Reise 2014 – In Slowenien

In Bled angekommen

Hatten wir 2 Campingplätze zur Auswahl. Einer liegt direkt am See, klar das wir uns für diesen entschieden hatten. Ein geeigneter Platz war schnell gefunden, das Aufbauen am Platz verläuft mittlerweile professionell. Alle Handgriffe sitzen, so hatten wir nach 15 min schon vor der Villa Platz genommen. Die Nachbarn waren erstaunt und begeistert zu gleich, als sie sahen wie sich die Tür öffnete und unsere Biene aus dem Wohnmobil herauskam. So war gleich die Frage nach den Katzen geklärt, denn die beiden Holländer waren ebenso Katzeneltern.

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Nun haben wir schnell unser Mittag zubereitet, Fladenbrot mit Käse überbacken. Das hat sich mittlerweile eingebürgert, dass wir zu Mittag nur eine Kleinigkeit zu uns nehmen und am Abend dann richtig essen. Spart zeit und Geld obendrein. Mittagsruhe, dann mal an den See. Aus der kurzen Visite wurde ein kompletter Rundgang um den See. Fotografisch für mich das absolute Highlight in diesem Urlaub. Ich habe gefühlte 200 Bilder vom See und der Umgebung gemacht. Zu schön sind alle die Blicke, die man immer wieder zu sehen bekommt. Da ist die Kirche auf der Insel im See, da ist die Burg an der Westseite des Sees und nicht zuletzt, die strahlend weiße Kirche am Ortseingang von Bled. Um den See herum ist ein asphaltierter Weg, sodas eine gute Wanderung möglich ist. Allerdings war die Hitze schon ein Problem, mit über 30 Grad und teilweise in der prallen Sonne, waren wir ganz schön gefordert.

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Unterwegs mussten wir, naja ¨mussten¨, bei 2 Gelegenheiten Flüssignahrung zu uns nehmen. Die Hitze forderte ihren Tribut und ohne Flüssigkeit, wandert es sich schlecht. Das es sich dabei nicht um Wasser handelte, vermag dem Leser ja sicher klar zu sein. Wieder am Campingplatz angekommen, hatten wir beschlossen nun gleich baden zu gehen. Das Wasser war für einen Gebirgssee in 500m Höhe angenehm warm. So habe ich auch mal einen kleinen Badegang probiert. Auf jeden Fall war dies ein willkommene Abkühlung. Den Rest erledigten wir mit der Außendusche am Wohnmobil, die wir beide nun ausgiebig probierten. Gute Idee von Manu, für diese Verhältnisse genau das Richtige!
Nun das Abendessen begonnen und den Rest des Abends gemütlich ausklingen lassen, zunächst vor der Villa, später sind wir nochmal an die Bar am See gegangen. Dies war ein guter Tag, die Entscheidung hier nochmals zu Halten war eine Gute!

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Zurück zum Wohnmobil hatten wikr noch Probleme mit unseren Lieblingen. Biene und Liese waren unterwegs, was für Biene sowieso selbstverständlich ist. Aber die Liese, dass sie noch nicht wieder zurück kam war nicht normal. Das hieß für uns, die Nacht wird wieder spannend. Wir werden berichten.


