Reise 2014 – Weiter gehts

Neue Etappe -> Rabac

Heute nun trennen wir uns, Lutz+Karin machen sich auf den Heimweg und wir reisen weiter. Wir wollen neue Gegenden kennenlernen. Dazu ist es am einfachsten, ein neues Ziel zu suchen. Von nun an können wir unsere eigenen Planungen beginnen, die Ziele die wir unbedingt bbsichtigen wollen, eben auch anfahren. Am Meer ist es noch immer am schönsten, deshalb haben wir nochmals ein Ziel am Meer ausgesucht. Rabac sol das Ziel sein, ein kleines Fischerdorf mit idyllischen Flair.

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Die Strecke ist nicht allzu kompliziert, etwa 110km, sicher durch durchschnittenes Gelände, das kennen wir ja nun schon von unseren Ausflügen hier in Kroatien.


In Rabac angekommen

Ca 1h Fahrt, dann waren wir ajuf der anderen Seite von Istrien. Mitten durch das kroatische Land, das sehr waldreich ist, ging die Fahrt auf teilweise engen Straßen. Dank Navi, war der Weg problemlos. Ein richtig festes Ziel hatten wir nicht, Bedingung für den nächsten Stellplatz war, das der Campingplatz nicht in der Pampa liegt. So können wir Abends zu Fuß die nächste Ortschaft erreichen, das als Hintergrund. Autokamp Oliva ist der Ort den wir nun erreicht und eingenommen haben. Dank der Erfahrungen vom ersten Campingplatz, haben wir uns einen entsprechend unseren Vorstellungen ausgesucht. Nun sind wir bereits 2h hier, der Regen hat aufgehört und die Sonne breitet sich zunehmend aus. Die Temperatur ist sowieso über 20 Grad.
Unser Platz befindet sich unweit des Kiesstrandes mit Blick auf den Ort, wenige Camper sind am Ort. In unserem Berich stehen sogar Erfurter, ansonsten alles bunt gemischt. Blick aufs Meer haben wir, nun geht der Urlaub weiter. Ich denke die Bilder belegen, dass wir nicht den schlechtesten Platz gewählt haben.

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Heute ist Männertag!

Wir sind aber im Urlaub. Deswegen keine Wanderung, kein Bier und schon gar nicht besoffen am Abend. Wir haben diesen Tag zum Ausruhen genutzt. Erstens, weil Manu ihren Fuß wiederherstellen muss, zweitens weil nun alles ruhig verlaufen soll. So haben wir bis kurz vor 9 Uhr geschlafen, schön lange gefrühstückt und eigentlich wollten wir eine Radtour unternehmen. Wir haben uns allerdings treiben lassen, nochmal zur Ruhe gelegt, über weitere Strecken geredet, die wir weiter fahren wollen. Nun wird es langsam rund, es wird eine kurze, interessante und hoffentlich erholsame Reise. Unsere neue Villa trägt dazu bei, die Entscheidung war die Richtige.
Nach dem Mittag erneut zur Ruhe über gegangen, gegen 16 Uhr sind wir aber dann doch auf die Räder. Ne kurze Tour, entlang des steinigen Strandes, nach 3 km mussten wir am Ende umkehren. Komischerweise kann Manu mit ihrem lädierten Fuß ganz gut Rad fahren. Hier und da noch ein paar Bilder gemacht, eins ist Fakt. Hier möchten wir im Sommer bei über 40 Grad nicht sein. 6 Riesen Hotels, der Campingplatz und zahlreiche Ferienwohnungen sprengen den Ort gewaltig. Da ist die Vorsaison sicher die bessere Wahl.

