Reise2014 – Vorbereitung

11rlaub 2014 naht, nun ist es Zeit einen neuen Reiseblog zu beginnen. Wie schon auf den vorhergehenden Reiseblogs, findet auch diesmal eine aktuelle Reiseberichterstattung statt. Ziel des aktuellen Urlaubs wird Kroatien sein. Wohin es uns dort führt, wo wir unser Quartier besser gesagt unsere Villa III abstellen, wissen wir heute noch nicht. Es existiert ein Reisebeginn, wir wissen wann und wo die Reise endet. Was zwischen durch passiert erfahrt ihr hier.

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Nun zu uns. Wir das sind Manuela und Jens, seit 3 Jahren begeisterte Wohnmobilisten mit einer gewissen Erfahrung. Diese haben wir uns durch 3 verschiedene Wohnmobile, zahlreiche Ausfahrten an den Wochenenden, einigen Kurzurlauben und einer 3,5 wöchigen Tour durch Griechenland angeeignet.  Wenn wir sagen 3 Wohnmobile, so ist das letzte gerade mal 2 Monate alt. Nagelneu am 11.03. beim Händler abgeholt, mit reichhaltiger Ausstattung versehen und nun nach unseren Vorstellungen ausgerüstet. Mit dabei sind ebenfalls unsere Katzen, diese begleiten uns seit 2 Jahren im Wohnmobil Biene und Liese geniessen so das Zusammensein mit uns. Jetzt kann es los gehen, wir freuen uns auf einen weitere erlebnisreiche Reise an die Adria.

Jens und Manu!


Wenn Frauen einräumen ….

dann gibts meistens Streit. Nicht ernst zu nehmen, aber wir Männer haben mit dem Klamottenberg immer wieder so unsere Probleme. Bisher war die Villa immer so eingeräumt, dass jeder seinen Schrank hatte. Nun, muss Manu noch einen weiteren bekommen. Aber was tut Mann nicht alles, um es der Frau recht zu machen!
Damit will ich sagen, die unmittelbare Urlaubsvorbereitung hat begonnen. Der Keller wurde umgeräumt, die Waschmaschine muß mit. Vorher waren wir nochmal im Baumarkt, haben einen neuen Campingtisch gekauft. Wenn man erstmal im Baumarkt ist, kommen gleich wieder neue Ideen. So auch heute. Einen preiswerten Windschutz haben wir gekauft, dies werde ich bei Gelegenheit mit Bild belegen. Die Außendusche braucht eine Halterung für den Duschkopf, auch da haben wir was adäquates gefunden. Nun sollte alles vorhanden sein. Mal sehen, wie oft noch neue Ideen bis Donnerstag kommen.

Wieder zu Hause angekommen haben wir uns ans einräumen gemacht, sowas verläuft eigentlich recht ruhig. Da hat jeder so seinen Bereich. Wenn irgendwas nicht paßt, dann redet man. So auch heute, wie gesagt zu Beginn des Beitrages. Nun ist im Prinzip alles so geplant und vorbereitet, dass es am Donnerstag los gehen kann. Das was noch eingeräumt werden muss, kommt am Abreisetag hinein. Die Vorfreude nimmt stetig zu. Zwischenzeitlich haben wir Kontakt mit unseren Freunden aufgenommen, die beiden sind ja schon in Istrien. Das wird das erste Ziel sein, hoffentlich vergehen die nächsten 5 Tage genauso schnell wie bisher.

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Wichtige Vorbereitungen

Zu Beginn einer Reise gilt es meistens viel zu Bedenken. Ich meine damit jetzt nicht die Klamotten die wir mitnehmen, dies ist für mich eigentlich nebensächlich. Es gibt noch viel weiteres zu Bedenken, wie zb ganz alltägliche Dinge, die für das tägliche Leben zur Selbstverständlichkeit geworden sind.
Da ist die grüne Versicherungskarte für das Ausland, die unbedingt mit muß. Da sind die Lüfter für die Kühlung in warmen Gefilden, die wir in Griechenland gut gebrauchen konnten. Einige Dinge haben wir schon bei der Planung und beim Kauf des Wohnmobils bedacht. So haben wir mittlerweile genügend Möglichkeiten an Bord, uns autark aufzuhalten. Das heißt, die Batterien werden durch 2 Solarzellen mit etwa 200 Wp Leistung aufgeladen. Dies haben wir in einem ersten Test bei einer Wochenendtour getestet. Mit einem zusätzlichen Wechselrichter können wir auch 220 V erzeugen, damit wir Kaffee und weiteres zubereiten können. Bei diesem Test waren die Batterien nach etwa 3h wieder voll aufgeladen, damit waren wir sehr zufrieden.
Es hat sich zwar schon eine ganze Menge getan in Bezug auf Kommunikation im Ausland. Allerdings ist eine Interntverbindung im Ausland noch mit hohen Kosten verbunden, wenn man die hiesigen Verträge nutzen möchte. Im vorigen Jahr haben wir das Problem mit einer Prepaid Karte in Griechenland gelöst. Unterwegs hatten wir allerdings so unsere Probleme, die Möglichkeit mit Symio hat nicht funktioniert. Nun habe ich das ganze Jahr über recherchiert und gesucht. In den Weiten des World Wide Web habe ich eine Internetseite gefunden, die eine Prepaid Lösung für 48 Länder unter gleichen Bedingungen anbietet.