Bled am 2. Tag

Nachdem ich bis 01.00 Uhr ausgeharrt hatte und immer wieder nach den Katzen geschaut habe, bin ich dann doch erfolglos ins Bett gegangen. Frühmorgens gegen 5.00 Uhr bin ich erwacht, da hat Manu noch einen Kontrollgang gemacht. Nur noch die Biene fehlte! Nagut, damit habe ich kein Problem, bei Liese wäre das schlimmer gewesen. Aber auch so trieb die Biene wieder ihre Spielchen mit uns. Gegen 6.00 Uhr hatte ich mich entschlossen aufzustehen und nochmals am See Bilder machen. Ich mich angezogen, Tür auf, wer steht da die Biene. Ich erschrocken, Biene erschrocken, Resultat sie ging wieder ihres Weges. Mist denke ich, dann wenigstens Fotos machen. Das habe ich dann auch erledigt, wieder ans Wohnmobil ging die Biene dann mit mir herein. Auch das ist wieder gut gegangen. Das hat ein Gutes, sie wird sicher heute Abend beizeiten in der Villa sein.
Nochmal ein wenig geschlafen, schließlich ist ja Urlaub. Ein ausgedehntes Frühstück, das ahben wir uns eigentlich jeden Tag gegönnt. Was tun, kam dann als nächste Frage. Eigentlich hatten wir dies schon am Vortag beschlossen. Das was wir am Vortag zu Fuß gemacht hatten, nun nochmals mit dem Rad entgegengesetzt abfahren. Also los. Unterwegs wieder viele Bilder und Videos gemacht, irgendwie hat mich das Ganze dort sehr fasziniert. Manu schärmte genauso. In Bled angekommen, wollten wir noch die Ortschaft erkunden. Gut, Hotels müssen wir uns nicht in Slowenien ansehen, denn der ganze Ort besteht aus Hotels und Pensionen. Also nach diesem kurzen Abstecher weiter.
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Nun, was machen wir mit der Burg, wie kommen wir da hinauf. Zu Fuß wollten wir nicht, Taxi kostet sinnlos Geld, eventuell ein Shuttlebus. Nichts dergleichen gab es, also mal einen Einheimischen gefragt. Dieser erklärte uns, dass der Weg zu Fuß gar nicht so kompliziert sei, etwa 20 min und man ist oben. Also los! Fahrräder abgestellt und abgeschlossen, dann machten wir uns auf den Weg. Zuerst Treppauf bis zu dieser herrlich anzusehenden Kirche, danach ein gut ausgebauter Weg, der sich dann weiter mit Treppen nach oben schlängelte. Unterwegs mussten wir pausieren, die Hitze forderte ihren Disput. Oben angekommen sah ich auf die Uhr, nach genau 7 min hatten wir die Burg erreicht. Eintritt bezahlt (9 € pro Person) und die restlichen Meter steil bergan gelaufen. So kamen wir fix und fertig, durchgeschwitzt und trotzdem völlig fasziniert auf der Burg an. Nun haben wir die Aussicht geniessen können. Immer wieder wurde der Fotoapparat aktiviert und Aufnahmen gemacht. Am Ende kamen wir auf dem oberen Burghof an und dort befand sich ein Restaurant, indem wir uns unseren Aufstieg belohnten. Klar, das die Getränkepreise alle mit Höhenzuschlag versehen waren, zum Glück konnten wir aus unserem eigenen Fundus nochmal auffüllen.
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Von hier oben sah man auch noch hohe Schneebedeckte Berge, dazu habe ich mich dann noch informiert. Es handelt sich dabei um den Triglav, ein 2865 m hoher Berg in den Julischen Alpen. Nachdem wir etwa 1 h hier oben verweilten, machten wir uns wieder auf den Rückweg. Da ich ja genau informieren möchte, habe ich mir die Arbeit gemacht die Treppenstufen zu zählen.
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Genau 369 Stufen sind es. Gut ausgebaut, aber teilweise mit komischen Schrittlängen. Das Ergebnis, wenn man oben ist, begeistert um so mehr. Wieder auf die Räder und ohne weiteren Zwischenaufenthalt kamen wir am Campingplatz wieder an. Zur Erfrischung machten wir noch ein Bad im See, anschließend bemühten wir erneut unsere Aussendusche. Diese wird sicher die nächste Zeit öfter passieren. Ohne Aufwand kann man hier sich schnell erfrischen.


Stellplatzkino und mehr!

Nachdem wir unsere Mittagsruhe gemacht hatten, ich mich hier um die Seite kümmern konnte, hatten wir so langsam aber sicher Hunger. Als Abschluss wollten wir nochmals den Rost anwerfen und die letzten Vorräte aus dem Tiefkühlschrank verzehren. Gegen 17.30 Uhr begannen wir mit den Vorbereitungen. Der anfängliche Qualm durch die Holzkohle, war schnell verflogen. Dies ist zumindest am Anfang immer so ein kleines Problem, was sich aber schnell relativierte. Denn überall auf dem Campingplatz stieg Qualm auf. So stellte sich das Problem als keines dar. Der Rost brannte gut, das Fleisch war schnell durchgebraten.