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Wieder zurück, war schon beschlossene Sache, dass wir den Rost anwerfen. Dazu wurde noch Fleisch besorgt, die Bratwürste aus unserem schönen Thüringen waren im Tiefkühlschrank gebunkert. Wir durften auf diesem Campingplatz den Rost anwerfen, das war gut so. Offensichtlich gibt es genügend Dauercamper hier, denn am späten Nachmittag fand mitten auf einem der Wege eine Riesenpartey statt. Alles nur alt eingesessene Camper, die sich von früheren Aufenthalten bereits kannten. Wir liessen uns nicht beirren, machten einfach unser Ding. Neue Dinge haben wir auch gleich ausprobiert, die wir schon zu Hause besprochen hatten. Dies war ein seitlicher Windschutz, eine Isolierung der Frontscheibe und eine Rollmatte aus Holz. Diese war notwendig, weil am Nachmittag ein Gewitterguss herunter ging und den Boden total aufgeweicht hat. Gut das wir diese Matte dabei haben.

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Nach Krk

Die nächste Station unserer Reise. Viel davon gehört bisher, nun wollen wir das auch irgendwie erleben. Da der Ort Rabac nichts weiter her gab, hatten wir am Vortag beschlossen weiter zu fahren. Der Weg führte zunächst auf guten Landstrassen in Richtung Rijeka. Kurz vorher ging es durch einen 6km langen Tunnel, von da ab auf die Autobahn. Um Rijeka herum, war das eine landschaftlich sehr interessante Strecke. Man sah zahlreiche Buchten, Inseln usw. Neu gebaute Autobahnen auf denen wir gefahren sind, zeigten den Aufbau im gesamten Land.
Auf der Insel Krk sahen wir entlang der Strecke, zahlreiche Möglichkeiten wo man hätte sich Stellen können. Schon vorher hatten wir uns aber für Krk direkt entschieden. In Krk befinden sich 3 Campingplätze, einer relativ weit außerhalb, 2 direkt am Ort. Zunächst hatten wir Camping Jezevac favorisiert. Nachdem wir dort ankamen, war die Entscheidung schnell gegen diesen Platz gefallen. Viel zu teuer (35 Euro), enge Stellplätze und überall auf dem Präsentierteller. Also weiter zum Camping Krk. Dieser war nach 10 min gefunden. Das Spiel an der Rezeption kennen wir bereits, Plan bekommen, Stellplätze aussuchen und dann anschauen. Also los, so können wir den weitläufigen Campingplatz gleich erkunden. Da wir rabbattierte Stellplätze wollten, blieb nicht viel Auswahl. Ein geeignter war schnell gefunden. Wieder zurück, wurde dieser gerade vergeben. Pech gehabt. Sie suchte dann einen freien auf ihrem Plan, dieser paßte uns.
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Was danach kam ….