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Der Vorteil dieser Karte ist, dass diese Länder übergreifend funktioniert. Deswegen habe ich mich für dieses Angebot entschieden. Nun gilt es die Karte noch aufzuladen, und es stehen für 3 Euro pro Tag 500 MB zur Verfügung. Damit sollte sichergestellt sein, dass dieser Blog mit Leben gefüllt werden kann.

In vorbereitung der Reise haben wir uns ebenso mit dem neuen Navi beschäftigt. Auch das war eine Erfahrung aus dem Griechenlandurlaub, wo in dieser Beziehung einiges schief gegangen war. Entsprechende Reiseführer, Stellplatzbücher sind an Bord, im Navi ist ebenso eine Stellplatz Datenbank integriert. Das sollte ausreichen, um Ziele zu finden. In dem Zusammenhang habe ich mich auch um Musik gekümmert, da sicher das Radio im Ausland nur eingeschränkt nutzbar wäre. Ich denke mit 8 GB Musik komme ich da ganz gut hin. Danke dafür nochmals an unseren Freund Osti!


Ist das Vorfreude?

Heute, nachdem Manu nach Hause gekommen ist, mussten noch einige wichtige Wege erledigt werden. Da waren auch Dinge dabei, die unsere Reise betrafen. Eine fast schockierende Nachricht brachte Manu mit, auf den Campingplätzen in Kroatien darf nicht gegrillt werden. Was soll das denn, wir sind Thüringer, da ist das Lebens Weisheit, gehört einfach dazu!!! Sofort stellte Sie die Planung in Frage, da brauchen wir gar keine Bratwürste mitzunehmen. Das geht gar nicht, Punkt!
Irgendeine Möglichkeit wird sich ergeben, wo wir unsere Vorräte brauchen werden. Also, es ist entschieden, 30 Bratwürste gehen mit. Tief gekühlt, so das wir sie jeder Zeit verbauchen können oder aber wieder mit nach Hause nehmen können. Ich wette aber, das genau dies nicht passieren wird.
Zu Hause angekommen haben wir dann das mitgebrachte gleich verstaut, die Gardineleiste wurde durch eine bessere Konstruktion erneuert und die Getränke sind nun auch alle an Bord.
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Eigentlich kann es los gehen. Leider sind noch 3 Arbeitstage hinter uns zu bringen, aber auch da ist nun alles so organisiert, dass wir pünktlich los kommen. Alles fertig, fragte ich Manu? Ja, war ihre Antwort, also schnell ein Bier in der Villa getrunken. Uns war ebenso, auch wenn das Wohnmobil direkt vor der Haustür steht. Deswegen fragen wir uns ja, ist das die Vorfreude auf das kommende  ……?


Die Reise kann beginnen

Nun endlich, 2 Tage vor Beginn unseres Urlaubs stehen die ersten Reiseziele fest. Dies ist eigentlich nicht unsere Art, im Prinzip steht vor Beginn der Reise ein Fahrplan, an den wir uns halten. In diesem Jahr ist alles anders. Das hat zunächst 2 Gründe, zum ersten liegt es am Zusammentreffen mit unseren Freunden erst in Kroatien und zum zweiten, liegt daran, dass wir es einfach ohne Plan und Ziel versuchen wollten. Kroatien ist für uns unbekanntes Terrain, wir gehen völlig unvoreingenommen an diese Reise heran. Sicher haben wir uns über bestimmte Sehenswürdigkeiten informiert, diese werden wir auch anfahren, aber wann und wie lange das alles passiert, steht heute noch in den Sternen.
Der ursprüngliche Weg sollte über Passau, Graz bis nach Kroatien führen. Nun, nachdem Lutz und Karin schon vorn weg gefahren sind, blieb uns fast keine andere Möglichkeit, so schnell als möglich die Beiden zu erreichen. Deswegen haben wir die Route schon mal umgeplant, nun geht es zuerst nach Tegernsee. Zwischenaufenthalt und Übernachtung, mit einem gleichzeitigen Besuch bei unserer Tochter.