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Während dessen kamen unsere Nachbarn, 5 Jugendliche im Alter von etwa 20 Jahren an. Das dies Engländer waren, hatten wir schon mit bekommen. Die 5 hatten es sich in 3 Zelten gemütlich gemacht, alle Unternehmungen machten diese in der Gruppe. Völlig ruhig und ohne Probleme lief das Zusammenleben mit den 5 Jugendlichen ab. Nun machten die sich daran, ihr Abendessen zuzubereiten. Pfannen wurden geholt, Fertiggerichte die nur noch gebraten werden mussten und zum Schluß einen kleinen Ofen. Ein Blick von mir in unseren Grill, genügend Kohle die noch glühte war vorhanden. Den Grill genommen, rüber zu den Jugendlich gebracht. Oh Barbecue, sagte einer der Jugendlichen. Ich erklärte ihm, dass sie die Glut noch nutzen konnten. Da waren alle 5 happy. Während wir so da sassen, konnten wir das Treiben af dem gesamten Platz beobachten. Auf welch unterschiedlicher Art gegrillt wird, sieht man auf solch internationalen Campingplätzen sehr gut. Währenddessen schaute ich mal zu den Engländern herüber, das Grillen klappte ganz gut. Zwischendurch ein paar Floskeln gewechselt, schließlich dient alles der Verbesserung meiner Sprachkenntnisse. Anschliessend machten wir noch einen Rundgang über den Campingplatz, der eine gute Lage bietet und ebenso gut ausgestattet ist. Zelte und Mobilheime die man mieten kann, weitläufige Parzellen für die Camper, 5 Toilettenhäuschen und 100 m bis zum Strand. Shop, Restaurant und Bar sind sowieso vorhanden. Für Kinder wird in Slowenien sehr viel getan, das sieht man überall. Auffällig ist für uns ist die Kindermenge schon.

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Zurück am Platz lag un sere Biene im sicheren Abstand vom 5 m vor unserem Wohnmobil und war völlig entspannt. Da kam mir die Idee nochmals Bilder zu machen. Eines der Engländerinnen erklärt sich bereit und natürlich kam die Frage nach den Katzen. Eine besonders schöne Geste erlebten wir dann später noch, die 5 Jugendlichen bedankten sich mit einer Tafel Schokolade mit einem Zettel darauf, Dort stand geschrieben, in Deutsch wohlgemerkt, ¨Dankeschön¨!

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Pokljuka

Wir als eingefleischte Biathlonfans, nutzen eigentlich alle Gelegenheiten uns die Stadien anzusehen. Schon als wir nach Bled hineinfuhren, sah ich das Hinweisschild, dass es hier nach Pokljuka geht. Wie gewohnt schaue ich mir das immer auf der Karte an. Da es nun wirklich nicht weit weg war bis nach Pokljuka, habe ich diesen Ausflug Manu auch vorgeschlagen. Am Tag zuvor, hatte ich mit Stellplatznachbarn gesprochen und die sagten mir, dass sie in Pokljuka mit dem Fahrrad waren. Das Stadion liegt in etwa 1300 m Höhe, da habe ich schon mal pauschal meinen Respekt gezollt.
Ohne weitere Infos sind wir dann am Morgen hochgefahren. Zunächst ging es durch kleinere Ortschaften immer seicht bergan. Dann aber ging es direkt in den Triglavsker Nationalpark und es ging mit Steigungen im Durchschnitt um die 9% bergan. Serpentinen, enge Strassen und zu allem Überfluß eine Kuhherde die sich völlig allein in der Hochebene bewegte. Bisher hatte ich immer gedacht, Pokljuka ist eine Ortschaft. Weit gefehlt, es handelt sich um die Bezeichnung der Hochebene, in der diese Biathlonanlage herrlich eingebettet liegt. Wir haben uns dort umgesehen, haben einem russischen Team beim Training zugesehen. Breite Laufwege, die alle geteert sind wurden zum Lauftraining genutzt. Schießtraining, welches nicht zu überhören war, fand genauso statt.

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