…. ist eigentlich nicht mit Worten zu beschreiben. Der Reihe nach. Wohnmobil auf den Stellplatz gestellt, alles eingerichtet so wie immer. Zunächst mal rund herum die Nachbarn begrüßt, bis dahin war alles ok. Rechts neben uns stand ein älteres Ehepaar, die sich offensichtlich ebenso mit unserem Stellplatz angefreundet hatten. Diesen haben sie wegen Dauervermietung nicht bekommen. Umso mehr waren sie verwundert, dass wir diesen dann bekamen. Hinter uns stand ein Paar in unserem Alter. Zunächst begrüßte er mich recht freundlich, was sich aber schnell änderte. Ich sagte das wir 2 Katzen an Bord haben, da verfinsterte sich die Miene in seinem Gesicht. Seine Frau, die dann dazu kam, übrigens mit freien Oberkörper, fragte gleich erzürnt ob die auf die Tische oder Stühle gehen. Dies konnte ich freilich guten Gewissens verneinen. Manu hat inzwischen das Mittagessen vorbereitet, was wir dann an unserem Campingtisch im Freien eingenommen hatten. Zwischen zeitlich kamen weitere Gäste, die ihren Wohnwagen bzw das Wohnmobil einparken wollten. Dabei ging ich mit bester Hilfe zu Werke. Danach Mittagsruhe und anschliessend sind wir nach Krk mit den Fahrrädern gefahren. Das ist für Manu im Moment offensichtlich die beste Methode sich zu bewegen. Erstaunt war ich, wie gut sie den langen Anstieg meisterte. Ca. 700 m ging es bergan, dann wieder bergab und wir waren in Krk.
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Ein schönes Örtchen, enge Gassen ist in dem Fall kein Ausdruck, die sind noch wesentlich enger, als dass, was wir bisher gesehen haben. Am Ende ein kleiner Hafen mit zahlreichen Restaurants. Schade ich hatte keinen Fotoapparat dabei. So langsam aber sicher, dachten wir über den Rückweg nach. Wir wussten bereits, dass am Ufer ein Weg zum Campingplatz führte. Dieser war aber im Bereich des Campingplatz mit Fahrrädern unpassierbar. Was nun?
Wir wagten genau diesen Rückweg, irgendwas wird uns schon einfallen. Komm wir wagen es, sagte Manu. Also los, etwa 2km sind wir entlang des Strandes gefahren. Strand ist übertrieben, es ist sehr felsig hier und die Strandplätze sind als kleine Terrassen angelegt. Irgendwann endete der Weg, gin in einen Trampelpfad über. Das war noch ok, wir konnten das Fahrrad schieben. Doch wenig später, war der Weg von herausragenden Felsen unterbrochen. Jetzt hieß es, Fahrrad tragen. Zuerst meins, dann zurück Manu ihrs. Dieser führte etwa 500m so mit teilweise solchen Felsabschnitten unterbrochen. Ok, das war machbar, auf jeden Fall die bessere Alternative zum langen Bergauf fahren. Wieder angekommen an der Villa, öffneten wir die Tür und Biene machte sich gleich auf den Weg. Ich orientierte mich im Umfeld und traf noch ein paar Thüringer. Kurze Unterhaltung, dann saßen wir beide vor der Villa. Unsere Biene lag völlig friedlich auf einer kleinen Mauer vor uns. Ab und an liefen Hunde mit ihren Herr- oder Frauchen vorbei, alles ohne Problem. Irgendwann bemerkten wir eine Amsel, die sich über die Anwesenheit unserer Biene lautstark beschwerte. Auch das ließ unsere Biene völlig kalt. Plötzlich fingen unsere Nachbarn hinter uns an, uns lautstark zu beschimpfen. Gestern war Ruhe hier, seit ihr hier seit ist dieser Lärm, schrie dieser rum. Wir reagierten gar nicht auf diese Kommentare. Später, kam eine uns unbekannte Frau hinzu, die rotzfrech behauptete, dass die Biene im Nest von dieser Amsel gewildert hat. Sie hätte das heute früh selbst gesehen. Komisch, wir waren erst 14.00 Uhr angekommen. Nun gesellte sich der Nachbar hinzu, schrie wie ein Idiot, wenn die Katze bei mir ist, trete ich die über eurer Wohnmobil. Da war ich zwar schon leicht erregt, nur die Biene beschäftigte sich weiterhin mit ihrer Spitzmaus. Sie ließ sich durch nichts schocken. Wir nahmen alle wieder Platz, der hintere Nachbar machte aber immer weiter. Mittlerweile fielen Begriffe, wie die sind aus Dunkeldeutschland und was weiß ich nicht noch alles. Langsam reichte es, ich war gerade soweit, dass ich reagieren wollte. Die Amsel hatte sich inzwischen beruhigt nur dieser Vogel, der hinter uns stand, nicht. Vielleicht kennt er nicht wie der Sonnenverlauf ist, denn im Osten geht die Sonne auf und dadurch, dass wir auf dem Berg wohnen scheint diese eben auch länger. Ich belasse es dabei, eigentlich wollte ich als Abschreckung ein Bild von diesem Menschen einstellen. Dies als Warnung für alle die neben ihm Campen! Gott sei Dank, kamen dann Katzenliebhaber. Die beiden waren aus Saalfeld, sie holten uns beide wieder runter. Dann wurde es noch ein schöner Abend, mit interessanten Gesprächen. Für uns war beschlossene Sache, wir reisen morgen ab. Die Saalfelder ermunterten uns allerdings, zu bleiben. Wir sollten nachfragen, ob wir einen der freien Plätze in Ihrer Reihe bekommen können.
Wir beide konnten die Nacht nicht richtig schlafen, wegen dieser Aufregung. Nach dem Frühstück bin ich zur Rezeption und habe den Stellplatzwechsel geklärt. Von nun an wurde es der Aufenthalt, den wir uns gewünscht haben!