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Franzi hat auch gleich noch einen netten Abend organisiert, mit Freunden werden mitgebrachte Thüringer Bratwürste auf dem Rost gebraten. Zünftig, so wir eben sind. Darauf freuen wir uns schon sehr. Tegernsee ist zwar nicht die Hälfte, aber nach dem Reisebeginn nach unserem Feierabend, ist das die günstigste Entfernung die wir noch zurücklegen wollen.
Am nächsten Morgen, gleich nach dem Frühstück setzen wir die Reise fort. Unsere Freunde haben als Ziel einen Campingplatz in Vrsar fest gemacht, auf dem wir uns nun treffen. Von Tegernsee sind das laut Routenplaner etwa 550 km. Dafür rechnen wir eine Fahrzeit von etwa 6-7 h ein, sodass wir am Freitag bereits im Urlaubsland ankommen. Wer weiß, zu was gut ist. Umso schneller kann unser Urlaub beginnen.

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Bis Villach kennen wir die Strecke, eine frühere Reise führte uns dort schon entlang. Der Rest der Strecke wird dann sicher nicht unbedingt stressig werden. Ganz einfach, wir machen uns keinen Stress.


Wir haben Urlaub,

Trotzdem war heute noch der letzte Arbeitstag. Manu konnte nicht schlafen, 4.15 Uhr war sie bereits auf Arbeit. Ich konnte auch schlecht schlafen, die letzten notwendigen Dinge mussten noch geklärt werden. Nachdem am Vortag noch die Hiobsbotschaft von meinem Auto gekommen ist, haben wir dies heute noch in die Werkstatt bringen. Also nochmal nach Sonneberg, alles in Auftrag gegeben. Danach war Urlaub, Manu hatte durch ihren frühen Arbeitsbeginn zur gleichen Zeit Feierabend. Einen Kuss auf den Urlaub, dann wurde das letzte noch verpackt. Multimedia war meine Sache, Kühlschrank Manu’s Angelegenheit. Gemeinsam haben wir noch die Wohnung klar Schiff gemacht, nun stand die Frage des Mittagessen. Das hat Manu zurecht entschieden, wir machen das unterwegs. Nun noch schnell meinen Vater besucht, dann ging es los.

Endlich! Tegernsee ist das Ziel, ist auf dem Weg in die Richtung, in die wir wollen. Unser Vorteil ist, dass Suhl direkt an der Autobahn liegt. So waren wir schnell auf der Autobahn, es lief bis Nürnberg absolut problemlos.

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Um Nürnberg ein kurzer  dann waren wir auf der A9. Viel Verkehr, es lief aber auch ohne Probleme. Ein Blick auf die Uhr, ich erwartete um München herum, den Feierabendverkehr. Vom zahlreichen Verkehr her, war es auch so. Allerdings nicht so, dass uns das behindert hat. Nach München, dann doch. Stau in Richtung Salzburg. Irgendwie hatten wir diesemal die richtige Spur, wir waren ohne Stehen wirklich durch gekommen. Ein Blick auf den Tacho, die Tankuhr, jetzt war es Zeit zu tanken. Unterwegs haben wir nach der Autobahn eine Tankstelle, die wir schon öfter benutzt haben. Ein interessanter Blick, was war das denn, ein Verbrauch unter 10l, das schont die Urlaubskasse.

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Unser Wohnmobil

bietet fast jeden Tag, auch für uns neue Überraschungen. Ein falscher Griff, das Radio funktioniert nicht mehr, dafür die Rückfahrkamera. Allerdings anders wie bisher, nicht mehr nach unten gerichtet, sondern die Sicht wie ein Rückspiegel. Gerätselt was wir falsch gemacht haben, zunächst fiel mir nix ein. Dann sah ich, den zweiten Schalter, den betätigt, siehe da das Radio lief wieder. Hm, dachte ich mir, es sollte auch mit Radio und Sicht nach hinten funktionieren. Also Radio angestellt und dann wieder dennSchalter betätigt, welch Wunder. Wir haben einen guten Rückspiegel während der Fahrt. Das wurde natürlich gleich ausprobiert und so konnten wir über das Radio, den rückwärtigen Verkehr beobachten.

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Mal sehen, welche Dinge uns am neuen Wohnmobil noch auffallen. Heute werden wir das Navi erstmalig im Ausland testen können, auf diesem sollen ja schon alle möglichen Stell- und Campingplätze gespeichert sein. Also, auf geht’s ….


In Tegernsee

Das erste Urlaubsziel, wieder mal bei unserem Kind Franzi und Max. Nur als kurzer Zwischenaufenthalt geplant, war dies ein schöner und lustiger Abend. Franzis Auftrag lautete, bring Bratwürste mit. Gesagt, getan. Deswegen musste Manu die Ration noch vergrößern. 50 Bratwürste sind an Bord, 20 davon wurden gestern auf den Grill gelegt. Weiterer Besuch war dafür eingeladen, klar Thüringer Bratwürste ziehen, selbst im tiefsten Bayern. Interessante Gespräche, neue Leute kennen gelernt. Irgendwann merkten wir beide die Müdigkeit, deswegen haben wir beide uns dann schnell verabschiedet. Manu war ganz schnell im Bett verschwunden, ich habe noch etwas an dieser Seite gemacht. Aber auch das habe ich schnell beendet.


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