Reise 2014 – Vrsar

In Kroatien,

…. nach 7,5 h Fahrt mit kurzen Zwischenaufenthalten sind wir am gewünschten Ziel angekommen. Eine gute und kurzweilige Fahrt, eben auch weil die Strecke viel Neuland war. Scheinbar war es die innere Unruhe, wir beide waren gegen 5.30 Uhr munter. Das ist dann unser Zeichen, dass wir aufstehen und los machen. So auch geschehen, Kaffee gekocht, Brötchen aufgebacken, gut gefrühstückt. 6.50 Uhr waren wir auf der Piste, das war auf jeden Fall gut so. In Irschenberg wollten wir die Vignetten für Österreich und Slowenien holen, was nicht ganz gelang. So sind wir bis Villach durchgefahren, dort die slowenische Vignette gekauft und noch die letzten Besorgungen für Kroatien aus dem Lidl. Voller Elan sind wir beide dann ins WoMo, jetzt durchfahren. Da Blockabfertigung vor dem Karawankentunnel statt fand, konnten wir die Zeit für das Mittag essen nutzen. Kaum 5 min gestanden ging es weiter, gut das ich noch Bilder gemacht hatte.

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Nachdem wir den Karawankentunnel passiert hatten, waren wir in Slowenien. Ein schönes Land, nur vom Durchfahren zu erkennen. Eine gute, fast perfekte Infrastruktur, was Straßen betrifft. Die Orte sauber und schön gelegen, dies könnte auch in der Zukunft ein Urlaubsziel werden.
Wie bei jeder Reise zog sich das letzte Stück der Etappe dann doch ganz schön hin. Zumal die letzte Etappe nur noch Landstrasse war. Aber irgendwann war das Ziel erreicht, Lutz und Karin erwarteten uns schon. Klar war schon ein Stellplatz für uns besetzt, alles weitere war schnell erledigt.Guter Stellplatz, Meerblick und das Wetter wurde wieder besser. Jetzt sind wir im Urlaub.

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Camping Orsera

Ist unser Aufenthaltsort für die nächsten Tage. Nun wird aus dem Vorhaben Kroatienreise ein Plan. Bis Mittwoch werden wir uns hier aufhalten, dann gehts weiter. Der Platz ist wirklich hervorragend, da haben unsere Freunde Lutz+Karin was sehr gutes ausgesucht. Der Campingplatz bietet für ca. 250 Mobile Platz, darüber hinaus noch feste Flächen die mit Mobilheimen ausgerüstet sind. Die Preise varriieren zwischen den unterschiedlichen Stellflächen zwischen 20 und 40 Euro. Der Strand erstreckt sich über das gesamte Areal, ist ganz anders wie man es gewöhnt ist. Feste Flächen und zum Meer Zugang über Treppen bzw. Leitern. Die sanitären Einrichtungen sind absolut TOP! Ständig wird gereinigt und geputzt.

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Die erste Radtour

Führte uns in das schöne Städtchen Porec. Zuvor habe ich mich intensiver auf dem Campingplatz umgesehen. Weitläufig mit wirklich schönen Flecken versehen, liegt dieser am Ortseingang von Vrsar. Noch ist der Platz relativ leer, was wir als sehr gut empfinden. Ich kann mir gut vorstellen, wie das dann in der Saison aussieht.

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Dieser Spaziergang dauerte etwa 30 min, anschließend war Manu auch schon munter und wir bereiteten das Frühstück gemeinsam zu. Schön an der frischen Luft, vor der Villa, irgendwie scheint es wie Urlaub zu sein. So liessen wir das auch alles sehr ruhig angehen, zumal wir wussten das die Nachbarn sowieso Langschläfer sind. Irgendwann kamen die beiden auch zum Vorschein und nach ihrem Frühstück, machten Lutz und ich mich auf den Weg. Ziel war Porec, was ungefähr 8-9 km entfernt lag. Das Wetter zeigte sich auch von der besseren Seite, es war schon angenhem warm. Also kurze Kleidung, Mütze Sonnenbrille und etwas Marschverpflegung (2 Bier), so machten wir uns auf den Weg. An der Straße entlang führte ein Radweg der uns zunächst in die nächste Ortschaft führte. Da begann allerdings schon das Dilemma, eine sehr durchwachsene Strecke. Ständig Bergauf, Bergab, eigentlich war mir das ja schon von der Anreise klar.Nach der nächsten Ortschaft sind wir abgebogen, haben es vorgezogen am Meer entlang zu fahren. Das war auf jeder Fall ein besserer Weg und wesentlich kurzweiliger. Eins war mir schon jetzt klar, das wird sportlich. Wenn man Bergab sehr schnell unterwegs war, hiess das, es geht auch wieder Bergauf. Meist kurze und knackige Anstiege, die es in sich hatten. Irgendwann erreichten wir Porec, die Fahrt bis zum Zentrum waren dann allerdings auch noch mal 3 km. Als wir dann den Hafen erreichten, gönnten wir beide uns erstmal eine kleine Auffrischung. Wir konnten ja das Bier nicht wieder mit zurück nehmen. Von hier aus war das Örtchen auch schon recht nett anzuschauen.