Es geht auch anders!

Nachdem wir innerhalb von 10 min alles eingeräumt hatten, startete ich den Motor und ein anderer Nachbar aus dem Stellplatzbereich wunderte sich auf einmal. Reist ihr ab? Ich sagte, wir setzen um, da die Katzen zu laut waren. Er lachte schallend los, sowas hat er auch noch nicht gehört, schüttelte ungläubig seinen Kopf und zeigte zu diesem Idioten. Da war meine Welt wieder in Ordnung.
Auf dem neuen Stellplatz angekommen wurden wir sofort freundlich empfangen. Holländer, Deutsche alles bunt gemischt. Die Tür öffnete sich und alle waren sofort von unserer Biene gefangen, oh a Cat – sagte die Holländerin, schau mal eine Katze, sagte die Nachbarin zur Linken. Alles stand plötzlich um uns herum und wollten die Katzen sehen und streicheln. Nun endgültig, wir waren wieder unter vernünftigen Menschen.

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Alles schnell hergerichtet und jetzt konnten wir unseren Kaffee zu Ende trinken, auch mit dem Gefühl Willkommen zu sein. Hätte dies nicht geklappt, wären wir definitiv abgereist. So liessen wir uns den weiteren Vormittag treiben, die Saalfelder Karin+Hartmut kamen ab und an vorbei, wir bei Ihnen und besprachen den weiteren Tag. Es paßte zwischen uns. So wollten wir am späten Nachmittag nach Krk laufen und dabei eine kleine Fototour durch den Ort unternehmen. Gegen 17 Uhr sind wir los, den Weg kannten wir ja schon. Unterwegs machten ich von diesem Weg ein Video, dies werde ich zu Hause auf jeden Fall hier zeigen.

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Nachdem wir dieser Weg wieder in einen vernünftigen überging, sahen wir kleine Buchten, die typischen kroatischen Liegestellen und einfach nur schöne Motive. Unterwegs wurde eine Wegzehrung zu uns genommen, wohl jeder kann sich denken, dass diese nicht Alkoholfrei war. Dabei haben wir wieder ein neues Getränk kennengelernt. Misch Masch -> Rotwein und Fanta.
Wenig später sahen wir Krk vor uns, schön im Licht der untergehenden Sonne. Dies erfreute mich schon sehr, es wäre zu Schade gewesen, dies nicht mehr einfangen zu können.Wir schlenderten zunächst ziellos durch die Gassen, wollten einfach Eindrücke einfangen. Dien Hauptweg hätten wir in 5 min durchschritten, aber das sit nicht das Flair, welches ich geniessen wollte. So führte uns der Weg bergan, Hartmut sagte, jetzt suchen wir eine NMöglichkeit wo wir gut Essen konnten. Unterwegs gab es einige Möglichkeiten, all das gefiel uns aber nicht so. Da die beiden schon die Preise am Hafen studiert hatten, konnten wir aus deren Erfahrung schöpfen. Irgendwann sahen wir ein unscheinbares Restaurant, welches im Inneren sich als Volltreffer erwies. Preiswert und wirklich richtig Gut. Restaurant Galija, für Besucher von Krk wirklich zu empfehlen.

