein paar Minuten zugesehen, von da ab ging es zurück.

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An der Schleuse wieder angekommen, konnten wir direkt auf die Besucherplattform gehen. Welch Glück, gerade fuhr ein Schiff in die Schleuse ein. Nun konnten wir alles ganz direkt besichtigen. Klar hatten wir die 25 min Zeit uns das anzusehen. Ich habe dabei ein Video gedreht, welches nach Bearbeitung und Fertigstellung hier verlinkt wird. diese Schleuse arbeitet nach dem gleichen Prinzip, zuerst werden 3/5 in 3 Becken gelassen, die restlichen 2/5 in den Unterlauf gepumpt. Dies hat den Vorteil, dass kein natürlicher Zufluss gebraucht wird. Für die Aufwärtsbewegung ist es umgekehrt, zuerst die 3/5 aus den Becken, der Rest erneut aus dem Unterlauf. Bis die 17 m Höhenunterschied erreicht sind, vergehen etwa 20 min. Während dieser Zeit haben wir von der Besucherplattform den ganzen Prozeß gut betrachten können.

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Die Karte zeigt, in welchem Kontext der Main-Donau-Kanal sich befindet. Er ist ein teil des europäischen Wasserstraßennetzes, welches von der Nordsee bis ins Schwarze Meer reicht. Auf zahlreichen Informationstafeln befinden sich viele weiterführende Informationen zur Schleuse, Bauart und Wirkungsweise. Auch dies war, neben der Anstrengung, eine lehrreiche Radtour. Deshalb habe ich diesen Artikel auch mit Schleusentag benannt.

Zurück am Stellplatz, wurde trotz der vorangeschrittenen Zeit (14.00 Uhr), das Mittag zubereitet. Der Platz war inzwischen relativ leer, aber wir ahnten schon, dass dies nicht so bleiben wird. Neben uns wurde auch gerade gepackt, wir hingegen haben uns mit dem am Tag zuvor beorgten Produkten beschäftigt. Zwiebel geschält, Paprika gesäubert und aufgeschnitten, Gurken in kleine Stücken geschnitten, Tomaten genauso und der rest vom Bratgut vom Vortag ebenso klein geschnitten. All das mit den Nudeln, der Tomatensoße und Tomatenmark vermengt und in unseren Backofen gegeben. Oben drauf Streukäse und nach 20 min ist ein Nudel-Gemüse Auflauf fertig.

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Die Menge war reichlich, schnell war beschlossen, dass der Rest für das Abendessen reicht. Mittagsruhe um 15 Uhr, als wir wieder raus kamen, bewegte sich ein weiterer Eura Mobil auf den Platz. Ein kurzer Blick, er stellte sich neben uns. Doch was war das? Ein Eura Mobil 635 LS, unser Vorgängermodel. Der Rest des Abends verlief mit Fachsimpeln über Wohnmobile und alles drum herum. Unser Nachbar sagte auf einmal, er ist gern Aufläufe. Aber im Wohnmobil geht sowas nicht. Ha, jetzt kommt unser Backofen wieder ins Gespräch, schnell hergezeigt und ihm das gezeigt. Völlig fasziniert wollte er darüber alles wissen, was wir bereitwillig ihm auch sagten. Der Abend endete gegen 01.00 Uhr gemeinsam an der frischen Luft. Eigentlich ein richtig gutes Ende unseres Urlaubs.


In Richtung Sonneberg

Nun ist es soweit, die letzte Etappe des Urlaubs hat begonnen. Ziel ist Heubisch in der Nähe von Sonneberg. Kein wirklicher Urlaubsort, sondern eine Veranstaltung des 4×4 Club Sonneberg. Wir beide sind involviert in diesen Verein, daher mussten wir schon bei der Urlaubsplanung auf diesen Termin achten. Die Veranstaltung ist ein Wettbewerb im Rahmen des MD-Cup. Dazu später.
Nach einer ruhigen Nacht, denn die Katzen waren schon in der Villa, sind wir gegen 8.00 Uhr aufgestanden. Schnell noch Brötchen geholt, alles andere was noch draussen vorhanden war, wurde verpackt. Ein weiteres Frühstück in der Villa, wo unsere beiden Katzen sofort wussten, was Phase war. Kein nennenswerter Widerstand, völlig entspannt erwarteten die beiden die Abreise. Immer mehr denken wir, dass uns die Lieblinge verstehen. Gegen 9.00 Uhr sind wir vom Stellplatz gefahren, die Nachbarn verabschiedeten uns noch. Zunächst haben wir einen Wohnmobilhändler an der Autobahnauffahrt Hilpoltstein besucht, den wir bereits bei der Anreise sahen. Kurz über den Hof gegangen, für uns sowieso nur informatorisch. Es ist gut zu wissen, dass sich ein solcher Händler in der Nähe befindet.
Dann auf die Autobahn, wo wir mit relativ starken Verkehr zu tun hatten. Den Freitag merkten wir hier nun deutlich. Ich dachte, dass es auf der A 73 besser würde. Nun denn, es wurde es nicht. Im Gegenteil, vor Bamberg ein schwerer Verkehrsunfall, der auf beiden Seiten den Verkehr schon behinderte. Danach wurde es besser, nach weiteren 40 min standen wir auf dem Gelände in Heubisch.