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Nachdem wir dann am Kai weiter gefahren waren, offenbarte sich aber die ganze Schönheit dieses Ortes. Kleine, enge Gassen, viele kleine Läden und überall Menschen. Sowas liebe ich und für mich war klar, das möchte ich Abend erleben. Schnell hatten Lutz und ich den Entschluss gefasst, dies unseren Frauen vorzuschlagen.

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1. Ausflug

Heute, dass hatten wir schon am Vortag beschlossen, einen Mietwagen zu leihen und damit für 2 Tage größere Ausflüge zu unternehmen. Da wir ja mit 2 Familien fahren, haben wir das somit auch preiswert gestaltet. Am ersten Tag, also heute, sollte es nach Rijeka gehen. Gesagt, getan. Gegen 11 Uhr hatten wir den Mietwagen erhalten, wenig später waren wir unterwegs. Die Fahrt war kurzweilig, teilweise haben wir unterwegs angehalten, um Fotos zu schiessen. Nach etwa 1,5 h erreichten wir die Gegend von Rijeka, das an einer grossen Bucht liegt. Kurz um, die Stadt war den eigentlichen Ausflug nicht wert. Wir haben zwar einige Fotos geschossen, es war nett das alles mal gesehen zu haben. Auf dem Rückweg, haben wir eine andere Strecke gewählt. Deshalb, weil ich den Wunsch hatte, Motovun zu besichtigen. Nach Reiseführer Angaben, soll dies sehr ähnlich der Toskana sein. Der erste Eindruck verspricht einiges. Im Moment sitzen wir in einem Panoramacafe und geniessen, neben den Getränken, die herrliche Aussicht.

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So jetzt sind noch ein paar Bilder dazu gekommen. In Motovun gibt es eine von einer Stadtmauer umgebenen Innenteil, indem sich eine Kirche und jetzt ein großes Hotel befindet. Zahlreiche kleine Shops bieten alles mögliche an, vor allem aber Schnäpse, Weine und Olivenöl. Insgesamt war dies alles sehr schön anzusehen, uns hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen.
Von dort aus ging es auf direktem Weg zurück zum Campingplatz.


Der Bratwurstabend

Schon am ersten Tag, hatten wir beide Familien ausgemacht, wie wir das Abendessen an den kommenden Tagen gestalten. Deshalb war es beschlossene Sache, das an einem Bratwürste gebraten werden. Bereits vor der Reise, war uns ja bekannt geworden, dass wir nicht mit einem Holzkohlegrill braten werden dürfen. Trotzdem nochmals eine Nachfrage an der Rezepzion. Leider bestätigte sich, dass wir dies nicht dürfen. Mist!!!

Die Alternative war aber schon vorher klar, es sollte auf einem Elektrogrill gebraten werden. Für uns Thüringer schwierig zu händeln. Ich gebe es ehrlich zu, ich habe da so meine Probleme damit. Was solls, ich musste klein beigeben und so präsentierten Lutz und Karin diesen Grill. Sonst fällt es mir schwer, beim Grillen nicht das Zepter zu übernehmen. Hier lies ich aber Lutz und Karin gewähren. Ich setzte mich auch schon etwas abseits, aber die Neugierde trieb mich doch mal hin, einen fachkundigen Blick zu werfen. Auch wenn ich es nicht wollte, ich musste einschreiten, die Bratwürste lagen viel zu weit auseinander. Naja, entsprechende Kommentare musste ich über mich ergehen lassen, der Erfolg gab mir allerdings recht!
Alles ging dann zügig über die Bühne, beim Essen wurde natürlich die Frage aufgeworfen, wie die Würste schmecken. Naja, der Geschmack wird ja von der  Bratwurst vorgegeben. Was hier fehlt ist der typische Holzkohlerauch. Das ist das einzige was fehlt, ansonsten war es sehr lecker. Nun denken wir über eine solche Alternative für unseren Haushalt hier nach, ich sträube mich aber immer noch dagegen.