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Hier sollte mein obligatorischer Fischabend stattfinden, dies war genau der richtige Platz dafür. Auch Manu hat ein Essen bestellt, welches zur Nachahmung einlädt. Auch Karin+Hartmut lobten das Essen sehr, wir hatten definitiv die richtige Wahl getroffen.
Nochmal rein ins Zentrum des Ortes, durch Gassen, vorbei an alten und modernen Gebäuden, bis zum Hafen. Wunderschön, sehr ähnlich wie das, was wir schon aus Dubrovnik kennen. Mittlerweile dürfte bekannt sein, wie sehr ich dieses Flair liebe. Ich suche bewußt solche Orte, eben um Ruhe und Kraft für weiteres zu bekommen.

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Es sollte von hier aus mit dem Taxi zurück gehen, dass haben wir aber später anders entschieden. So ging es auf dem gleichen Weg zu Fuß zurück, die nahende Dunkelheit beschleunigte das aber alles. Wir wollten uns diesen schwierigen Teil des Weges nicht bei Dunkelheit zumuten. Dies war gut so, denn auf dem Campingplatz angekommen öffnete der Himmel plötzlich seine Schleusen und es fing an zu regnen. So beendeten wir zu viert in unserer Villa den Abend. Dies war ein schöner Tag, ein würdiger Urlaubstag!


Ausflügeauf der Insel Krk

Nachdem sich bei uns wieder gute Stimmung eingestellt hatte, haben wir beschlossen, einen Tag hier auf dem Campingplatz zu verlängern. Manu hatte wieder Waschtag beschlossen, das hieß für mich wieder alles Aus- und Einräumen. Das übt, ist somit auch nicht schlecht. Ich habe die Zeit genutzt, mit kleineren Reparatur- und Ausbauarbeiten. Eine gut sortierte Werkzeugkiste macht das möglich. So verging der Vormittag, Manus Waschmaschine war wieder die Sensation in unserem Bereich. Sie ist dabei und das ist gut so. Mittlerweile können wir das gut händeln, wir überlegen nun , dass diese immer in der Villa verbleibt.
Mittag haben wir ausfallen lassen, statt dessen haben wir eine ausgedehnte Mittagsruhe gemacht. Ein Pudding für jeden, das reichte zum Satt werden. Am späten Nachmittag unternahmen wir eine Radtour.   Ziel sollte das Ende der Halbinsel sein, auf der sich unser Campingplatz befand. Los ging es, vorbei am FKK Strand und immer weiter den Weg entlang. Dieser Weg führte durch einen dicht bewachsenen Wald, was mich aber sehr wunderte, waren die zahlreichen Steinwälle, die sich im Wald befanden. Das Kroatien steinreich ist, wußte ich. Aber diese Anhäufung war doch sehr augenfällig. Man kann das auch schlecht in ein Foto bannen, dies muss man gesehen haben.

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Manuela hatte schon mal gegoogelt, teilweise sind dies alte, verlassene Orte aus der früheren Zeit. Denn eins kann ich mir nicht vorstellen, dass gerade die Kroaten im Wald Steine stapeln! Sorry, aber so denke ich nun mal.
Irgendwann erreichten wir ein Ende und sassen nur durch eine Meerenge getrennt dem Nachbarort von Krk gegenüber. Mit Manus Handicap über die Steine laufen, hieß richtig aufpassen. Wie bei all diesen Gelegenheiten, wenn wir mit dem Rad unterwegs, tranken wir ein Bier und machten einfach Pause. Die Karte die wir dabei hatten, zeigte noch einen Aussichtspunkt. Diesen wollten wir noch anfahren und von da aus zurück zum Campingplatz. Also los, den ersten Berg hinauf gefahren, an einer Kreuzung mussten wir geradeaus weiterfahren. Um die nächste Kurve, dann ging es bergauf. Länger als vorher, wir beide schafften es trotzdem. Hut ab vor Manu. Das ging auch weiter so. So liessen wir die kommende Aussichtsstelle aus und begaben uns auf den Rückweg.
Am Campingplatz erwartete uns ein weiterer Grillabend. Karin+Hartmut hatten eingeladen, wir haben allerdings unser Bratgut selbt mitgebracht. Interessant an diesem Abend war der Grill. Es handelte sich dabei um einen sogenannten Lotusgrill, dieser wird ebenfalls mit Holzkohle befeuert, allerdings ohne den beißenden Qualm.