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Das MD Cup Wochenende

Nach diesem Termin mussten wir unseren Urlaub planen. Dies als den Beginn zu planen, wäre mehr als Kontraproduktiv. Deshalb am Ende, was eigentlich ganz gut gepaßt hat.
Freitag war als Vorbereitungstag für das gesamte Wochende vorgesehen, am Samstag der offizielle Lauf zum MD-Cup 2014 und am Sonntag ein Zuschauerfreundlicher Tag zum Mitmachen, selbst fahren oder einfach Zusehen, wie andere Fahren. Nachdem wir das Gelände erricht hatten, haben wir uns zunächst um unsere Villa gekümmert. Einen geeigneten Stellplatz gesucht, Strom organisiert und den Katzen ihren Freigang gelassen. Dies nutzten beide auch sofort. Anschließend haben wir beide uns, um unseren Arbeitsplatz gekümmert. Die Aufgabe für uns ist, das Nennbüro zu besetzen und die organisatorische Tätigkeit um das Rennen sowie für die Mitfahrer. Dazu mussten wir in Scheibe-Alsbach ein entsprechend ausgerüstetes Fahrzeug holen. Dies hatte ich schon vor dem Urlaub organisiert. Ein Militärfahrzeug aus alten DDR Zeiten, der umgebaut wurde, dass man dies als Büro nutzen kann.

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Damit war zunächst unsere Tätigkeit erledigt. Die Vorbereitungen liefen jedoch weiter, entsprechende Formulare mussten erstellt werden. Diese Tätigkeit wurde am Freitag Abend noch erledigt. Die ersten Teilnehmer erreichten ebenso das Gelände. Da sich die Teilnehmer mehr oder weniger kennen, traf man sich, redete miteinander und bereitete sich auf den kommenden Tag vor. Am Abend wurde die Veranstaltung begonnen, dass Festzelt mit Musik und einem DJ wurde eröffnet. Dies störte unsere Katzen schon sehr, aber da müssen sie nun mal durch. Liese verzog sich sofort wieder in die Villa, Biene hingegen stromerte wie immer herum. Das blieb auch über die ganze Nacht so, wir hatten zwar versucht sie ins Wohnmobil zu bekommen, was aber nicht gelang. Im Gegenteil, Liese nutzte einen solchen Moment, verschwand während die Tür offen war in der Nacht ebenso. Ok, dann ist es eben so. Sie werden frühmorgen schon kommen.
Bereits 6.30 Uhr begannen wir unseren Tag, unser Frühstück nahmen wir in der Villa zu uns. Gegen 7.30 Uhr haben wir unseren Arbeitstag begonnen, der erst 22.00 Uhr endete. Die Tätigkeiten waren vielfältig, Dokumente ausfüllen, Geld kassieren, Mrketingartikel verkaufen und nicht zuletzt Bilder von der Veranstaltung machen. Zwischendurch habe ich begonnen, alles im PC zu erfassen. Diese Excel Tabelle erleichtert die Arbeit bei der Auswertung ungemein, deshalb habe ich mich schon Jahre früher für diese eingesetzt.

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Zahlreiche Zuschauer säumten die Wettkampfstrecken. Die Fahrer kämpften gegen die Punkte und für Ihren Stand. Das Wetter lies einen sehr guten Wettbewerb zu. Interessant waren die spektakulären Strecken, wo eine gewisse Action zu Erwarten war. So wurden 2 Strecken, als Schlammstrecken ausgebaut, die freilich gut besucht waren. Gegen Mittag wurde ein Gemeinschaftsbild gemacht, diese Idee hatte ich. Gemeinsam mit dem DJ der den ganzen Tag als Moderator auftrat, entwickelten wir dieses Gemeinschaftsbild.