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Was für ein Tag …

Was wir am eigentlich ersten Urlaubstag so alles erlebt hatten, reicht eigentlich für einen ganzen Urlaub! Ereignisreich, lustig, schmerzhaft und voller Wunder. Im Einzelnen will ich nun versuchen, dies alles aufzutröseln.
Der Tag begann ganz normal, frühmorgens hatte es geregnet, bis zum Frühstück war aber wieder alles sonnig und angenehm warm. Nachdem alles auf und am Wohnmobil erledigt war, machten wir uns mit unserem Mietwagen wieder auf den Weg. Rovinji war das Ziel. Der Weg führte entlang des Limski Kanal, ein Fjordähnlicher Kanal. Unterwegs gab es einige Aussichtspunkte, wo die verschiedensten Händler versuchten, Schnäpse, Olivenöle, Souvenirs und weiteren Kram zu verkaufen. Während ich mich fotografisch betätigte, begab sich Manu und Karin an die Stände. Schnell ging es rund, die beiden verkosteten die verschiedensten Obstbrände. Wohlgemerkt 11.00 Uhr.

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Nachdem ich dann ein Machtwort sprechen musste, um die beiden vom Stand und der Verkostung zu bekommen, ging es weiter. Wo es bergab geht, geht es auch wieder bergauf. Serpentinen, enge Strassen und ein Haufen Fahrradfahrer, das war die nächste Schwierigkeit. Auch das war bald gemeistert, an der nächsten Kreuzung abgebogen in Richtung Rovinji. Eine lange, gut ausgebaute Straße führte zum Ziel. Was war das, ein weißes Auto am rechten Fahrbahnrand, ich roch es förmlich. Als wir heran waren, es war klar, es wurden geläsert.  Wir waren aber gut unterwegs, sodass wir nicht heraus gewunken wurden. Puuh, auch das war hinter uns.
Im Rovinji angekommen, suchte ich zunächst erstmal einen Fahrradladen. Ich musste mir eine Kette kaufen, da meine gerissen war. Direkt dran vorbei gefahren, nach wenigen Minuten war auch das erledigt. Etwa 11 Euro kostete mich die Kette, ich hatte schon mit schlimmeren gerechnet. Den Parkplatz nutzten wir gleich für den weiteren Aufenthalt. Der Ort war schön anzusehen, überall kleine Gassen und rund herum vom Wasser eingeschlossen. Ein kleiner Imbiss, unterwegs noch was getrunken, dann beendeten wir nach ca. 2h diesen Aufenthalt. Lutz hatte nochmals gebeten, dass wir den Lidl anfahren, was dann auch geschah. Es sind ja alle Marken hier vertreten, u.a. auch ein Kick. Manus Lieblingsladen in Deutschland. Gut war der Besuch schon, Manu hatte dort noch eine preiswerte Softshelljacke erstanden.

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Von da aus ging es zurück. Unterwegs noch einen geplanten Aufenthalt, an einem Grill. Diese sieht man unterwegs sehr häufig, es werden dort Spanferkel gegrillt. Von unterwegs sieht das äußerst lecker aus. Nicht nur ich, hatte dann Appetit darauf. So suchten wir einen geeigneten Grill, an dem wir auch einigermaßen gut sitzen konnten. Der erste Versuch scheiterte an den zahlreichen Bussen, der nächste war dann unserer. Wir bekamen das Grillfleisch auch von anderen Gästen gleiche empfohlen. So haben wir alle vier, dass Grillfleisch bestellt. Dies war sehr lecker und vor allem preiswert. Zum Abschluß servierte der Wirt noch 4 Grappa. Den konnte ich nicht trinken, da ich ja der Kraftfahrer war. Offensichtlich war das die beste Lösung, die verzerrten Gesichter der anderen 3 löste bei mir einen Lachkrampf aus. Ich habe davon sogar noch ein Vidoe gedreht, mit der Absicht ihn bei schlechter Laune anzusehen, denn da bekomme ich garantiert wieder gute Laune.

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Damit war unser Ausflug vorbei, die letzten Kilometer waren nach 10 min gefahren. Mietwagen ausräumen und an der Rezeption abgeben, dann war dieser Teil auch vorbei. Nun wollten wir zur Mittagsruhe übergehen, was ich dann auch gleich machte. Manu hingegen war aktiv wie sonst nie. Kurz mit der Liese gekuschelt, dann machte sich geräuschvoll wieder raus. Ich will jetzt waschen! Das hieß aber für mich, ich muß den ganzen Keller ausräumen. Also beendete ich auch meine Mittagsruhe und machte mich an das Unterfangen. Gut das ich ein Baukastensystem eingeführt hatte, so kam ich nach wenigen Handgriffen an die Waschmaschine. Ja richtig, wir haben eine Waschmaschine dabei! Diese war schnell aufgebaut, damit lösten wir eine kleine Sensation auf dem Stellplatz aus. Alle Nachbarn kamen und bestaunten das Teil, ich frage mich allerdings ob sie es wirklich nur bestaunten. Nichts desto trotz, jetzt wird sie auch aktiviert. Das alles ging schnell über die Bühne, 2 Füllungen waren schnell gewaschen.