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Wir gleich wieder im Netz geschaut, aber der Preis ernüchterte. Kostenpunkt 159 €, da stehe ich lieber im Qualm und trinke mein Bier! Gleich sagte Manu wieder, also doch ein Elektrogrill. Naja, denke ich mir, da ist noch nicht das letzte Wort gesprochen.

Für den kommenden Tag, hatten wir eine Rollertour abgesprochen. Karin+Hartmut haben einen Roller dabei, wir mussten einen ausleihen. In Urlaubsorten findet man schnell eine Mietstation, nach etwas Durchfragen war dies auch der Fall. Ohne Vertrag, Geld sofort und alles per Handschlag, 10 min später saß ich auf dem Roller und zurück zum Campingplatz. Die Frauen aufgeladen, los ging es. Baska war das Ziel, von uns etwa 20 km entfernt. Die Fahrt war gut, ausgebaute Straßen, phantastische Blicke und bestes Wetter.

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Nach etwa 30 min erreichten wir Baska, der südlichste Ort auf der Insel Krk. Herrlich eingebettet in die Bergwelt an Kroatiens Küste, liegt dieses verträumte Örtchen. Wie üblich, enge Gassen, zahlreiche Shops mit allerlei Dingen, die die Welt nicht braucht und freundliche Menschen. Eine Begrüßung in kroatischer Sprache, schon öffnen sich die Herzen der Kroaten. Dies funktioniert auch hier, genauso wie in Griechenland. Irgendwann sind wir aus den Gassen heraus auf die Uferpromenade gegangen und haben uns einfach treiben lassen. Bestes Wetter machte dies für uns auch einfach.

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Ich könnte noch viele Bilder hier einstellen, würde aber den Rahmen sprengen. Deshalb werde ich auch dafür eine weitere Unterseite erstellen. Unterwegs ein leckeres Eis zu uns genommen, danach zurück zu den Rollern. Unterwegs sah ich ein Hinweisschild auf die Ortschaft Vranjie, mit einer wunderbaren Ortsansicht. Deshalb schlug ich den anderen dreien vor, diesen Ort noch anzufahren. Los ging es, die Entfernung ist überschaubar. Unterwegs konnten wir die unterschiedliche Vegetation auch sehen, als wir in Richtung Vranjie abgebogen waren , sahen wir endlose Weinfelder. Irgendwo muß ja der Wein, Crappa und was es sonst noch so gibt, herkommen. In Vranjie angekommen, war dies ein kleines Örtchen, welches auf einer Anhöhe malerisch lag.

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Mittlerweile war es bereits 14.30 Uhr. Wir sind an verschiedenen Restaurants vorbei gegangen, ich traute mich gar nicht zu sagen, dass mein Magen sich meldet. Hartmut sprach es aus, schnell fanden wir ein geeignetes Restaurant. Dies erwies sich als Volltreffer. Gute Aussicht, preiswert und richtig gutes Essen.

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Anschließend setzten wir den Ausflug durch diesen Ort weiter fort. Durch Zufall kamen wir auf die Highlights, die engste Gasse die ich bisher gesehen hatte. Diese war nur 43 cm breit, Bauch oder Brust einziehen, so ging es hindurch. Ein Stück weiter, ein Durchgang der für Lilliputaner geschaffen wurde. All das haben wir natürlich als Foto gebannt.

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Damit beendeten wir diesen herrlichen Ausflug, nach 15 km waren wir wieder am Campingplatz. Den Roller noch abgeben und zurück auf den Campingplatz. Etwas ausruhen, ein gemeinsames Abendessen im Restaurant auf dem Platz, so beendeten wir die schlußendlich schöne Zeit auf Krk.


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