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Am Nachmittag war das Programm ähnlich, der Wettbewerb wurde bis zum Ende durchgeführt. Für die letzten beiden Klassen gibt es am Ende noch 2 Spezialsektionen, die das Ende des Wettbewerbs hinauszögerten. Dieser war gegen 19.00 Uhr beendet, die Auswertung hatte ich am Ende auch schnell hinter mich gebracht. Am frühen Nachmittag ereignete sich auch bei mir ein Problem. Während ich so über den Platz ging, knickte auch ich kurzzeitig um. Zunächst war nix zu versprüren, mit zunehmender Zeit allerdings wurde mein rechter Fuß auch dick. So hatte ich noch einen Besuch im Krankenwagen, der die Veranstaltung medizinisch sicherstellte. Nun hatte ich einen dicken Verband, mal sehen wie das weiter geht.
Nachdem die Auswertung beendet war, begab ich mich in unsere Villa, wo Manu schon zugegen war. Sie erwartete unsere Katzen, die ja nun den ganzen Tag unterwegs waren. Ab und an haben wir gerufen, nix tat sich. Manu hat mir einen in der Zwischenzeit ein Fußbad gemacht, später den Fuß neu mit Voltaren verbunden. Nachdem wir uns beide etwas ausgeruht hatten, wurde ich wieder zur Veranstaltung gerufen. So machte ich mich auf den Weg. Beim Raus gehen aus der Villa, hörte ich unsere Liese miauzen. Biene war in der Zwischenzeit schon in der Villa. Ich rief die Liese, siganlisierte mit meinem Pfiff, das Schreien wurde nur noch lauter. Ich informierte Manu, die sich gleich kümmerte.
Inzwischen hatte ich mit der Vorbereitung der Siegerehrung zu tun. Plötzlich kam Manu an und suchte einen der Organisatoren. Wo ist das Problem? Wir hatten auf dem Gelände einen Luftschlauch der permannent mit Luft gefüllt wurde und abhängig vom Wind sich bewegte. Diese Luftpuppe war etwa 7 m hoch und machte mehr oder weniger Geräuche, auch die Bewegung war ja ständig anders. Nun stellte sich heraus, dass diese Luftpuppe Lieses Problem war. Also musste diese ausgeschaltet werden, nach weiteren 10 min und unter ständiger Beobachtung zu diesem Ort, machte sich die Liese in die Villa. Was es nicht alles gibt!
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So hatten wir beide Katzen an Bord, für den Rest des Sonntags verbleibt das auch so. Der Sonntag war geprägt als Zuschauerveranstaltung. Die Quadfahrer lebten ihren Spieltrieb aus, einige kamen mit eigenen Fahrzeugen und durchfuhren Einsteigerkurse und für die Kinder wurde Mitfahren mit Fahrzeugen vom Club durchgeführt. Viele Fotos wurden gemacht, es entwickelte sich eine interessante Veranstaltung. Wir hatten wieder im Nennbüro zu tun, rechtliches wurde abgesichert und zahlreiche Promotionartikel (T-Shirts, Aufkleber) wurden verkauft. Von wegen in Ruhe den Sonntag geniessen, dem war nicht so. Ab 9.00 Uhr bis zum Ende gegen 15.30 Uhr hatten wir voll zu tun. Meinem Fuß ging es zunehmend besser, einem Arbeitsbeginn nach dem Urlaub lag nichts mehr im Wege. Nachdem alles abgerechnet war, waren wir innerhalb von wenigen Minuten auf dem Heimweg. Damit war dies ein arbeitsreicher, trotzdem schöner Urlaubsabschluß.


Auf gehts, nach Hause!

Das Ende der Reise war völlig unspektakulär. Diesen Weg fahre ich wöchentlich mindestens 3x. Daher keine Auffälligkeiten, nach 45 min erriechte ich mit den 2 Katzen und unserer Villa unser zu Hause. Manu war inzwischen mit meinem Auto, welches in Sonneberg zur Reparatur stand, schon vorgefahren. Zu Hause erwartete uns unsere Susi, so hatten wir gleich unseren Parkplatz. Dies hat sie wunderbar organisiert.

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Wie schon nach unserer Griechenlandreise, hatten die Katzen Biene und Liese Orientierungsprobleme. Beim Einfahren in unser Wohngebiet erkannten die beiden dies. Als ich die Villa abgestellt hatte, öffnete ich die Aufbautür, zunächst passierte nichts. Liese erfaßte als erste die Situation und verschwand. Biene brauchte noch ein 7Stück, ging aber auch raus. Wie sonst üblich, machten die beiden sich nicht in Richtung unserer Wohnung. Sie schauten sich um, orientierten sich. Liese ging wieder in Richtung Villa, Biene suchte. In der Zwischenzeit hatte Manu das Fenster schon geöffnet, rief die beiden. Es dauerte schon etwa 30 min, bis beide erstmal in der Wohnung waren. Schlußendlich sind die beiden nun auch wieder zu Hause angekommen.

Ich griff nochmals nach meinem Fotoapparat, machte ein paar Aufnahmen vom Bordcomputer unserer Villa.. Zunächst möchte ich hier nur das Bild mit den Gesamtkilometern zeigen. In der weiteren Aufarbeitung der Reise, sind dann alle Bilder zu sehen.

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