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Nachdem das Unterfangen Wäsche  waschen erfolgreich beendet wurde, hieß es für mich wieder zusammenpacken. Also wieder alles Retour, der Keller war wieder eingeräumt. Nun ging es ins Dörfchen. Vrsar liegt auf einem Hügel, ist terrassenförmig bis hin zum Hafen gebaut. Auf dem Berg steht eine markante Kirche, dies wollten wir beide schon gern besichtigen. Dazu trennten wir uns von Lutz+Karin, die beiden gingen direkt zum Hafen. Wir beide, besichtigten das Dörfchen, machten einige Bilder. Manu ging in die Kirche, wo gerade eine Messe stattfand. Gemeinsam machten wir uns auf den Rückweg, plötzlich merkte ich, wie Manu stolperte und eine Sekunde später Schmerz verzerrt vor mir lag. Ohje, das wars dann! Hoffentlich nix gebrochen, was ich aber schnell sah, das dies sicherlich schmerzhaft, aber glimpflich ausging. Minuten später hatte sich Manu vom schlimmsten erholt. Wir konnten es drehen und wenden wie wir wollten, wir mussten zurück, bzw. zum Hafen. Auf ging es, langsam und humpelnder Weise erreichten wir den Hafen. Lutz und Karin kamen dann irgendwann, jetzt sahen wir das Dilemma. Manus Knöchel war doppelt so dick.

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Naja, Manu sagte: Indianer kennen keinen Schmerz! Wir also weiter, ein geplanter Ausflug am nächsten Tag musste organisiert werden. Dies sollte eine Bootsfahrt werden. Ziele waren der Limski Fjord und Rovinji, die Fahrt sollte etwa 5,5 h gehen. Dazu hatten die Frauen während unserer Fahrradtour einige Vorplanungen unternommen. Dei etwa 150 m schaffte Manu auch noch, dann sprachen wir mit dem Schiffseigner. Der lud uns gleich auf sein Boot ein und servierte diverse Getränke. Dabei sah er Manus Leiden, er organisierte für ihren Knöchel ein Beutel mit Eis.

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So wurde das, auch mit Manus Handicap, ein wunderschöner Abend, den wir mit einem herrlichen Sonnenuntergang auf dem Boot beenden konnten. Dabei kam es zu wunderschönen Lichtstimmungen, die mein Herz fürs Fotografieren wieder entdeckten. Bis hin zur blauen Stunde konnte ich da einiges ablichten.
Es war ein Tag mit Überraschungen, viel Lachen, Spaß aber auch Schmerzen. Trotzdem hatten wir am Ende auch unseren Spaß, der auf jeden Fall überwiegte.

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Was machen Biene und Liese?

Die  Entscheidung unsere Lieblinge mit zu nehmen, war schon am Ende der letzten Reise gefallen. Ganz einfach, die beiden gehören zu uns. Zumal wir die beiden an die neue Villa gewöhnen durften, was auch gut geklappt hat. Ohne Streß begann die Reise, bis nach Tegernsee waren die beiden völlig entspannt. In Tegernsee angekommen, wollte die Biene freilich raus. Dies mussten wir verhindern, da es am folgenden Morgen sehr früh weiter gehen sollte. Auf der weiteren Tour waren beide nicht so entspannt wie gewohnt. Woran es lag, können wir bis heute noch nicht sagen. Ständig liefen sie hin und her, was wir gar nicht gewöhnt waren.

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Trotzdem fanden wir bei den beiden auch ruhige Momente. So, wie hier auf diesem Bild. Am Campingplatz angekommen, liessen wir den beiden ihre Freiheit. Das nutzte die Biene wirklich aus, aber immer war sie in der Nähe. Liese hingegen, blieb im Wohnmobil, solange bis wir vor der Villa Platz nahmen. Dann kam auch sie heraus, aber immer im Umkreis von 10-15 m . Für uns beide also völlig entspannt. Biene möchte frühmorgens gleich raus, was wir auch zulassen, sobald wir frühstücken sitzt sie neben uns. Klar es gibt Leckerlis, das wollen beide. Danach geht Liese in die Villa, Biene unter diese. Wenn wir wieder da sind, ist Biene auch nicht weit, sie erwartet uns förmlich. So entspannt haben wir das alles nicht erwartet, es ist dafür umso schöner.

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